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Freitag, Oktober 26, 2012

ZDF-Anruf: Wie der SPIEGEL und die SÜDDEUTSCHE den CSU-Sprecher zu Göbbels umfunktionierten



Im medialen Empörungsfuror um den Fauxpas des CSU-Sprechers Hans Michael Strepp  - übrigens steht immer noch Aussage gegen Aussage - überbieten sich wieder einmal die Kumpane von Rot- und Grünfront, so, als wäre es nicht schon seit Jahren Usus, dass Pressesprecher aller Parteien permanent bei den Öffentlich-Rechtlichen wegen bestimmter Termine und Veranstaltungen nachhaken. Diesmal war es um eine Nuance anders, und mehr nicht, wenn überhaupt.

Es klingt auch nicht unbedingt überzeugend und eher sehr befremdlich, wenn ausgerechnet ein stets jovial grinsender Snob wie Jürgen Trittin, der keinerlei Berührungsängste im Umgang mit der Terrororganisation Hisbollah hat („Ich habe eher den Eindruck, dass die Hisbollah sich sehr positiv in die Gestaltung des politischen Prozesses imLibanon einbringt“), sich erdreistet, mit seinem Bonmot "Das passiert halt, wenn man länger regiert als Fidel Castro, aber das geht so nicht", Vergleiche zwischen der kubanischen Mörder-Diktatur und der CSU zieht. 

Dass Trittin und Konsorten ihre verbal inszenierte Raserei so veranstalten können wie jetzt, ist in erster Linie eigentlich dem tatsächlichen Skandal zu schulden, den die SÜDDEUTSCHE und der SPIEGEL meines Erachtens bewusst angeschoben haben, um bis zur Landtagswahl in Bayern im nächsten Jahr die Lunte zugunsten der Opposition am Glimmen zu halten.

Für größere Ansicht [Quellen: Strepp und Göbbels] bitte bitte auf die Abbildungen klicken.

 










 
Im allgemein heuchlerischen Schlachtgetümmel schien untergegangen zu sein, dass ausgerechnet diese beiden Blätter, die in ihrer Nahostberichterstattung permanent links-antisemitischen Journalismus betreiben, auf höchst perfide Weise ein Äquivalent zwischen der CSU und ihrem Sprecher mit dem „Medienbeauftragten" und Propagandaminister des nationalsozialistischen Regimes, Joseph Göbbels, herstellten, indem sie Strepps Foto so inszenierten, als stünde er auf der Fahnungsliste für NS-Verbrechen. Vergleichen Sie bitte die Bilder!

Geradezu abstoßend und schäbig, wie hier nach Stürmer-Manier die physiognomische Silhouette eines Menschen dazu missbraucht wird, um „politische Analogien“ herzustellen.

Ausgerechnet diejenigen, die immer wieder „Nie wieder Hitler, nie wieder 1933“ hinausposaunen, bedienen sich in Julius Streichers Asservatenkammer, um in stalinistischer Inquisitationsmanier den konservativ denkenden politischen Gegner kaltzustellen. Mich wundert, dass dies auch ansatzweise nur wenigen Lesern aufgefallen ist.

Jeder einigermaßen gut und clever recherchierende Redakteur weiß, wie man Bild und Text in einen aussagefähigen Kontext stellt, um auf abgespeicherte Rezeptionen im Hirn abzuzielen - in diesem Fall das Dritte Reich. Und jeder einigermaßen gute Redakteur ist sich auch dessen bewusst, welche Kettenreaktion seine konnotative "Arbeitsweise" bei mehr oder weniger informierten oder/und fanatischen Lesern auslösen kann. Er müsste also einkalkulieren, dass es schäbiger kaum noch geht. Umso widerlicher diese Akion. 

Aber leider wissen nur wenige Leser, wie Schlagzeilen zu Bildern wie diesem, die an Voreingenommenheit kaum zu überbieten sind, einzuordnen sind. Allein schon die SPIEGEL-Darstellung Strepps als arrogantem Inquisitor - siehe hier - spricht Bände.

Wie man an diversen Leserbriefen zum Thema in den Foren zum Thema bei SPIEGEL und SÜDDEUTSCHE erkennen konnte, sollten Trittbrett- (Bei-) Fahrer gefunden werden, die der CSU, der auch ich angehöre, faschistische Gesinnung unterstellen. Meine sachlichen Hinweise im Forum wurden natürlich gelöscht. Wen wundert’s, wenn ob solch’ gehässigem Sperrfeuers selbst manche FDP-Angehörige sich in dieser Kampagne verfingen?

Ich frage mich also, was skandalöser ist - der Anruf eines Parteisprechers und ein bisher ungeklärter eventueller Redemitschnitt oder die Gleichsetzung eben dieses Mannes und seiner Partei mit den Nationalsozialisten.

Und wer ist hier der Nazi oder Faschist, wenn schon mit diesem Sujet gespielt wird? Wenn das ZDF ewas mitzuteilen hat, dann sollte es das tun. Wenn nicht, dann gilt, was Dieter Nuhr schon einmal sagte: Einfach mal die Fresse halten.

Sonntag, September 30, 2012

Abgefackelte buddhistische Tempel sind für den SPIEGEL kein Thema


Das kann zumindest vorausgesetzt werden, weil vom Systemoperator des SPIEGEL kein Diskussionsforum eröffnet wurde.

Wenn es gegen die USA, Juden und den Staat Israel geht, kann man mit größter Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass der SPIEGEL einen Thread eröffnet - denn immer, wenn es um oben genannte Adressaten geht, ist mediale Aufmerksamkeit garantiert.

Verhalten sich aber Muslime besonders gewalttätig, wird in den Büroräumen der Hamburger Hafencity Order zu devotem Abducken erteilt.

Zufall ist das nicht, wie bei Abfassung und spachlicher Diktion des untenstehenden Beitrages festzustellen ist:

Koran-Beleidigung in Bangladesch: Muslime brennen Buddhisten-Tempel nieder

Daraufhin habe ich der Redaktion jetzt ein Feedback gegeben*:


*Meine Personalangaben in den Rubriken "Vorname" und "Nachname" habe ich im Original selbstverständlich exakt angeben. Ich hätte sie ja sonst auch nicht an den Sysop abschicken können. Danach habe ich sie für meinen Screenshot anonymisiert.

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Natürlich weiß ich, dass es auf taube Ohren stößt; schließlich akzeptiert man seit vielen Jahren höchstens 50%  meiner Foren-Beiträge, obwohl sie weder beleidigend noch unsachlich sind (kann jeder googlen), während plumper Antiamerikanismus sowie linker und islamischer Antisemitismus als bereichernde Elemente durchgewinkt werden, auch wenn sie in noch so schlechtem und gehässig formuliertem Deutsch abgefasst werden.

Aber auch in der Auseinandersetzung mit Mainstream-Medien wie dem SPIEGEL gilt: 

Du hast keine Chance, aber nutze sie.

Sonntag, November 06, 2011

Überwachung durch den Verfassungsschutz: Wieder einmal Doppelmoral beim SPIEGEL

An der Brandswiete scheint man Morgenluft zu wittern, was eine eventuelle Überwachung von Politically Incorrect durch den Verfassungsschutz beträfe:



Wie primitiv man beim SPIEGEL mittlwerweile in seiner Wortwahl geworden ist, zeigt das unsägliche Konstrukt "Islamhasser" in der Überschrift. Ein mittlerweile sehr gut bewährtes Rezept: Alle Islamkritiker werden bezichtigt, nur emotional zu formulieren. In einer weichgespülten "Toleranz"-Gesellschaft kommen solche Paraphrasen immer gut an, weil bequem. Wenn das nicht unterste Demagogen-Schublade ist. Andererseits zeigt dies auch, wie hilf- und sprachlos man seitens der islamophilen Fraktion geworden ist.

Und der Systemoperator setzt zum Artikel-Thread auch gleich den passenden Teaser, damit die Meute wie gewünscht losheulen kann:

Die Behörden wollen islamfeindliche Webseiten stärker kontrollieren.
Nach SPIEGEL-Informationen kündigte Hamburg an,*der Verfassungsschutz werde den Internetauftritt "Nürnberg 2.0" beobachten.
Ob auch die bekannte Seite "Politically Incorrect" ins Visier gerät, prüfen Experten noch.

Ich ahnte schon, dass der SPIEGEL meinen Leserbeitrag nicht veröffentlichen würde. Wie harmlos dieser daherkommt, können Sie hier nachlesen:

Wenn der SPIEGEL darüber sinniert, ob man Webseiten wie PI (Politically Incorrect) unter verstärkte Beobachtung stellen soll, dann stellt sich postwendend auch die Frage, wie es mit der Beobachtung des SPIEGEL selbst verhält. In seinen Foren kann man zu Israel-relevanten Themen seit Jahren in schöner Regelmäßigkeit mehr oder weniger schlecht verklausulierte antisemitische Äußerungen von linken Lesern beobachten, ohne dass die Zensur-Schere in der Redaktion anfängt zu rattern.

Geht mein Post jetzt durch?

Aber beim SPIEGEL kann man sich trösten: es gibt noch schlimmere Adressen:
Süddeutsche, Freitag, Berliner Zeitung, Frankfurter Rundschau u.v.a.

In all' diesen Blättern darf sowohl von Redakteurs- als auch von Leserseite nach Herzenslust über Juden respektive Israel in einer Weise hergezogen werden, dass man schlimmste Befürchtungen haben muss.

Aber linken Antisemitismus gibt es qua Mainstream-Medien ja nicht.

Es darf gelacht - oder besser gesagt, geweint werden ob so viel Doppelmoral.

Apropos Doppelmoral: Am 8. November bin ich wieder in der hiesigen Synagoge zum Gedenken an die Pogromnacht von 1938 eingeladen. Ich "freue" mich jetzt schon auf die vielen Krokodilstränen, die dort von einigen "Freunden Israels" vergossen werden.


Ende der Durchsage.

Sonntag, März 13, 2011

SPON-Frühstücksbericht über fünffachen Mord an Juden: Wer war der Drecksack vom Dienst?

Wir alle haben noch bestens in Erinnerung, wie akribisch SPIEGEL-Online [SPON] geforscht hatte und welch' gigantischer redaktioneller Aufwand betrieben wurde, als es darum ging, einen Verteidigungsminister wegen einer schlecht gefakten Dissertation zu demontieren.

Tatortwechsel - diesmal zu einem grauenhaften Kapitalverbrechen in realiter, das bei SPON diminuierend zu einer Bagatelle umgebogen wurde.

Gestern übernahm das Hamburger "Edelblatt" eine AFP-Kurzmeldung zum Mord an 5 Mitgliedern einer Siedlerfamilie in Itamar (südöstlich von Nablus) und versah sie - wie meistens üblich - mit einem kleinen Teaser (Vorspann), siehe hier:


[....]

Abgesehen davon, dass es eine Dreistigkeit ohnegleichen ist und auch hier, wie bei den meisten Medien seit gestern praktiziert, in der Headline das Passiv getötet statt des einzig zutreffenden ermordet verwendet wurde, ist an Geschmacklosigkeit kaum noch zu überbieten, wie es im Teaser weitergeht:

Von einem Angreifer wird gesprochen, nicht von einem Killer - so, als wäre ein trotteliger Randalierer am Werk gewesen. Von einer Attacke ist die Rede, nicht von einem bestialischen und feigen Mordanschlag. "Attacke" suggeriert meistens emotionales und spontanes Gewalthandeln - die beiden Mörder hatten sich aber auf ihre Metzelei gut und eiskalt vorbereitet, wie die bisherige Rekonstruktion des Mordes beweist.

Mit der hinterhältig eingeschobenen Phrase "es könne sich [vielleicht] um eine Familie handeln
", wird insinuiert, es handele sich um einen wirren Haufen von Individuen, die sich parasitär im Westjordanland eingenistet hätten. Die unredliche politische Positionierung ist spätestens hier leicht zu durchschauen, und die "Rechtfertigung" bzw. ein gewisses "Verständnis" für den Mord auch. Wir wissen warum.

Und jetzt kommt's: die Opfer wurden nicht viehisch abgeschlachtet, sondern sind sanft entschlafen, weil verstorben. Ein Baby, zwei kleine Kinder und die Eltern (beide Mitte 30) beschlossen also, dem unausweichlichen Ende eines natürlichen Alterungsprozesses Rechnung zu tragen und dem irdischen Jammertal Ade zu sagen - ohne terroristische Gewaltanwendung von außen natürlich.



Wie also heißt der Schmutzfink, der so viel antisemitischen Dreck in drei Zeilen unterbringt?


Wie Sie am Screenshot oben unschwer erkennen können (zum Vergrößern bitte draufklicken), wurde vor die abschließende Quellenangabe AFP das Kürzel eines SPON-Mitarbeiters gesetzt, in diesem Fall suc.
Ich habe mich gleich auf die Suche gemacht und das SPON-Impressum durchgelesen. Dort taucht unter diesem Kürzel allein der Chef vom Dienst (CvD) auf, nämlich Jörn Sucher, der immerhin ein Grundstudium in Politikwissenschaften vorzuweisen hat, also höchstens 4 Semester. WOW!

Nehmen wir einmal an, er wäre der Verfasser des Teasers, worauf vieles, wenn nicht alles hindeutet:

Hätte er dann eigentlich nicht verdient, dass man ihn wegen der Verharmlosung eines fünffachen Mordes juristisch belangt?

Was ich sonst noch über ihn zu sagen hätte, kann sich jeder denken, nur so viel noch: Beim SPIEGEL weiß man, wie und wo die
moralischen Prioritäten zu setzen sind und wo nicht, siehe meine ganz kurze Anspielung auf zu Guttenbergs Abservierung oben. Der Verfasser des Teasers zeigt jedenfalls eines ganz deutlich: eine komplette Ignorierung menschlicher Schicksale, so weit sie etwas mit jüdischer Identität zu tun haben.

Und er befindet sich mit dieser Einstellung in bester Gesellschaft.

Samstag, Oktober 16, 2010

Weiteres prominentes Unschuldslamm aus Guantánamo

Der SPIEGEL präsentiert wieder einmal ein Guantánamo-"Opfer".

Diesmal ist es David Matthew Hicks, ein gebürtiger Australier und Islam-Konvertit, der in diversen Al-Qaida-Camps seine friedenssichernde Ausbildung genossen und bis zum Eingreifen der internationalen Truppen 2001 dem Taliban-Regime hingebungsvoll gedient hatte.


Links das Wikipedia-Foto, rechts das hübsch gestylte vom SPIEGEL (Ahnen Sie etwas, was die Capture-Intention betrifft? Oh Lord, was muss dieser Hicks gelitten haben!)

Der SPIEGEL-Aufreißertitel "Sechs Jahre Hölle" inklusive mitleiderregender Fotostrecke (7 herzzerreißende Bilder
von Associated Press) soll wieder einmal suggerieren, dass ein vollkommen Unschuldiger inhaftiert war.

Ja, und die Haftbedingungen:

So etwas von grausam, da wird es selbst den Insassen von Santa Fu und den Häftlingen des echten (kubanischen) Guantánamo-Gefängnisses (
hat jemand schon davon gehört?), das nicht weit von Camp X-Ray entfernt ist, warm ums Herz. Ob des SPON-Beitrages werden sie vielleicht in Tränen ausbrechen - oder lauthals lachen, was wohl eher anzunehmen ist. Sicher aber ein Fall für Oberschwätzer und Sprachästhet Roger Willemsen, der immer dann nah am Thema dran ist, wenn es gilt, unbestätigte Aussagen von Terroristen in der ihm eigenen ganz speziellen Weise zu "dokumentieren".

SPIEGEL ONLINE:
Der Australier David Hicks gehörte zu den ersten Terrorverdächtigen, die im berüchtigten Camp X-Ray in Guantánamo inhaftiert wurden. Jetzt schildert der 35-Jährige in einem Buch die brutalen Haftbedingungen, Übergriffe der Wärter und seine eigene Angst und Verwirrung. Hamburg - "Mein Käfig", nennt David Hicks seine Zelle im Camp X-Ray in Guantanamo. Drei Schritte lang, drei Schritte breit war dieser Käfig im Freien.

Knapp sechs Jahre wurde der Australier in Guantanamo unter menschenunwürdigen Bedingungen gefangen gehalten, "sechs Jahre Hölle", wie er selbst sagt.

Wie ich bisher schon mehrmals auf meinem Blog mitgeteilt hatte, vertraue ich Wikipedia nur bedingt, weil dort oft auch antiisraelische und antisemitische redaktionelle Spielchen veranstaltet werden. Dennoch aber hier ein Auszug zu Hicks, weil er seriös nachprüfbar ist:
(born 7 August 1975) is an Australian who undertook combat training in al Qaeda-linked camps and served with the ruling Taliban regime in Afghanistan in 2001. He was then detained by the United States in Guantanamo Bay until 2007 when he became the first to be tried and convicted under the United States' Military Commissions Act of 2006. Hicks's treatment, the evidence tendered against him, his trial outcome, and the newly created legal system under which he was prosecuted, drew widespread criticism and political controversy.
SPIEGEL-Leser wissen mehr lautet ein Slogan der Augstein-Kamarilla seit den 1970er-Jahren. Ich klebte das mal auf meine Küchentüre....

SPIEGEL-Leser werden verarscht und bezahlen noch dafür passt seit einigen Jahren viel besser. Meine Küchentüre ist jetzt wieder sauber....

Wetten, dass es der SPIEGEL eines Tages schafft, sämtliche jemals in
Camp X-Ray inhaftierten Häftlinge zu Märtyrern mutieren zu lassen?

Sonntag, Februar 22, 2009

SPON-Leserbrief für Ignoranten und Vollidioten

"Und Vollidioten" wählte ich deshalb - jetzt ist fast schon die Spannung weg - weil ich mich dummerweise wieder einmal im SPIEGEL-Forum verzettelte, und rechthaberisch wie ich nun mal so bin - als Tastatursau betätigt hatte, ohne zu wissen, ob mein Schmarrn erscheinen wird. Das Bild rechts ist natürlich nur zufällig gewählt; oder glaubt mir das keiner? Klick drauf!

Diesmal ging es um diesen Hannover-Schröder in Teheran. Da viele meiner Kollegen in diesem Fall gut getimed oder auch etwas weniger gut getimed, mehr oder weniger Wesentliches zu sagen hatten, dachte ich mir: "Hey, versuch's doch einmal anders, gehe über die persönliche Schiene bei den SPON-Fachleuten und zeig' deinen Blog-Freunden danach mal', wie ich mich dort ausgetobt habe."

Ich lasse meinen Beitrag einfach mal so stehen...; auch weiß ich nicht, ob er vom Moderator genehmigt wurde. Wahrscheinlich fängt SYSOP-SPON wieder am Montag an und sortiert die unangenehmen Leserbriefe aus - also auch meinen.

Schon die Diskussionsvorgabe war an unterirdischer Qualität kaum zu übertreffen. Und die Grammatik erst recht nicht.

Also, los geht's (man kann im SPON-Forum Zwischenüberschriften schreiben, wie meine unten):

Ekelhafte Diskussion in den Medien - und an Israels Sicherheit denkt niemand

Zitat Systemoperator [SPIEGEL):
Ex-Kanzler Gerhard Schröder bereist Iran - privat. Nebenbei trifft er den Präsidenten und Holocaust-Leugner Mahmud Ahmadinedschad. Schadet dieser Besuch das Ansehen von Deutschland? Diskutieren Sie mit.
Wieso geht es eigentlich immer darum, ob man dem Ansehen Deutschlands schade? Was für eine dämliche Frage des Sysop! Es geht doch darum, ob Herrn Schröders Verhalten unverantwortlich ist oder nicht, und um nichts anderes! Ist Schröder jetzt für das Ansehen von Herrn Paula verantwortlich, nur weil der Deutscher ist und bei der SPD?

Dem Ansehen Deutschlands im Ausland kann man unerklärlicherweise übrigens kaum noch schaden, wenn man der Einschätzung der BBC folgt. Also noch einmal:
Ex-Kanzler Gerhard Schröder bereist Iran - privat. Nebenbei trifft er den Präsidenten und Holocaust-Leugner Mahmud Ahmadinedschad. Schadet dieser Besuch dem Ansehen Deutschlands? Diskutieren Sie mit.
Jetzt geht's los mit meiner dummen Antwort (Vielleicht auch mit haarsträubenden Fehlern):

Zum Ersten: Wenn Schröder suggeriert, wie SPON uns weiterleitet, dass alles privat ablaufe: Wieso besucht er dann nicht den mit ihm befreundeten Arzt und belässt es dabei?

Zum Zweiten: Natürlich ging es dem Ha-Ha-Ha-Ha-Schröder nicht nur um Privatinteressen, die er mit seinem Spezl' aus Hannoveraner Zeiten besprechen wollte, sondern auch um Anschubfinanzierungen, und wie man deren Demos dagegen (STOP THE BOMB) elegant umkurven kann.
Denn mittlerweile hat sich nicht nur in Österreich (OMV) herumgesprochen, dass Geschäfte mit einem Holocaustleugner, der zudem fanatisch auf die Vernichtung Israels fixiert ist, nicht bewerkstelligen sind, ohne dass sich Widerstand regt. Da kann man natürlich nur noch als "Privatmann" ran, und wenn, dann als abgewrackter Bundeskanzler a.D.; abgewrackt übrigens ohne VW-Prämie....

Drittens: Dem Vorwurf des Einknickens vor einem schiitisch-faschistischen System wie der iranischen Nomenklatur kann man auch mit SPON-Artikeln wie gestern wunderbar begegnen, wenn die Leser null Hintergrund haben: Schröder führt kühles Gespräch mit Ahmadinedschad:

Selten so gelacht, wenn es nicht so ernst wäre.

In der Zwischenzeit schrauben die Ajatollahs (in den nächsten Wochen und Monaten) in Isfahan oder sonst wo Nuklearsprengkörper auf ihre neuen Raketen und stellen den naiven Obama, der immer noch an harte diplomatische Verhandlungen glaubt, vor vollendete Tatsachen.

Ich sehe jetzt schon die belämmerten Gesichter der Herren Pöttering (Spezialist für Knesset-Reden) und Kollegen vor meinen Augen. Das dürften selbst sie wissen: Eine Tonne schwach angereicherten Materials reicht innerhalb von zwei bis 5 Monaten locker aus, mindestens einen stark angereicherten Atomsprengkopf zu produzieren, zu montieren und zu verschießen.

Schon im vergangenen Jahr und im Jahr davor hatten Larijani und Ahmadinejad mit der Aneinanderreihung ihrer Gaszentrifugen geprotzt (und nebenbei wieder Auschwitz geleugnet, wie Larijani in München 2007).

Vielleicht wachen die Appeaser in Europa erst dann auf, wenn es nicht nur Israel, sondern ihnen selbst ans Leder geht. Ganz nebenbei: Die Zahl der Zentrifugen ist auf über 600 angewachsen, wie der Iran selbst einräumt -; und selbst die dem Iran bisher (dank El-Baradei) wohl gesonnene IAEA kann das nicht mehr abstreiten.

Energiegewinnung? Schröder: "Ha-Ha-Ha-Ha!".

Ich bin froh darüber, dass der so genannt "rechtsgerichtete" Netanyahu (auch ein idiotisch-falsches Verwirrspiel der Medien hier, was ihn betrifft) in Israel die Verantwortung übernimmt, auch wenn es Tzipi Livni vielleicht ebenso gut machen würde.

Seltsamerweise war er der Erste, der schon vor zwei Jahren prophezeit hatte, dass Israel für den Fall, der Iran
hätte 2009 (!) eine Atombombe, sich nicht auf die USA verlassen könne.

Einziger Schönheitsfehler bei Netanyahus Prognose:

Er rechnete damit, dass auch unter einem republikanischen Präsidenten Israel allein dastehen würde.

Jetzt ist es noch schlimmer gekommen - zumindest vorerst.

Hattip: Lizas Welt, Zeitung für Schland

Mittwoch, Januar 28, 2009

Als die Wahrheit den Notarzt rief

Oder: Schubkarren für verletzte Zivilisten und Krankenwagen für islamische Terroristen

Das ist kein Witz, sondern beschreibt Szenen aus dem Gaza-Krieg - eine Realität, wie sie sich darstellt, wenn Hamas-Kämpfer ihre ganz spezielle Definition der Genfer Konvention in die Tat umsetzen.

Ich gebrauchte in der Headline ausdrücklich den Terminus Islamische Terroristen, weil ich nicht den Eindruck erwecken will, dass die Zweckentfremdung von Ambulanzen zu Terror- oder Propagandazwecken eine exklusive Erfindung der Hamas ist, sondern von der Fatah und den ihr assoziierten Kampfgruppen in den Jahren vorher genauso gehandhabt wurde. Was den zynischen Missbrauch von Rettungswagen betrifft mache ich keinen Unterschied zwischen den mittlerweile verfeindeten Fraktionen, auch wenn
sich die Fatah zurzeit domestiziert gibt. Das kann sich aber schnell ändern, wenn es zur wieder einmal angestrebten Kumpanei zwischen den Kampfhähnen kommen sollte.

Israel wird seit etlichen Jahren immer wieder mit Schuldzuweisen eingedeckt, weil die Weltöffentlichkeit in ihrer Bildergläubigkeit jedem dreisten Trick der Terroristen aufsitzt, die es immer wieder geschickt verstehen, am Kampfschauplatz eine Choreografie zu inszenieren, welche zum Schaden der IDF-Kräfte gereicht. Verhinderte Theaterdramaturgen und Laiendarsteller scheint es in den Gebieten der PA zuhauf zu geben und RAF-Versteher Claus Peymann könnte einmal mehr aus dem Vollen schöpfen, wenn er nicht gerade wieder eine Tournee zu Freunden plant.

Im Internet kursieren etliche Youtube-Videos, die den Beleg dafür liefern, dass radikale Palästinenser immer wieder Ambulanzen für ihre schändlichen Täuschungsmanöver missbrauchen; und wie zu erwarten war, wurde die gleiche Masche auch während der letzten Kriegshandlungen in Gaza angewandt.

Investigative Blogger und Journalisten scheinen aber nach und nach dazuzulernen.

Trotz der weltweit verbreiteten Vorwürfe gegen Israel in den internationalen Medien haben einige Journalisten (Respekt!) sich die Mühe gemacht, tiefer in den Trümmern zu graben, um herauszufinden, was sich in Gaza wirklich abgespielt hat und die Verbrechen aufzudecken, die die Hamas an ihrer eigenen Bevölkerung verübt hat.


Dazu gehörte auch (Überraschung, Überraschung!) die SPON-Redakteurin Ulrike Putz, deren Beitrag über die Verbrechen der Hamas an den eigenen Leuten sogar bei uns zitiert wurde, wo man dem SPIEGEL gegenüber reserviert bis kritisch eingestellt ist.

Eine altbewährte Masche der Hamas: Krankenwagen „konfiszieren“ und für die eigenen mörderischen Zwecke umfunktionieren, wie die Sydney Morning Herald berichtete. Dabei befanden sich palästinensische Zivilisten in Gaza immer wieder in der Zwickmühle - eingezwängt zwischen Hamas-Mordbuben und israelischen Soldaten.

Die Sydney Morning Herald zitierte Mohamed Shriteh (30), einen Rettungsfahrer, der beim palästinensischen Roten Halbmond registriert ist, dort ausgebildet wurde und überraschenderweise sagt, dass er „den Krieg nicht so chaotisch erlebte, wie ich ihn erwartet [hatte].“

Schon vom ersten Arbeitstag an, am 6. Januar, wusste er, dass es vor jedem Krankentransport Absprachen mit den Israelis gab. Das verschaffte ihm ein Gefühl von Sicherheit, auch weil die IDF Namen und Identitäten aller humanitären Einsatzkräfte kannte und deshalb nicht auf ihn und seine Kollegen schießen würde.


Und das wusste auch die Hamas, die inmitten der Kampfhandlungen die Ambulanzwagen schnappte, damit ihre Kämpfer in Sicherheit brachte oder Waffen, Sprengstoffe und Munition transportierte.

Wer also achtete hier auf die Sicherheit der Zivilisten und wer nicht, und wer hat sich internationale Übereinkünfte und die Genfer Konvention für seine schäbigen Zwecke zunutze gemacht?

Und wer hat die Bilder von getöteten Zivilisten (von palästinensischen Freelancern fotografiert) für eigene Zwecke missbraucht und instrumentalisiert?

Quelle: HonestReporting

Mittwoch, Dezember 31, 2008

10 Gebote der SPIEGEL-Fauxtography* zu Gaza

* Erklärung zum Begriff „Fauxtography“ vorweg:

Der weithin noch unbekannte Begriff Fauxtography bezeichnet die Manipulation von Bildern zu Propagandazwecken, aber auch die der dazugehörigen Bildunterschriften (engl.: Captures), also die Herstellung einer meist bewusst falschen Deutung, was den Zusammenhang zwischen Bild und Bildunterschrift betrifft. Traurige Berühmtheit erlangte dieser Begriff z.B. während des Libanonkrieges 2006, als ein eifriger Photoshop-Trickser namens Adnan Hajj, der als Freelancer für REUTERS arbeitete, mittels (plumper) technischer Betrugsversuche halb Beirut in Trümmer legte. Der SPIEGEL fälscht in diesem Fall zwar keine Bilder, aber er stellt die dazugehörigen Unterschriften in einen ideologischen Kontext, um Stimmung gegen Israel zu erzeugen. Das ist unfair und stellt inhaltlich gesehen auch eine Fälschung dar.

Vor zwei Tagen hatte ich die „Qualitäten“ der SPON-Redakteurin Ulrike Putz ein wenig unter die Lupe genommen und bei der Durchsicht der (mittlerweile aufgestockten) Fotostrecken, die der SPIEGEL in hektischer Betriebsamkeit ins Netz stellt, wieder einmal das kalte Grausen bekommen ob des offensichtlichen Propagandafeldzuges, der dort um die Kampfhandlungen in Gaza veranstaltet wird.

Ich will hier anhand einiger Fotos und der dazugehörigen Captures aufzeigen, was bezweckt bzw. verheimlicht werden soll.

Achten Sie bitte immer auf die Bildunterschrift des SPIEGEL und vergleichen Sie das mit dem, was ich in hier diesem Beitrag über die Hyperlinks zum Bild als Interpretation lege:

1) Hier soll suggeriert werden, dass eine Einrichtung getroffen wurde, die der Durchführung von Gesetz und Ordnung einer funktionierenden Justiz diene. Schwer vorstellbar in einem von der Terrororganisation geführten Gebiet, wo Lynchjustiz an der Tagesordnung ist.

2) Hier wird das Bild vermittelt, dass israelischen Bürgern sowieso nichts passieren könne, da sie gut geschützt seien - und zum Glück meistens auch sind, weil der Staat Israel Wert darauf legt, dass seine Bürger am Leben bleiben; auch die 20% Araber übrigens, was ihn von Hamas und Konsorten fundamental unterscheidet, denen menschliches Leben nichts bedeutet.

3) Hier wird der Eindruck erweckt, dass islamische Universitäten und Moscheen per se Horte des Friedens und Gebets seien und somit friedliche Gläubige attackiert werden. Dazu wird ein Kind in Szene gesetzt, das die Assoziation von „Unschuld“ verstärken soll. Weiteres Bild dazu hier. Lesen Sie bitte diesen Beitrag und machen Sie sich selbst ein Bild davon, wozu diese Moschee wohl benutzt worden ist.

4) Hier werden israelische Panzer überdimensional ins Bild gesetzt, um eine Drohkulisse zu erzeugen, die einen übermächtigen Usurpator in Szene setzt, der nur darauf wartet, über Gaza herzufallen.

4) Hier wird schlicht und einfach impliziert, dass es die IDF nur auf zivile Ziele abgesehen habe.

5) Haben Sie jemals ein Bild des SPIEGEL gesehen, das in dieser Eindringlichkeit das Leiden der Menschen in Sderot darstellt? Oder so wie hier? Ich nicht. Dazu passend auch der „dezente“ Hinweis, dass sich die Welt wieder einmal gegen die Palästinenser verschworen habe.

6) Dieses Bild sagt aus: Juden sind entweder orthodox oder sie sind Soldaten…

7) Zorn der Palästinenser ist laut SPIEGEL-Bildunterschrift angebracht, weil sich Israelis wehren. Die Bewohner Sderots und Ashkelons dagegen sollen sich seit 2001 in Geduld üben, Friedensangebote unterbreiten und darüber nachdenken, was sie den PalArabern „angetan“ haben, dass diese so böse sind. Und nochmals: Schon so ein Bild aus Sderot gesehen, wenn die Mainstream-Medien und ihre palästinensischen Freelancer am Fotografieren sind?

8) Eine Bombe, die ein Geschäft für Medizinbedarf traf, wie uns der SPIEGEL gauben machen will? Wohl kaum!

9) Mit Krieg droht hier nach SPIEGEL-Lesart nur einer, nämlich Israel (Barak). Dass die Hamas seit 2001 aus dem Gazastreifen gegen die angrenzenden israelischen Orte Krieg führt, interessiert in diesem Zusammenhang bei den Mainstream-Medien niemanden.

10) Hier wird von zerstörten „Häusern“ berichtet und man zeigt unbewaffnete Palästinenser. Logisch, dass hier nur eine Assoziation bedient werden soll: Häuser dienen im Gazastreifen immer zivilen Zwecken und Palästinenser sind immer unbewaffnet. Dass in den Häusern Waffen deponiert sind, Hamas-Leute dort einen Befehlstand oder Geschütze und Raketen deponiert und justiert haben, wird nicht in Erwägung gezogen.

Man könnte die Reihe noch endlos fortsetzen: In diesem Artikel die gesamte Fotostrecke. Eine zweite hier, die zu kommentieren fast schon absurd erscheint. Machen Sie sich selbst Ihre Gedanken zu Bildern und Bildunterschriften und prüfen Sie, wie weit das mit der Realität und Einschätzung der (Gesamt-) Situation übereinstimmt bzw. welche unterschwellig-hinterhältigen Wertungen duch die SPIEGEL-Redaktion vorgenommen werden.

Zum Schluss noch ein interessanter Hinweis auf eine Bemerkung, die die umtriebige Ulrike Putz jetzt rausgelassen hat. Sie mokiert sich darüber, dass Israel die Grenzen zum Gazastreifen für ausländische Reporter dichtgemacht hat:
Natürlich versucht auch die Hamas, die Berichterstattung zu manipulieren. Wie, das wird allerdings erst berichtet werden können, wenn die internationale Presse wieder Zugang zum Gaza-Streifen hat.
Warum haben Putz und Mainstream-Kollegen seit 2001 nicht die Gelegenheit genutzt, fair aus dem Gazastreifen zu berichten? Und warum diese idiotische Formulierung “natürlich versucht auch die Hamas…“, was implizieren soll, dass Israel die Berichterstattung sowieso manipuliere? So viel ich weiß liest Putz (nach eigenen Angaben) jeden Tag israelische Zeitungen, darunter vorwiegend Haaretz, die alles andere als regierungskonform ist.

Vielleicht liest Frau Putz quer, und das auch noch sehr schlampig?