Mittwoch, Februar 03, 2010

Das Wiehern der Esel und die jüdische Verschwörung

Selbst wenn Esel aufhören zu wiehern werden die Juden nicht aufhören, Muslime als ihre Feinde zu betrachten und dementsprechend zu behandeln.

....wurde in der Moschee von Nablus (Palästinensische Autonomiebehörde!) am 29. Januar 2010 "gepredigt".

Wie definiert man eine Predigt? Handelt es sich in diesem Fall wieder einmal um Seelsorge?

Transkript [Englisch]
hier.

Zum Ansehen des Videos bitte hier oder auf die Abbildung unten klicken.

"Nett" auch, dass der "Prediger" diejenigen, die in den Moscheen Sprengstofffallen legten, als Märtyrer bezeichnet. Kann mir jemand den Unterschied zwischen Hamas und Fatah erklären - außer in der Herrschaftsform, und außer der Tatsache, dass sie in getrennten Gebieten operieren und sich ansonsten gegenseitig spinnefeind sind?

Zum westlichen Journalismus, der sich, was solche Videos betrift, wie immer natürlich bedeckt hält: tagsüber am Strand und abends schnell den Medien-Stricher abtelefonieren. Dazu ein Klassiker: Sieht so moderner Parachute-Journalismus aus?

Dank an MEMRItv.org

Dienstag, Februar 02, 2010

Genitalverstümmelung: Studie aus dem kurdischen Nordirak

Mehr als jede zweite Frau ist Opfer von Genitalverstümmelung.

Aufruf von WADInet

Erbil (Irak) | Berlin: Zum internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung am 6. Februar legen die deutsche Hilfsorganisation WADI und die Kampagne »Stop FGM in Kurdistan« eine repräsentative Studie über Genitalverstümmelung an Mädchen und Frauen im Nordirak vor. Auf 40 Seiten fasst der Bericht zusammen, was im Rahmen einer repräsentativen Umfrage unter Frauen aus der gesamten kurdischen Autonomieregion des Irak in anderthalb Jahren gesammelt wurde. Demnach sind weit mehr als die Hälfte der Frauen genital verstümmelt, in manchen Regionen rund 80 Prozent. Damit liegen erstmals empirische Daten vor, die das Vorkommen von Genitalverstümmelungen im Nordirak nachweisen. Die Studie ist das Ergebnis einer über zweijährigen Arbeit. Der Kampf gegen FGM verlangt Ausdauer, viel Überzeugungsarbeit und finanzielle Unterstützung. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, diese Arbeit fortsetzen zu können.

Download der Studie (Englisch)

Gedruckte Exemplare der Studie bestellen


FGM (Female Genital Mutilation), wie das Beschneiden oder Amputieren weiblicher Sexualorgane im Fachjargon genannt wird, galt bis dato als überwiegend afrikanisches Phänomen. Während auch in westlichen Ländern in den vergangenen Jahren - unter anderem durch Veröffentlichungen wie dem Lebensbericht des aus Somalia stammenden Modells Waris Dirie - eine öffentliche Sensibilisierung für die gravierenden Folgen der grausamen Prozedur stattgefunden hat, galt die Verbreitung außerhalb Afrikas bislang vielfach weiter als Randerscheinung. Mit diesem Irrtum räumt der vorliegende Bericht auf.
Erste Anhaltspunkte gibt der vorliegende Bericht auch dazu, wie das »System FGM« funktioniert und warum Mütter, die den Schmerz selbst erleiden mussten, die Verstümmelung an ihren Töchtern weiter praktizieren. Eine deutliche Mehrheit jener Frauen, die an der Verstümmelung ihrer Töchter festhalten, gibt islamische Gebote zur Begründung an. Ein klarer Zusammenhang besteht der Studie zufolge auch zwischen dem Grad der Bildung von Frauen (und der Möglichkeit des Zugangs zu Bildungseinrichtungen) und der Verbreitung von Genitalverstümmelung. Auch unter Akademikerinnen sind noch mehr als ein Drittel genital verstümmelt.

Mit steigendem sozialem Status von Frauen, der Bildung genauso wie ein Bewusstsein um Selbstbestimmungsrechte einschließt, wächst zugleich aber die Fähigkeit zur kritischen Auseinandersetzung mit Traditionen und religiösen Geboten.
Die Studie wirft damit ein Schlaglicht auch auf die nach wie vor schlechte Lebenssituation von Frauen in der irakischen Gesellschaft. Hier sind, vor allem in den Kurdengebieten, in denen vergangenen Jahren zwar deutliche Fortschritte gemacht worden. Die alltägliche Diskriminierung von Frauen, ihre tatsächliche und rechtliche Schlechterstellung in allen Bereichen öffentlichen Lebens, stellen nach wie vor eine schwere überwindbare Hürde für die gesamtgesellschaftliche Entwicklung der Region dar. Damit stellen die kurdische Region und der Irak im Vorderen Orient keine Ausnahme dar. Die Situation von Frauen und Mädchen ist auch in anderen Ländern der nah-östlichen Region vielfach deprimierend. WADI liegen Informationen u.a. aus dem Iran vor, wonach weibliche Genitalverstümmelung wenigstens in den iranisch-kurdischen Gebieten weit verbreitet ist.

Neubewertung der Lage: Die Studie legt nahe, das Problem weiblicher Genitalverstümmelung neu zu bewerten und lange gehegte Gewissheiten zu hinterfragen. Sicher ist, dass wenigstens in einem Teil des Nahen Ostens die Verstümmelung weiblicher Genitalien zum deprimierenden Alltag von Frauen gehört. Ob und wenn ja, in welcher Weise, Frauen auch in anderen Ländern der Region körperlich verstümmelt werden, können nur Studien wie die jetzt vorgestellten klären. Die bislang weitverbreitete Annahme, dass dort nicht verstümmelt wird, wo man darüber nicht spricht, darf bereits jetzt getrost als Makulatur gelten. Damit müssen sich auch die seit Jahren im Kampf gegen die Genitalverstümmelung aktiven Organisationen, wie das zuständige Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF, aber auch die deutsche GTZ, fragen lassen, warum den vielfältigen Hinweisen auf die Verbreitung von FGM im Nahen Osten nicht systematisch nachgegangen wurde.

Die Studie stellen wir Ihnen gerne als Datei zur Verfügung.

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Die Studie kann gegen eine Gebühr von 10,– EUR, zzgl. Versandkosten, über WADI bezogen werden. Bestellungen richten Sie bitte an: info@wadinet.de

Bitte besuchen Sie uns auch im Internet unter www.wadinet.de bzw. www.stopfgmkurdistan.org

Kontakt Deutschland
Arvid Vormann: ++49 (0) 163 6128777
Anne Mollenhauer: ++49 (0) 179 7378426

Kontakt Nordirak

Büro Suleymaniah: ++964 7701588173

Über WADI

Wadi – Verband für Krisenhilfe und solidarische Entwicklungszusammenarbeit – ist eine deutsche Nichtregierungsorganisation und seit 1992 im Nahen Osten und dem Irak in Programmen der Entwicklungszusammenarbeit tätig. WADI ist einer der Träger der »Stop FGM in Kurdistan«-Kampagne und arbeitet mit gezielter Aufklärung vor Ort gegen Genitalverstümmelung.

WADI e.V.
Herborner Str. 62
60439 Frankfurt am Main
info@wadinet.de
www.wadinet.de

Sonntag, Januar 31, 2010

Opferkult, fanatischer Vaterhass und Cash für's Posieren

Muss Israel mit solchen Leuten verhandeln?

Nein!


Father of senior Hamas military commander Mahmoud al-Mabhouh poses with his son's picture at his family house in the northern Gaza Strip, Jan. 29, 2010. Al-Mabhouh, who played a major role in a Palestinian uprising in the 1980s, was found murdered in Dubai on Jan. 20. (Mohammed Salem/Reuters).

Vielleicht sollte sich der gute Mann mal fragen, was seinen Sohn auf die schiefe Bahn gebracht hat, statt einen dämlichen Fototermin wahrzunehmen, für den er zig Dollar von irgendwelchen Auftraggebern der Mainstream-Medien in Beirut, Amman, Kairo, London oder Los Angeles bekommen hat, um seine Haushaltskasse aufzubessern, die durch Terroraktivitäten seines Sohnes sowieso schon reichlich gefüllt war.


Quelle: Middle East News

Freitag, Januar 29, 2010

Ich mag’ Hubertus Knabe

Hubertus Knabe mit unangenehmen Fragen zur DDR-Vergangenheit.

Beeindruckend auch, wie leidenschaftslos Hubertus Knabe Fakten präsentiert. Zum Video bitte auf die Abbildung unten klicken. Auf das "Pause"-Zeichen und dann auf Start...; und dann bitte ein paar Sekunden warten...

Alles Weitere zu Knabe-Vorträgen bei den Quervereisen nach dem Aufrufen des Videos im Frame rechts.

Besonders interessant auch Knabes Erläuterungen zu IM Diether Dehm (siebter Teil dieser Serie), der heute in Niedersachsen groß im politischen Geschäft ist, zu allen möglichen Talkshows eingeladen wird und in den 1970er-Jahren Wolf Biermann ans Messer liefern sollte.

Die Teile 2-6 kann man wieder rechts im YouTube-Frame abrufen. Sehr aufschlussreich!

Montag, Januar 25, 2010

Sheik Abd Al-Bari Al-Zamzami und das Jungfernhäutchen

Transkript hier.

Zum Ansehen des Videos bitte hier oder auf die Abbildung klicken. Ich erspare mir jeglichen Kommentar. Spricht ja für sich, was der liebe Sheik sagt.

Und er geriert sich auch noch als Reformer in Sachen Sexualpädagogik.

Das Video stammt vom 14. Januar. MEMRI stellt seine Übersetzungen meistens einige Tage später ein, was dem immensen Übersetzungsaufwand geschuldet ist, den man dort leistet.

Quelle: MEMRI

Samstag, Januar 23, 2010

Facebook-Intermezzo zum Islam: Ingo fragt - und ich antworte

Ingo schreibt:
Hast du Infos, dass 99 Pozent der moslemischen Waffen mit Koransuren- (ab Werk??) versehen sind? Das würde unsere Diskusionen über Islamophobie natürlich irgendwie relativieren.
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Ich antworte:


Nein, habe ich leider nicht. Und Islamophobie-Vorwürfe kann man auch nicht relativieren. Aber warum zwei Fragezichen? Soll ich damit argumentativ in die Enge getrieben werden?

Ich habe fragmentarische Arabisch-Kenntnisse, die m.E. aber ausreichen, um die Causa zu beschreiben. Viele Imame sagen, dass man den Koran nur begreift, wenn man ihn wortwörtlich hört.

Warum also ein Transkript zu Rate ziehen, wie Annemarie Schimmel es vorgenommen hatte, eine Frau, die sowieso vorausgesetzt hatte, dass der Koran unhinterfragbar sei und die Hadithen bzw. die
Sunna/Schia nur juristisch interpretierte Ausformungen oder Ergänzungen desselben sind, also keine echte Exegese, wie sie in Mischna (Talmud) oder Bibel prinzipiell und permanent vorgenommen wird?

Da kann ich nur lachen (nicht wegen deiner Frage, die war okay)!

Das wäre keine ehrliche Exegese! Und (Islamische) Theologie schon gar nicht!

Jeder halbwegs gut ausgebildete Imam sagt, dass allein die wörtliche Rezitation zum wirklichen Glauben führt, weil das Wort direkt ins Hirn dringt - und nicht die Schrift. Also wie bei jeder Sekte.

Abbildung rechts, Kalligraphie:*

Galeere des Glaubens in arabischer Schrift.

Segel: "Es gibt keinen Gott außer Allah und Muhammad ist sein Prophet".

Rumpf und Ruder: "Ich glaube an Gott und an seinen Engel, seine Bücher, seine Propheten, an den Jüngsten Tag, die Vorherbestimmung, das Gute und Böse und an die Wiederauferstehung nach dem Tode."

Quelle: Vorlage der Abbildung: Robinson, Francis: Der Islam. -- Augsburg : Bechtermünz, 1998


Am wichtigsten ist für mich jedoch, dass man den "Islamophobie"-Begriff, der mit Rassismus null und gar nichts zu tun hat, endlich auch soziologisch entzaubert hat, wie bei Heinz Gess jetzt geschehen.

Richard Herzinger übrigens jüngst auch sehr beeindruckend.

Es wird langsam Zeit, dass man den Kampfbegriff "Islamophobie" endlich auf den Müllhaufen des gesellschaftlichen Diskurses wirft und ihn aus den Feuilletons entsorgt.

Ich bin es langsam satt, dieses Konstrukt "Islamophobie" überhaupt noch zu erwähnen, weil es nur dazu dient, linke und islamistische Apologetik zu bedienen.

Freitag, Januar 22, 2010

1 Jahr nach “Gegossenes Blei“: Nüchterne Bestandsaufnahme (Video-Statement)

(Aro) Arye Sharuz Shalicar, Armeesprecher für internationale Medien und Hauptmann bei der IDF, mit einem knappen und authentischen Statement zu Intention und Ergebnis der Operation Gegossenes Blei.

Die Bewohner im Süden Israels können wieder aufatmen und relativ sicher leben. Hoffen wir, dass es dabei bleibt!


Neben dieser deutschen Video-Version hat Aro, der seine Wurzeln im Iran hat, auch eine Fassung in Farsi gesprochen. Weiter übersetzte er in Spanisch und Französisch.
Zum Ansehen der deutschen Fassung bitte hier oder auf die Abbildung klicken.

Wer Aro auf seinem Blog besuchen will, kann das hier tun.

Donnerstag, Januar 21, 2010

Wichtiger Veranstaltungshinweis (Jüdisches Gemeindehaus Berlin, 28. Januar)

Die Agenda der „Israelkritiker“

Vortrag und Diskussion mit Alex Feuerherdt (Bonn)

Im Auftrag der Uno erarbeitet und veröffentlicht eine Untersuchungskommission unter dem Vorsitz des Juristen Richard Goldstone einen Bericht, der eine fast 600 Seiten dicke, vehemente Anklageschrift gegen Israel ist und die terroristische Hamas im Wortsinn aus der Schusslinie nimmt. Die populäre Menschenrechtsorganisation Amnesty International bezichtigt den jüdischen Staat in einer umfangreichen Broschüre wahrheitswidrig, den Palästinensern das Wasser zu stehlen und sie dadurch an den Rand des Verdurstens zu bringen. Nahezu alle westlichen Politiker betrachten nicht die Hamas und die Fatah, sondern die israelischen Siedlungen in den umstrittenen Gebieten als „Haupthindernis für den Frieden im Nahen Osten“ und sind hellauf empört, wenn ihnen die Frage gestellt wird, warum Juden in einem prospektiven palästinensischen Staat eigentlich nicht leben dürfen sollen.

Wie kommt es, dass Israel immer wieder dämonisiert und ihm de facto das Recht abgesprochen wird, sich gegen seine Feinde zur Wehr zu setzen? Warum wird diesen Feinden so viel Verständnis gezollt oder gar Sympathie entgegen gebracht? Weshalb ist die so genannte Israelkritik vor allem hierzulande so ungeheuer beliebt, was treibt sie an, und wie erklärt es sich, dass insbesondere jüdische „Israelkritiker“ wie Avraham Burg eine so überaus breite Resonanz erfahren?

Alex Feuerherdt ist freier Autor und lebt in Bonn. Er schreibt regelmäßig für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften zum Thema Nahost, unter anderem für die Jüdische Allgemeine, Konkret, den Tagesspiegel und die Jungle World.

Moderation: Jörg Rensmann, Mideast Freedom Forum Berlin.

Eine Veranstaltung des Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB) in Kooperation mit der Jüdischen Volkshochschule.

Donnerstag, 28. Januar 2010, 19.00 Uhr
Jüdisches Gemeindehaus, Kleiner Saal, Fasanenstraße 79-80, 10623 Berlin

Dienstag, Januar 19, 2010

Feinde der WordPress-Community: Meinungsfreiheit unerwünscht

Gestern erreichte mich die schockierende Nachricht eines Mitglieds vom Blog Freunde der offenen Gesellschaft (FdoG): Der Blog war durch einen Angriff komplett gelöscht worden. Wie tw24 schreibt, fanden sich am
„5. Tag des noch jungen Jahres zunächst die aktiven Mitglieder des Blogs beim Blick auf ihren Nutzerstatus von gleichberechtigten Administratoren degradiert zu Autoren, und nun sind sie nicht einmal mehr das – das Blog, das lange Zeit erreichbar war unter FdoG.org (http://gesellschaftsfreunde.blogspot.com/) bzw. fdog.wordpress.org, ist mit seinen Inhalten verschwunden.
Inmitten einer Bloggerszene, die sich mit Medienkritik, Nahost, Israel, Antisemitismus, Links- und Rechtsextremismus bzw. Meinungsfreiheit etc. auseinandersetzt, war es die zweite Attacke weniger Tage, denn kurz vorher hatte man die Webseite von Politblogger.net massiv angegriffen.

Nun verspüre ich zwar, was meine Sympathie für beide oben angesprochenen Blogs betrifft, ein klares Plus zugunsten FdoG, weil dieser Blog Meinungsfreiheit wortwörtlich nimmt und Zensur unliebsamer Gegner so weit als möglich unterlässt, Politblogger aber sein „Alleinstellungsmerkmal“ vornehmlich daraus bezieht, dass er sich als Antipode der Rechtsaußen-Webseite Politically Incorrect sieht und ansonsten im Gebaren seines Betreibers eher an Methoden von Neues Deutschland erinnert als an ein wirklich freies Kommunikations-Outlet, aber:


Wer andere Menschen auf brutalstmögliche Weise daran hindert, ihre Meinung zu sagen, gehört in den Orkus der Blogosphäre, ganz klar!
Dabei spielt es keine Rolle, ob man für oder gegen diese oder jene Meinungsäußerung ist.


TW24
hat in seinem Beitrag zur Datenvernichtungsaktion bei FdoG ein „Bekennerschreiben“ des Täters (der Taterin?) angeführt. Dort heißt es - ich übernehme wie (von) tw24 Punkt für Punkt ohne Korrektur, seine erklärenden Einschübe (nicht fett) dazwischen:
_datenkollektiv|taskforce_pswd*, es habe sich Zugang zum Blog der Freunde der offenen Gesellschaft verschafft und den “hier versammelten kapitalismus apolegeten den zugang gesperrt. bald werden wir dies blog und den hellbraunen inhalt entsorgen.” Als Grund gibt das _datenkollektiv|taskforce_pswd* an, die Freunde der offenen Gesellschaft hätten vorgegeben “, gegen antisemitismus zu sein”. Dies allerdings werde “durch ihre unterstützung für den kapitalismus widerlegt [..], der den antisemitismus notwendig hervorbringt.”

Was das eigentlich Erschreckende an diesem kranken Vorfall charakterisiert:


Im Unterschied zum Angriff auf Politblogger.net, der wohl extern erfolgte, machte sich bei FdoG, das von WordPress gehostet wird, ein ehemaliges Mitglied des Blogs, das anscheinend noch Admin-Rechte besaß, intensiv daran, zunächst seine ehemaligen Weggefährten vom Nutzungsrecht des Blogs auszusperren, indem es ihnen erst sämtliche Zugangsrechte entzog, um dann im zweiten Schritt kraft seiner Zugriffsmöglichkeiten den Blog samt (aller) Beiträge ins Daten-Nirwana zu befördern.
Also ein Angriff von "innen".

Zwei Schlüsse ziehe ich daraus:


1) Man muss sich (leider) zweimal überlegen, mit wem man sich (bei WordPress) zusammenschließt und

2) wem man Admin-Rechte einräumt.


Bei uns ([HonestReporting] Medien BackSpin) haben wir es von Anfang an immer so gehandhabt, dass nur zwei Personen Admin-Rechte haben (bei uns die Gründer des Blogs). Natürlich gibt es auch unter Freunden im Laufe der Jahre ab und zu mal Knatsch, weil es "menschelt", aber wir wissen, dass wir einander dennoch immer vertrauen können. Von außen kann da niemand eindringen.

Bei Castollux, den ich über Blogger hoste, wüsste ich auf Anhieb fünf Personen, denen ich immer vertrauen könnte - zweien ganz besonders, weil sie mich menschlich über die letzen 4 Jahre, seit ich sie kenne, nie enttäuscht haben (u.U. auch ein paar mehr; die fünf werden sich hier sicher angesprochen fühlen, wenn sie das jetzt lesen), aber das Problematische daran ist, dass ich damit ihnen indirekt eine zusätzliche Verantwortung aufbürden würde, wenn sie selbst auch einen eigenen Blog haben oder sonst journalistisch oder verlagsmäßig unterwegs sind.

Also ist es mir dann lieber, wenn ein Mensch meines Vertrauens auf mich zukommt statt umgekehrt. In diesem Fall kann man die Modalitäten immer noch absprechen, falls Interesse besteht.


Abschließend:

Ich wünsche FdoG, die jetzt unter dieser Adresse zu erreichen sind, von ganzem Herzen, dass sie sich nicht entmutigen lassen, was aus meiner Warte natürlich leicht gesagt ist. Da bringt man eher abgestürzte oder angegriffene Hardware wieder in Ordnung und baut Chips oder Karten wieder ein als abgestürzte Daten.

Bei der Qualität von FdoG lohnt es sich aber, weiter am Ball zu bleiben, schon deshalb, weil wir wissen, was wir an dem Blog haben.


FdoG verdient uneingeschränkte Unterstützung!

Sonntag, Januar 17, 2010

Der Präsident, sein Bilderverbot und die Abzockermasche

Prof. h.c. Dr. jur. Abdurrahim Vural, Präsident der Islamischen Religionsgemeinschaft und Wichtigtuer vor dem Herrn (Motto der Homepage: Für Liebe glauben) , meint, mit billiger Abzockermethode einen Islamkritiker zum Schweigen bringen zu können.

Letzten Dienstag (12.01.10) hatte ich auf meinem Blog darüber berichtet, dass er dem Bielefelder Soziologen Prof. Heinz Gess (Ohne „h.c.“ diesmal) eine „harte Bestrafung wegen Islamophobie“, d. h. „Beleidigung des Islam und Hetze gegen denselben
“ [Castollux] und „Volksverhetzung“ angedroht hatte. Grund: Gess hatte sich sehr kritisch mit dem islamischen Herrschaftsanspruch auseinandergesetzt, was erwartungsgemäß bei etlichen Vertretern der „Religion des Friedens“ Aggressionen auslöst.

Nun hat Vural, der andere Menschen wegen ihrer frei geäußerten Meinung vor den Kadi zieht, selbst aber gerne unerkannt bleiben will, die Anwaltskanzlei Wisuschil @ Partner beauftragt, bei Heinz Gess abzukassieren: 2.000 Euro wegen eines Bildes, das a) nicht eingestellt wurde und b) jederzeit unter Berücksichtigung des Verweises auf die Quelle eingestellt werden dürfte, da Abdurrahim Vural eine Person des Öffentlichen Lebens ist. Außerdem könnte man sich auf seiner Webseite oder hier bedienen.
Seine Löschversuche wären zwecklos.

Diese etwas zu eitle Person giert nach Öffentlichkeit, unterlässt es aber, auf ihrer Website brauchbare Informationen anzubieten. So führt z.B. ein Klick auf den Button Verfassung ins Nirwana, und hinter Voll- bzw. Fördermitglieder sowie Vorstand sucht man ebenfalls vergeblich nach Brauchbarem. Einerseits erfreulich, dass Vural wenig Fans hat, was auf einen relativ niedrigen Nachahmungsfaktor schließen lassen könnte, andererseits aber auch ärgerlich, dass er sich mit einer Anerkennungsurkunde der 1990 abgewickelten DDR brüstet (Siehe Link bzw. Abbildungen unten [Zum Vergrößern bitte anklicken]).


Im Zusammenhang damit könnte man sich eigentlich schon die Frage stellen, wie es mit der rechtlichen Bewertung dieser Urkunde bestellt ist bzw. ob mit dem Ende der DDR alle notariellen Angelegenheiten unhinterfragt und reibungslos in die BRD übertragen werden konnten, wie Vural es an dieser Stelle behauptet.

Man bedenke: Im Herbst 1990 war die DDR Geschichte, im März desselben Jahres lässt sich Vural eine Anerkennungsurkunde ausstellen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.


Doch hier zur Antwort Heinz Gess’ auf die unverschämte Forderung der Anwaltskanzlei bzw. ihres Mandanten:



Rechtsanwaltskanzlei Wisuschil @ Partner

Rosenheim, Frankfurt, Berlin


Sehr geehrter Herr RA XX*
,

soeben erhielt ich Ihre "urheberrechtliche Abmahnung", die Sie im Dienst des "Präsidenten der islamischen Glaubensgemeinschaft" Prof. h. c. Vural gegen mich geltend machen. Sie wollen von mir 2.000 Euro dafür, das ich ein schon oft in Printmedien veröffentlichtes Bild des Herrn Vural in meinem Artikel "Kollektive Zwangsneurose Islam oder Straftatbestand Islamophobie" (in www.Kritiknetz.de) eingestellt habe, um kenntlich zu machen, wer der Herr ist, der in einer Presserklärung "im Namen aller Muslime der ganzen Welt" öffentlich dazu aufgefordert hat, mich außerrechtlich zu bestrafen. Außerdem fordern Sie mich dazu auf, dass ich das Bild unverzüglich und unwiderruflich lösche.

Dazu soviel.


1. Das Bild braucht nicht gelöscht werden, weil ich es gestern bereits vorsorglich aus dem Artikel entfernt habe. Es ist freilich nicht unwiderruflich entfernt, sondern nur solange, bis die Rechtsfrage geklärt ist, die gewiss nicht zu Gunsten des Herrn Vural entschieden wird.


Es ist war rechtens von mir, das der Öffentlichkeit bekannte Bild des Herrn Vural in meinem Artikel zu verwenden. Herr Vural ist keine Privatperson. Er agiert und agitiert in aller Öffentlichkeit für die „islamische Religionsgemeinschaft“, tritt als ihr Präsident in Fernsehsendungen auf und war meines Wissens auch Mitglied der vom Innenminister Schäuble einberufenen Islamkonferenz. Außerdem gibt er regelmäßig Presserklärungen der „islamischen Religionsgemeinschaft" heraus, in denen mitunter rechtstreue Mitbürger massiv bedroht werden, weil sie angeblich ‚blind gegen den Islam hetzen’ und den Respekt vor den unzumutbaren Herrschaftsansprüchen dieser "Religion" vermissen lassen. Mit andere Worten: Ihr Mandant ist eine öffentliche Person. Er agiert nicht als Privatbürger (bourgeois), sondern als Citoyen.

Deshalb hat die Öffentlichkeit ein Recht, zu wissen, wer diese Person ist.
Das gilt umso mehr, als Vural sich verfassungswidrig herausnimmt, Bürger, die für Recht und Freiheit eintreten, zu verfolgen und öffentlich mit Bestrafungsdrohungen einzuschüchtern. Damit sich die betroffenen Bürger vor solch öffentlich angekündigten Verfolgungen schützen zu können, müssen sie wissen, wer sie verfolgt. Wer so wie Vural agiert, hat deshalb kein Recht auf privatrechtlichen Schutz seines Konterfeis.

2. In der Pressekonferenz der „islamischen Religionsgemeinschaft“ vom 23.11. 2009 warf Vural mir "Dummheit und blinden Hass gegenüber dem Islam" vor - eine schwerwiegende, dreiste Verleumdung - und forderte "im Namen aller Muslime der ganzen Welt" meine Bestrafung. In ihrem Schreiben vom 14. 01. 2010 (die "Abmahnung") stellen Sie selbst auf S. 2 fest, dass Ihr Mandant Vural das von mir verwendete Bild im Rahmen seiner Pressearbeit für „islamische Religionsgemeinschaft“ benutzt. Nun wurde aber die Verleumdung und muslimische Bestrafungsandrohung im Rahmen eben dieser „Pressearbeit“ ausgesprochen. Es war also von der Sache her geradezu geboten, das für eben diese Pressearbeit freigegeben Bild in meiner öffentlichen Stellungnahme zu verwenden.

3. Ich fühle mich von Herrn Vural wegen seiner Verleumdungen und seiner in aller Öffentlichkeit „im Namen aller Muslime der ganzen Welt“ ausgesprochene Aufforderung, mich zu bestrafen, massiv bedroht. Erst kürzlich sind in Dänemark wieder zwei Mordversuche gegen Karikaturisten verübt worden, die auf Aufrufe muslimischer Führer zurückzuführen sind, Personen, die „blinden Hass gegen den Islam“ verbreiten, zu bestrafen. Es wäre deshalb, sehr geehrter RA XX, an der Zeit, endlich diese Bedrohung zu ahnden und solcher Hatz Einhalt zu gebieten, statt jene zu verfolgen, die der Öffentlichkeit mitteilen, wer sie so massiv bedroht.

Ich für meine Person werde jedenfalls zu dieser Bedrohung und Verleumdung nicht schweigen und sie nicht unbestraft lassen. Deshalb habe ich mich am Freitag, den 18. Januar, an den Staatschutz in Bielefeld gewendet und ihr den Sachverhalt in einem zweistündigen, sehr intensiv geführten Gespräch dargelegt. Der Staatsschutz und die Kriminalpolizei haben die Sache nach gründlicher Prüfung nunmehr der Bielefelder Staatsanwaltschaft übergeben. Dort wird zurzeit eingehend geprüft, wie von Staats wegen gegen die schwerwiegende Bedrohung meiner physischen und psychischen Unersehrtheit durch Vural rechtlich vorgegangen werden kann. Wir werden sehen, was die Prüfung ergibt!


Ich habe im Gespräch mit dem Staatsschutz und Kriminalpolizei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich einen Artikel über den Anschlag auf meine und andere Personen plane. Der Staatschutz hatte keinerlei Einwände dagegen. Er stellt mir sogar
die Abbildung Herrn Vurals, die ich in meinem Aufsatz „Kollektive Zwangsneurose Islam oder Straftatbestand Islamophobie“ verwendet habe, zur Verfügung, damit ich weiß - so Begründung der Polizei - wer mich bedrohe und mich besser schützen könne. Dass die Abbildung urheberrechtlich geschützt sei wurde mir nicht gesagt. Wenden Sie sich also an die Polizei, die mir das Bild (auch zum Zweck der Veröffentlichung) zur Verfügung stellte.

Eine Rückfrage bei der Polizei hat übrigens ergeben, dass das Bild auch jederzeit bei Google einsehbar und abrufbar ist.


Heinz Gess.

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*Ich bekam heute von RA XX, der im Brief Gess' angesprochen wird, ein Schreiben in eigener Sache, indem er mich auffordert, seinen Namen bis morgen, 9.2.10 unkenntlich zu machen bzw. zu löschen. Da ist die letzte Messe noch nicht gelesen, auch wenn ich wenn ich aufgrund der knapp bemessenen Zeit erst einmal handeln musste.