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Montag, Dezember 28, 2009

Würgereflex in Bethlehem

Mitri Raheb (Abbildung), lutherischer Pfarrer in Bethlehem und Träger des Aachener Friedenspreises (macht's Klick?), in einem zu Tränen rührenden Interview mit seinem Stichwortgeber Heiko Brattig vom Evangeliumsrundfunk (erf), der nicht lange fackelt und seinen Judenhass mittels plumper Suggestivfragen mehr als deutlich zur Schau stellt.

Bemerkenswert auch, dass Raheb in diesem Gespräch kein einziges Wort darüber verliert, dass es Muslime sind, die den palästinensischen Christen vor Ort das Leben vermiesen und sie oft zur Auswanderung treiben. Stattdessen labert er über Erwürgen, Schweizer Käse, Apartheid und Einstaatenlösung.
Dass er es in erster Linie Israels IDF verdankt, wenn seine Kirche und alle anderen christlichen Einrichtungen noch stehen, ist natürlich kein Thema. Raheb ist ein beredtes Beispiel dafür, wie arabische Christen seit Jahrzehnten in Kumpanei mit Muslimen antisemitische Traditionen pflegen. Nicht nur im Heiligen Land....

Ich habe vom
ERF, der Mitglied in der Evangelischen Allianz ist, schon einige gute Texte gelesen, aber dieser Beitrag ist so bescheuert, dass er alles Gute zuschüttet.

Hier der
ERF-Schnipsel mit dem mp3-Download. Man kann den "Sermon" auch direkt auf der Seite abspielen mit Klick auf "anhören" (neben "Downloads").

Nasrallahs Weihnachtsansprache

Damit ich nicht so viel quatschen muss: Hier geht's zum Transkript.

Und das Video kann man sich hier ansehen. Ein (Doppel-) Klick auf die Abbildung des GröSchwaZ unten funktioniert natürlich auch.

Wenigstens hat Nasrallah nicht, wie am selben Tag in Bethlehem der evangelische Landesbischof Friedrich (Bayern), über eine 8 Meter hohe Mauer und entsetzliche Schikanen gepredigt, sondern wie immer klar und deutlich seinen Hass formuliert. Bei ihm weiß man zumindest, woran man ist.

Manche meiner christlichen Geschwister sind da etwas distinguierter.