Freitag, 20. November 2009

"Ordnung muss schließlich sein!"

Somalische Frau nach Urteilssprechung des Al-Shabab-Gerichtshofes gesteinigt

Eine somalische Frau wurde zu Tode gesteinigt, nachdem ein Gericht befunden hatte, sie hätte unerlaubten außerehelichen sexuellen Verkehr gehabt.

Die 20-jährige Geschiedene wurde am 17. November hingerichtet, nachdem sie gestanden hatte, Geschlechtsverkehr mit einem ledigen 29-jährigen Mann gehabt zu haben.

Quelle: MEMRI

Dienstag, 17. November 2009

FÖHN oder Fön?

Als ich am späten letzten Samstagnachmittag südlich von Augsburg bei Königsbrunn mit dem Fahrrrad (was sonst?) unterwegs war, konnte ich wieder einmal das herrliche Alpenpanorama fotografieren. Ich habe es vom Scheitel des Staudammes 23/Lech aus aufgenommen.

Das funktioniert natürlich nur bei Föhn, dem Fallwind, der in Bayern häufiger auftritt.

Peter, ein Web-Freund aus Hamburg, sprach von Fön. Na ja, ich verzeih's ihm.

Das Zugspitzmassiv ist links zu sehen.

Zur Info: Augsburg ist etwa 125 Kilometer von der Zugspitze entfernt. Nur damit man sich mal' einen Begriff davon macht, wie nah' bei Föhn die Alpen heranrücken.

Ist das nicht großartig?

Die schwarzen Zacken im Vordergrund sind Wälder jenseits des Staudammes - also nur etwa zwei Kilometer entfernt.

Daran sieht man auch sehr schön, wie die Kamera arbeitet, wenn sie auf "Automatic" eingestellt ist und der Weißabgleich auch....

Wenn ich es anders (manuell) eingestellt hätte, wäre das Bild vielleicht vermurkst worden. Aber das kann ich nicht beurteilen.


Freitag, 13. November 2009

Bite me Steve!*

Wenn jemals ein Award für den dreckigsten Antisemiten und USA-Basher unter Europas Karikaturisten zu vergeben wäre, dürfte die Wahl nicht schwer fallen:

Steve Bell vom
Guardian, wo auch die antisemitische Rubrik "Comment is free" herausgegeben wird.

Schon in der Vergangenheit hat er mit der einen oder anderen Schundzeichnung Kasse gemacht.

Diesmal mit einem Vergleich Berliner Mauer - israelischer Sicherheitszaun:

Sehen wir uns einmal an, wie er seinen Dreck illustriert:

Er schmiert in seiner zynischen Beschriftung „Freiheit“ neben „Twice as high“ und „Four times as long“ ganz selbstverständlich, die Berliner Mauer
hätte unterhalb der geografischen Berliner Stadtgrenze aufgehört. Er intendiert, dass der israelische Sicherheitszaun ein Äquivalent zur Berliner Mauer darstelle, unterschlägt damit aber gleichzeitig, dass Ersterer erstens eine Abwehrkonstruktion gegen Terroristen ist, die unbedingt nach Israel „einreisen“ wollen, und zweitens, dass die deutsche Mauer nicht nur auf den Berliner Sektor beschränkt war.

Die "Berliner Mauer" war ein Todesstreifen, der sich über 1.378 Kilometer erstreckte und den Deutschen in Ostdeutschland den Weg in die Freiheit verwehrte - gespickt mit Selbstschussanlagen, Mordkommandos und Hundestaffleln. Hunderte mussten ihren Fluchtversuch in den Westen mit dem Tod bezahlen, und Hunderte Grenzbeamte sind bis heute für lau davongekommen.

Befehlsnotstand? Logisch, das kennen wir.


Zum Glück gibt es aufrichtige und penible Historiker wie Hubertus Knabe.

Israels Sicherheitszaun misst gerade einmal zwei Drittel der von Bell (gesamt) erlogenen Länge, hat keine Selbstschussanlagen und etliche Durchlässe und wird international über Medien und NGP's kontrolliert; und nur 5% davon sind Schutzmauer, weil es die topografischen Verhältnisse erforderlich machen.
Israels Sicherheitszaun ist nicht gegen, sondern für seine Bürger errichtet worden, denn Israels Bürger haben kein Interesse an einer Ausreise in die PA.

Es reicht langsam, Mister Bell!


Mittwoch, 11. November 2009

Wir vergessen dich nicht, Robert Enke!

Der deutsche Fußball-Nationatorhüter Robert Enke ist auf tragische Weise ums Leben gekommen.

Dieser Schmerz ist kaum zu beschreiben, besonders wenn man bedenkt, dass dieser introvertierte und äußerst feinsinnige, politisch und gesellschaftlich engagierte äußerst faire Mann vor drei Jahren auch seine kleine Tochter verloren hatte.
Ich habe diese Nachricht über Lizas Welt erhalten. Deshalb übernehme ich alles 1:1, weil mir noch immer die Worte fehlen.

Robert Riese ist tot

Lizas Welt

Traurig und sprachlos, deshalb ohne Worte.

Hier noch ein Video, das mir Liza geschickt hat:

Bitte auf die Abbildung unten klicken.


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In eigener Sache:

Eine dringende Bitte an alle, die in Enkes Tod eine "sportliche Enttäuschung" hineininterpretieren wollen:

Schämt euch!

Montag, 9. November 2009

Buchbesprechung: Tilman Tarach: Der ewige Sündenbock*

Eigentlich wäre man beinahe geneigt zu sagen, Tilman Tarach, promovierter Jurist aus Freiburg im Breisgau, habe mit seinem Buch “Der ewige Sündenbock. Heiliger Krieg, die »Protokolle der Weisen von Zion« und die Verlogenheit der sogenannten Linken im Nahostkonflikt“ Neuland betreten, denn nur wenige Autoren haben sich bisher der schwierigen Aufgabe gestellt, [...] eines der besten deutschsprachigen Bücher zum Thema Judentum, Antisemitismus, Israel und arabisch-israelischer Konflikt zu schreiben, wie Aviv Shir-On, stellvertretender Generaldirektor für Medien und Öffentlichkeitsarbeit im israelischen Außenministerium, treffend festgestellt hat.

Sich mit einer derartigen Herausforderung zu befassen erfordert mehr als die Inangriffnahme und Überwindung des berühmt-berüchtigten ersten leeren Blattes. Was bei der Lektüre des Buches schon nach wenigen Seiten auffällt ist die immense Sorgfalt und Präzision, mit der Tilman Tarach zu Werke geht, dazu seine instinktsichere Verknüpfung und situative Zusammenführung der historischen Dimension des Antisemitismus speziell in Nahost mit der persönlichen Verstricktheit der Protagonisten.


Exemplarisch sichtbar und konkretisiert wird dies u.a. in der Schilderung der Person des Großmuftis von Jerusalem, Amin el-Hussein, und dessen enger Verbindung zur NS-Führung, seiner Spiegelung des originär islamischen Judenhasses in der nationalsozialistischen Entsprechung und ihrer beider Übereinstimmung im eliminatorischen Antisemitismus. Und hier kommt ein Alleinstellungsmerkmal Tarachs zur Geltung, das nur wenige seiner Kollegen bieten können, nämlich seine überaus kundige und vor allen Dingen gewissenhafte Quellenarbeit.


Sehr überzeugend auch, wie der Autor am Beispiel der Dämonisierung Israels durch die UNO, vieler ihrer Mitgliedstaaten und Unterorganisationen sowie des dubiosen UN-Menschenrechtsrates und des speziell für die Palästinenser installierten UNRWA (**) im Detail aufzeigt, was schon der SPIEGEL-Autor und Publizist Henryk M. Broder in zwingender Klarheit ausgesprochen hatte - nämlich die Projektion des verfolgten einzelnen Juden der NS-Zeit auf die Delegitimierung des jüdischen Staates Israel als Jude unter den Nationen und der Antizionismus als „legitime“ Entsprechung des Antisemitismus heute - und nur deshalb weniger verdächtig und salonfähig, weil er meist im Gewande des linken Kulturrelativismus und dialektischen Marxismus daherkommt.


Ein Gegenstand spielt dabei eine zentrale Rolle, der im Zeitalter alltäglicher Medienpräsenz zunehmend an Bedeutung gewinnt: die Vermengung von linker Sozialromantik mit ihrem neuen Gegenstand der Begierde, nachdem das Lumpenproletariat in der westlichen Welt nicht mehr existiert - nämlich der „entrechteten“ und „verfolgten“ arabischen Nation und ihrer fanatischen Apologeten. Wie kann man linken Antisemitismus besser kaschieren als mit dem hybriden Anspruch auf den Alleinvertretungsanspruch auf das Soziale und Gerechte, wenn man es am Beispiel der angeblich von Israel unterdrückten Palästinenser demonstriert?


An dieser Stelle zeigt sich übrigens, dass eine mir bekannte Rezensentin wohl einer Fehleinschätzung aufsitzt, wenn sie Tarachs sachlich völlig zutreffenden Hinweis darauf, dass die USA dem jungen jüdischen Staat keine Unterstützung zukommen ließ und z.B. bei der förmlichen Anerkennung Israels der Sowjetunion den Vortritt ließ, ja selbst 1948 Israel in seinem ersten großen Überlebenskampf anfangs in keiner Weise beistand, indirekt als sozialistische Romantisierung der Gründungsphase Israels interpretiert. Tilman Tarach hat dieser Unschärfe entgegengewirkt, indem er klar darauf hinwies, dass die Sowjetunion allein aus praktischem Selbstzweck handelte. Auch hat er die systemimmanenten Ursachen bei den Linken richtig benannt (siehe mein Hinweis im Absatz oben).


Oft verkannt oder unter den Teppich gekehrt wird oft auch die Tatsache, dass literarische Scheußlichkeiten wie Die Protokolle der Weisen von Zion quer durch alle politischen Reihen und Bevölkerungsschichten einen ungebremsten Zuspruch erfahren. Der Autor geht dieser Frage intensiv nach, und spätestens hier muss sich dem (lernbereiten) Leser erschließen, warum Ultralinke, Nazis und radikale Muslime trotz vordergründiger Unterschiede eine unverrückbare Konstante in der gemeinsamen Schnittmenge „Judenhass“ finden.


Von dieser Überlegung ausgehend führt Tarachs Analyse zur Berichterstattung der Medien im aktuellen „Palästina“-Konflikt und einer geradezu ins Groteske verdrehten Journalistenethik, die im Übereifer eines sozialistischen Helfersyndroms Ursache und Wirkung schamlos verdreht und Israel, den einzigen demokratischen Staat in Nahost, nahezu täglich zum Täter abstempelt.


Tilman Tarachs Buch deckt schonungslos Fakten auf (auch was "fromme" christliche Verfehlungen betrifft), und seine Sprache mag bei dem einen oder anderen um etwas mehr emotionale Zurückhaltung bemühten Zeitgenossen vielleicht ein wenig Stirnrunzeln auslösen. Aber das ist bei diesem Buch allenfalls sekundär und meines Erachtens sogar geboten. Der Autor ist ehrlich, überzeugend und geradlinig. Wer Probleme mit der semantischen Etikette hat, sollte sich mit der Süddeutsche Zeitung begnügen. Das Problem dabei ist nur, dass er dort oder bei anderen „Qualitätsblättern“ selten reinen Wein zum islamischen oder linken Antisemitismus eingeschenkt bekommt.

“Israelfreunden“, die Kritik an israelischen Regierungsentscheidungen mit versteckter Leugnung der Existenzberechtigung des jüdischen Staates verwechseln, ist bei der Lektüre zu wünschen, dass sie neue Einsichten gewinnen und vorherige Fehlschlüsse korrigieren. Für aufrichtige Sucher wird Tilman Tarachs Buch selbstredend ein Gewinn sein.


Bernd Dahlenburg

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*Tilman Tarach, Der ewige Sündenbock: Heiliger Krieg, die "Protokolle der Weisen von Zion" und die Verlogenheit der sogenannten Linken im Nahostkonflikt

Broschiert: 300 Seiten
Verlag: Edition Telok
Auflage: 2. Aufl. (März 2009)

ISBN-10: 300026583X

ISBN-13: 978-3000265839


(**) Ausführliche Exzerpte nachzulesen bei Lizas Welt hier und hier.

Sonntag, 8. November 2009

Leon de Winter zum Terroranschlag in Fort Hood

Um die Wahrheit zum Fort-Hood-Massaker herumeiern

Leon de Winter


(Übersetzung: Castollux)


Es gibt nur eine Umschreibung, die adäquat das Blutbad in Fort Hood benennt: Es war ein Terroranschlag. Die Medien wollen diesen Terminus vermeiden, aber je mehr man über den Killer weiß, desto deutlicher wird sichtbar, dass dieser vorsätzliche und tödliche Anschlag auf unbewaffnete Soldaten und Zivilisten durch seinen Glauben an die muslimische Weltherrschaft motiviert war. In den politisch korrekten USA wird dieses Massaker zu verstärkten Anstrengungen führen, Erklärungen zu finden, die in diese fortschreitende Weltsicht passen. Es kann einfach nicht wahr sein, dass ein ernstzunehmender Erwachsener wie der Täter tötet, nur weil er es für gerechtfertigt hält, Ungläubige zu ermorden.

Innerhalb weniger Stunden waren tolerante Kommentatoren zur Stelle, um alle möglichen Entschuldigungen für seinen Anschlag zu finden. Der Mörder sei Opfer verbaler Beleidigung oder eines Militärs, das ihn, den Soldat, in einen Krieg schicken wolle. Oder er war ein Opfer mangelnder Sensibilität von Frauen, die ihm das auch zeigten (er konnte keine Frau finden, die seine religiösen Vorstellungen mit ihm teilte), oder von was auch immer, das ihn im Innersten in Selbstzweifel stürzen konnte - an seinen unerschütterlichen Glauben an Allah und seinen letzten Propheten. Aber ein Amokschütze, der “Allahu Akbar” brüllt, während er Unbewaffnete abknallt, ist genau das, was er behauptet zu sein - ein mordender Krieger für seinen Gott.


In einem schockierenden Interview auf Fox News startete ein Familienmitglied Nidal Malik Hasans die Reinwaschung des Mörders (Beim Link bitte ein wenig nach unten scrollen). Der Familie dürfte jedoch die Radikalisierung des Killers nicht entgangen sein. Er machte kein Hehl aus seinen Glaubensvorstellungen und seinen Bestrebungen, Kollegen und Patienten auf seine Opposition gegen Amerikas Kriege einzustimmen. Offensichtlich gingen sie davon aus, dass es für einen frommen Muslim nicht ungewöhnlich wäre, so radikal zu agieren wie er sich äußerte.


Aber ist das nicht absurd? Eine Riesenbevölkerung von mehr als einer Milliarde Moslems nimmt die täglichen Gräuel der Selbstmordanschläge einfach so hin, ohne ihre Abscheu zu zeigen. Niemals Massendemonstrationen, keine Demonstration gegen die Kreaturen, die Frauen und Kinder auf Marktplätzen in Pakistan, Afghanistan und im Irak töten und das auch im Westen tun würden, wenn sie eine Möglichkeit dazu sähen.


Die islamische Welt akzeptiert diese Scheußlichkeiten, so lange Ungläubige oder Juden nicht aktiv beteiligt sind. Wie viele Koranexemplare sind bei den Aberhunderten Angriffen von Muslimen auf ihre Glaubensgenossen und deren Moscheen vernichtet worden? Doch das Gerücht über die Schändung eines einzigen Koranexemplars durch einen Ungläubigen kann zu gewalttätigen Ausschreitungen führen.


Muslimische Apologeten sind sehr kreativ, wenn es gilt, externe Entschuldigungen für zahllos stattfindendes Unrecht in der islamischen Welt zu finden. Oftmals ist es das kleine Israel, das als Sündenbock für die islamische Raserei gegen Fortschritt, Demokratie und Gleichberechtigung herhalten muss. Oder es sind die USA in ihren letzten Kriegen gegen hausgemachte islamische Tyrannenstaaten, die als Erklärungsmodell für den Mord an muslimischen Frauen und Kindern durch andere Muslime dienen. Dabei gehören all diese Ausflüchte in die Kategorie blanken Unsinns.


In unserer Gesellschaft des Kulturrelativismus, in der wir Respekt für alle Kulturen und Zivilisationen zeigen, ist es unmöglich, eine Wahrheit anzusprechen, die direkt unter der Oberfläche all dieser sinnlosen Analysen zum Fort-Hood-Attentäter zu finden ist. Genauso wie die Taliban verachten nicht wenige Moslems den Fortschritt. Sie verachten das moderne Großstadtleben, seine Töne und Farben, seine attraktiven Frauen und seine Musik, seine Weltläufigkeit und Literatur. Sie verachten all dies, weil sie glauben, dass sie nicht in die Ewigkeit eingehen, wenn sie nicht alles versucht haben, all dies gewaltsam zu vernichten – und mit „dies“ sind wir gemeint, unsere Lebensweise und unser Streben nach Glück.


Was über ihn jetzt bekannt wurde, zeigt deutlich, dass Major Nidal Malik Hasan sich in einen amerikanischen Taliban verwandelt hatte. Er wurde ein extrem Strenggläubiger, ein Extremist. Er stellt keine seltene Ausnahme der Regel dar und es gibt Zehntausende muslimischer Terroristen, die Frauen und Kinder ermorden wollen. Die Non-Kombattanten sind aus Sicht des Extremisten keine unschuldigen Menschen; vielmehr sind sie Ungläubige, die die Herrschaft des islamischen Gottes nicht anerkennen wollen.


Was in Fort Hood geschah, war ein Terroranschlag, ausgeführt von einem US-amerikanischen muslimischen Terroristen, nichts anderes.


Leon de Winter schreibt als Kolumnist für das niederländische Elsevier Magazin. Er ist auch Bestsellerautor und Adjunct Fellow am Hudson Institut. Zurzeit lebt er in Los Angeles.

Quelle: Pajamas Media
Crossposting mit Achgut

weiterer Link zum Thema: http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/northamerica/usa/6521758/Fort-Hood-shooting-Texas-army-killer-linked-to-September-11-terrorists.html

Mittwoch, 4. November 2009

Palästina in Utrecht: Monetäre History-Tricks eines Pappkameraden

Donnerstagnachmittag letzte Woche, als ich von meinem Hollandurlaub bei meinen geliebten Verwandten zurückkehrte, hatte ich noch ein wenig Zeit, wieder einmal die Umgebung Utrechts abzuradeln, und ich kam auf die Idee, das dort ansässige Geldmuseum zu besuchen, weil es in der Vergangenheit in Verruf geraten war. Die Vecht kannte ich schon – wunderschön.

Kurze Frage (nicht ironisch gemeint) in diesem Zusammenhang an die von mir verehrten Bio-Spezialisten Maxeiner & Miersch: Warum lassen die Holländer die gutmütigen Rind-, Schaf- und Ziegenviecher meistens draußen stehen und wir in Bayern (oft) nicht?

Etwas verwirrend auch der Weg zum Ort der Erkenntnis und das Studium der Straßennamen durch das marrokanisch-türkische Viertel südwestlich des Jaarbeursplein:
Hier scheint die Zeit für manche Zeitgenossen stehen geblieben zu sein: Jaffastraat und Palestine Laan (Palästinaweg).

Bewusstseinsstörung?


Aber nein - mein argloser Freund Kees hat mir versichert, dass die Leute dort keine revanchistischen Ambitionen wegen 1948 hätten. Dann muss es wohl stimmen - weil sie gute Pizzen backen?


Entlang einer mehr oder weniger schlecht romantisierend anmutenden Straße mit pittoresken Hausbooten, die wohl seit Jahrzehnten dort verankert liegen und das Privatleben der Leute sehr sympathisch und derb offenlegen, komme ich zum Ziel - der niederländischen Münzpresse (Inschrift auf der Abbildung: Das Geld, hier aus Metall,bekamen sie niemals zum Fluch, doch immer zum Segen). Dass dort das Geldmuseum untergebracht sein würde, hätte ich nicht gedacht, obwohl das Gebäude ziemlich protzig aussieht.



Doch, psst - nicht weitersagen: Kameras abschalten.

Was für eine Enttäuschung: Ich wollte unbedingt Sami Issa abfotografieren, den Mann, der behauptet hatte, dass es Israel nie gegeben hat, weil es angeblich vorher eine palästinensische Währung gegeben hätte.


Raum 8 im Erdgeschoss des zugegebenermaßen pädagogisch und didaktisch schön gestalteten Museums führte mich dann zur Quelle:


Ich bog links ab und stieß auf einen Irrgarten arabischer Münz- und Prägebeweisstücke und etliche Protagonisten in Lebensgröße - logisch, was sonst.


Sami Issa überfällt sofort mit seiner Präsenz, obwohl er in
nur etwa 1,6 Meter Körpergröße als Pappkamerad aufgebaut ist (war er größer?), weil er gleich links vom Eingang platziert ist.

Er präsentiert eine 5-Pound-Note der Anglo-Palestine Bank Limited (Schade noch einmal, dass ich die nicht fotografieren durfte). Diese Pound-Note ist in Hebräisch, Arabisch und Englisch beschriftet (habe ich nachgeprüft).


Besonders interessant aber, was auf einem drei mal vier Zentimeter großem Hinweisschild angebracht ist und ihn zitiert:

Er sagt dort, dass bis 1917 höchstens 5% aller Einwohner Palästinas Juden gewesen seien und der Staat Israel ein anti-palästinensisch-arabisches Konstrukt sei. Fragt sich nur, welche geografischen Abmessungen Palästinas (und welche) er meint.


Essenz seines kurzen Elaborats: In Palästina können nie Juden gelebt haben, die einen eigenen Staat gewollt haben, weil es sie nicht oder nur in verschwindender Zahl gegeben habe.


Während ich angestrengt über die korrekte niederländische Übersetzung sinnierte, kam eine unschuldige Loreley aus Utrecht in Gestalt einer Museumsangestellten daher, die sich im Verlauf des Gespräches als Catering-Angestellte entpuppte, die in Kleve jobbt und leidlich Deutsch sowie Englisch spricht (Die meisten Niederländer sprechen sehr gut und akzentfrei Englisch - zu vieler Deutschen Schande).


Dumm nur, dass ich ihr erklären musste, dass die jüdische Gemeinde in Holland seit einiger Zeit heftigen Protest gegen die palästinensische Propagandamasche eingelegt hatte. Sie wirkte sehr überrascht. Auch irgendwie logisch, nach zwei Jahren vergeblichem Protest.
Die Angestellte war sehr hübsch und sexy - mein Erfolg hielt sich (deshalb) in Grenzen.

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@Kleine Randnotiz für Tilman: Ich habe die Rezension fertig. Sie kommt als nächster Beitrag.

Montag, 26. Oktober 2009

Vakantie in Krentenbollenland, Deel 2

Mittlerweile sind wir (mein Bruder und ich) wieder von einer herrlichen Radtour durch die vier Provinzen Overijssel, Brabant, Gelderland und Utrecht zurückgekehrt (Im Bild links ein lustiges Dreierpäckchen auf dem Marktplatz von Apeldoorn). Vorletzten Samstag waren wir losgefahren.

Mein Bruder hatte, clever vorsorgend wie eh und je, die Routen für die 5 Tage am Wetterbericht ausgerichtet. In Holland ist es enorm wichtig, vorher auszukundschaften, welche Wetterverhältnisse am nächsten Tag vorherrschen werden, um dem scharfen Gegenwind auszuweichen.

Welche Städte fallen Ihnen zuerst ein, wenn Sie an die Hanse und deren politisch-wirtschaftliche Machtentfaltung denken? Zuerst doch sicher Antwerpen, Lübeck, Hamburg, Bremen und andere Handelszentren entlang der Küsten, wohl selten aber eine Kleinstadt wie
Zaltbommel in der Provinz Gelderland, die durch ihre pittoresk anmutende Silhouette besticht. Als wir den Waal (südlicher Mündungsarm des Rheins) überquerten und auf sie zufuhren, erinnerte mich ihr Anblick fast ein wenig an den des Dresdner Elbufers.

Besonders schön ist auch die weitaus bekanntere Hansestadt
Deventer, deren Altstadt mit einer geradezu verschwenderischen Pracht aufwarten kann. Man erkennt sofort, dass selbstbewusste Kaufleute dieser Stadt ihren Stempel aufgedrückt hatten.

In den Niederlanden wird Gastfreundschaft groß geschrieben. Und wenn man mit dem Fiets unterwegs ist, trifft das noch ein wenig mehr zu (siehe auch
Vrienden op de fiets). Kein Wunder also, dass wir an keinem Tag Probleme hatten, eine gemütliche Schlafstelle mit Frühstück zu bekommen. Besonders originell war jene bei Hettie (mein Luxusbett, Abbildung unten links): Ein ehemaliger Kuhstall mit Milchverarbeitungsraum war zu einer provisorischen Wohnung umgebaut worden. Und bei Hettie war das Leben nicht nur am Weibe prall: Zwei Katzen und drei Hunde, die sich narrisch freuten, dass Besuch von duitsen Moffen kam, dazu die mit viel Liebe und Einfallsreichtum ausgestattete Slapkamer. Besonders scharf auf meinen Bruder waren aber mehrere Dutzend Schnaken, die ihn so piesackten, dass er die ganze Nacht nicht schlafen konnte. Ich hatte die Decke über den Kopf gezogen und es war Ruhe.

Was wir uns aber für die Zukunft vorgenommen haben: Touren im Oktober werden wir besser meiden, auch wenn das Wetter wieder fantastisch war, sieht man von einem kurzen Hagelschauer ab, dem wir nicht entweichen konnten. Bis gegen Mittag etwa war es aberjeden Tag so kalt, dass einem fast die Finger abfroren. Bei durchschnittlich 105 Kilometer pro Tag wird einem allerdings dann schon warm. Von wegen jammern und so....

5 Tage Fietsen vergehen wie im Flug: Man fährt morgens los und sieht alle Ecken lang wieder ein neues Motiv, das man fotografieren will. So kommen innerhalb einer Woche schnell ein paar Dutzend Bilder zusammen und man möchte an diesem oder jenem Ort am liebsten länger verweilen.

Das vielleicht lustigste Foto aber schoss ich ausgerechnet nach der Tour in Soest (Provinz Utrecht), wo das dort ansässige "Altenheim" für Pferde (Paardenkamp) einen Tag der offenen Tür organisiert hatte.

Tag der nackten Minipferde of so iets?
Beliebtester Hund in den Niederlanden ist aber sicher der Jack Russel, ein wahres Energiebündel - und eine rasende Wurst auf vier Beinen. In Hollands beliebtestem Wochenendausflugsgebiet, der Lage Vuursche bei Soest, werden immer wieder heiße Rennen mit den munteren Tierchen veranstaltet. Falls Sie mal in dieser Gegend Urlaub machen sollten, lassen Sie sich das nicht entgehen! Sie werden Tränen lachen.

Ja, viel zu schnell vergingen wieder diese wunderschönen Tage, und jede Menge Bildmaterial gibt es wieder zu verarbeiten. Bei Facebook werde ich wieder etwas ablegen und zusätzlich eine Picasa-Serie erstellen; aber erst, wenn ich wieder zuhause bin (ab 30. Oktober).

Zum Schluss noch eine Randnotiz, ein Gespräch vor meinem Urlaub betreffend: Interessant immer wieder das Argument von Leuten in meiner Heimat Bayern, in Holland sei das Fietsen so leicht, weil alles flach wäre. Ich kann mich da nur wiederholen: Wer jemals in Holland (speziell im Norden) gegen scharfen Gegenwind gefahren ist, wird nie mehr behaupten, dass es am Berg (bei Windstille) prinzipiell schwerer sei. Fragt sich nur, wo man eher absteigt.

In einem Punkt aber sind sich alle Fietser einig: Wer mit dem Fahrrad die Welt erkundet, sieht wesentlich mehr Schätze als der, der auf sein Auto niemals verzichten möchte oder sich sonst auch alle Erlebnisse nur servieren lasst.

Nächstes Jahr geht es vielleicht in den Süden. Ohne Auto selbstverständlich.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Vakantie in Krentenbollenland*, Deel 1

Abfahrt letzten Samstag mit der City Night Line (Schnäppchen!) um 23.20 in Zwetschgendatschistadt, und die erste Ernüchterung schon bei Betreten des Liegewagenabteils: Ich hatte eine der beiden Paterreliegen gebucht (Dreistockbetten) und stellte zu meiner Überraschung fest, dass mir ein fröhliches Chinesenpärchen entgegenlächelte. Was blieb mir da anderes übrig, als klein beizugeben, die Hühnerleiter hochzuklettern und mich im freien Bett darüber häuslich einzurichten?

Achtung: Wer eine kräftige Wampe vor sich her trägt, sollte das besser bleiben lassen und ein normales Abteil buchen, weil er in den Kojen kaum Bewegungsspielraum hat und sich womöglich noch etwas einklemmt.

Ab Spätzlestadt stiegen natürlich (wie beinahe jedes Jahr) wieder ein paar Oberschwätzer zu, die für eine abrupte Unterbrechung der eben begonnenen Schlafphase sorgten. Mann, waren die lustig :-((

Nach mehr oder weniger erquicklichem Schlaf landete ich auch schon in Utrecht, meinem Zielbahnhof seit 1982. Mit jedem Jahr sieht es dort etwas chaotischer aus, und rund um den Verkehrsknotenpunkt wird gebaut, gebaut, gebaut. Wie überall eigentlich in den niederländischen Großstädten. Und ich kann es immer wieder bestätigen: Die Architekten aus Oranje gehören zu den besten der Welt. Oder wer kommt z.B. schon auf die Idee, Häuser zu bauen, die an einen Ozeanriesen erinnern?


Sonntag habe ich gleich wieder met de Fiets die umliegende Gegend unsicher gemacht (Abb. : Die Duenen [Soestduinen]) . Zur Belohnung öffnete der Himmel seine Schleusen und meine Tour gestaltete sich zum Schwimmcontest. Und vor zwei Stunden war ich mit meinem Bruder bei einem Bauern, der einen uralten Hof bewirtschaftet. Im Stall stand einsam der Stier und ließ sich zwischen den Hörnern kraulen. Der Hofhund bellte wild entschlossen hinter seinem Verschlag. Angeblich soll er friedlich sein. Das teste ich aber besser nicht aus.

Ab Samstag werde ich 5 Tage lang kräftig in die Pedale steigen. Für dieses Jahr reichts dann....nach mehreren Tausend Kilometern. Ueber die Wintermonate sind Tischtennis und evtl. Hallenfußball angesagt, so meine geschundenen Bandscheiben noch mitspielen.

Tot ziens!

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*Das hier sind Krentenbollen.

Freitag, 9. Oktober 2009

Nobler Preisverfall und gewisse Kontinuitäten

Sieht man heute ins SPON-Forum, um die Reaktionen der Leser auf die Verleihung des Friedensnobelpreises an Obama zu studieren, kommt man aus dem Staunen kaum noch heraus: Die überwiegende Anzahl der Forenbeiträge ist gegen die Auszeichnung für Obama, und sicher sind einige Kommentatoren dabei, die noch vor Wochen vehement und halsstarrig für diese BVK-Blechträgerin Partei ergriffen hatten.

Zunehmende Einsicht, dass ein Blender vor dem Herrn geehrt wird und nicht endlich einmal
ein chinesischer Dissident? Zumindest heute habe ich für SPIEGEL-Hardcoreleser so etwas wie Respekt empfunden, wenn ihre Ablehnung auch nicht immer aus den Motiven herrührte, die ich akzeptieren könnte.

Immer wieder wird im Forum Unverständnis darüber geäußert, dass für das Nobelpreiskomitee allein schon Absichtserklärungen ausreichten, um diese Entscheidung zu treffen, denn „der Mann hat bis jetzt nichts bewirkt, so ein Leser völlig zutreffend.

Verlassen wir also schnell wieder den Forenzirkus und wenden uns der Frage zu, welche Motive für die Wahl Obamas eine Rolle gespielt haben könnten: Abgesehen davon, dass die Entscheidung zu seinen Gunsten völlig übereilt war, drängt sich die Frage auf, wer oder was denn gemeint war - die Person oder ein diffus-utopisches Programm?

Stellen Sie sich einmal vor, Sie wären Präsident der USA, würden auf einem großen Platz in Prag gefeiert werden, den Weltfrieden ausrufen und die Abschaffung aller Atomwaffen fordern. Stellen Sie sich vor, Sie würden nach Kairo reisen, dort eine Appeaseradresse an islamische Diktaturen richten und gleichzeitig indirekt Israel angreifen. Und stellen Sie sich vor, Sie verleihen einem mörderischen Regime wie dem Iran Legitimität, indem Sie mehr oder weniger schweigend zusehen, wie dort Menschen niedergeknüppelt, vergewaltigt und ermordet werden, nur weil sie für das auf die Straße gehen, was Sie in Ihrem Land für selbstverständlich erachten: Freiheit, parlamentarische Demokratie und Menschenrechte.

Hand auf’s Herz - würden Sie ernsthaft auch nur eine Sekunde daran denken, dass Sie dafür einen Nobelpreis verdient hätten, wenn Sie einigermaßen bei Trost sind?

Na, sehen Sie!


Was die Burleske von heute mit Kontinuität zu tun hat

Genießen wir einmal die Begründung des norwegischen Komiteechefs Thorbjörn Jagland:

"Alles, was er in seiner Zeit als Präsident angepackt hat, und wie sich das internationale Klima durch ihn verändert hat, ist schon mehr als Grund, ihm dem Friedensnobelpreis zu verleihen."
Abgesehen davon, dass sich mir das Sinn dafür, warum ein Nobelpreis allein für Hoffnung und Utopien verliehen wird, überhaupt nicht erschließt, fiel mir sofort ein Amtsvorgänger Obamas ein - der von ihm hoch verehrte Erdnussfarmer, "Neutestamentler" und fröhliche Antisemit im Ruhestand Jimmy Carter. Wie wurde damals die Verleihung des Nobelpreises an ihn begründet?
"Für seine jahrelangen Beiträge zur Lösung internationaler Konflikte sowie der Förderung von Demokratie und Menschenrechten"
Carter, der immerhin 21 Jahre auf seinen ebenso unverdienten Preis warten durfte, verband mit Obama vor allen Dingen eines: realpolitische Inkompetenz und gefährliche Schwärmerei. Dass solche Eigenschaften einen Schuss nach hinten auslösen, zeigt Nasrin Amirsedghi schlüssig auf:
War nicht Jimmy Carter, der mit seiner These vom Grünen Gürtel als Alternative gegenüber dem sowjetischen Kommunismus den Feuersturm im Iran erzeugt hat, derjenige, der einst der größte Verbündete der islamischen Welt und überhaupt des Nahen Ostens war, als er den Ex-Schah zugunsten eines Islamofaschisten und Gründers des modernen Terrorismus wie Ayatollah Khomeini im Jahr 1979 austauschen ließ und ihn als „Heiligen Mann“ oder „Gandhi-Figur“ feierte? Ahnte die Welt, welche Art von Katastrophe danach kommen würde?
Unter Carter war der wütende Antisemit Zbignew Brzinsky Sicherheitsberater und 2008 einer der wichtigsten Stichwortgeber in Obamas Wahlkampftruppe.

Zufall?

Hatte das Komitee bei seiner Entscheidung auch Obamas "ehemalige" Freunde Reverend
Dr. Jeremiah A. Wright sowie den Islam-Nazi Louis Farrakhan im Blick? Dachte das Komitee an Obamas Wunsch nach einem „judenreinen“ Westjordanland? I wo!

Wenn ja, dann stört mich diese Auszeichnung nicht besonders, denn dann bestätigt dies endgültig, dass das Komitee so naiv ist wie es handelt und Desmond Tutu, Carter, Arafat und Konsorten keine Eintagsfliegen waren und bleiben.

Noch eine bedeutsame, für Israel höchst gefährliche Variante: Da das Nobelpreiskomitee mit seinen Entscheidungen nicht selten als Souffleur für politische Nachbeben bei der UNO sorgt, wird es dem frisch gebackenen Friedensnobelpreisträger noch schwerer fallen, einen Schlag gegen das iranische Atombombenprogramm zu führen, falls er das denn überhaupt beabsichtigte. Also heute wieder ein Freudentag für das Teheraner Regime und eine Ohrfeige für die politischen Gefangenen in den Teheraner Gefängnissen.

Eine Hoffnung bleibt: Vier Jahre Amtszeit in den USA sind kein Selbstläufer. Wenn der Präsident die Sicherheit der Nation gefährdet, droht dies hier. Warum sollten die republikanischen Abgeordneten um McCain und sicher auch Vertreter aus der demokratischen Fraktion nicht zu diesem Mittel greifen, wenn Obama zunehmend zum Sicherheitsrisiko wird?

Obama sollte seine Landsleute nicht unterschätzen. Sie haben ihm bisher schon zu viel durchgehen lassen.