Dienstag, Januar 06, 2009

The Big Lies: Coming Soon

Die nächste Verleumdungswelle von Hamas und Massenmedien rollt an


Wichtige Vorbemerkung zur Tagesaktualität:

Der
SPIEGEL berichtet heute, dass die IDF-Kräfte eine UNRWA-Schule beschossen haben. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Er lässt aus - beabsichtigt oder unbeabsichtigt -, dass von einem Standpunkt unmittelbar neben der Schule schweres Feuer auf die israelischen Soldaten eröffnet wurde und die IDF dieses Feuer erwiderte. Und er lässt aus, dass die UNRWA seit Jahren eine sehr zwielichtige Rolle spielt, weil sie a) den Friedensprozess behindert und b) zu Terrorgruppen die notwendige Distanz vermissen lässt. Deshalb war auch schon ihre Auflösung erörtert worden.
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Die Medien sind in der Hand von Terroristen einen mächtige Waffe und Israel hat dabei meistens das Nachsehen. Wie HonestReporting mit seiner interaktiven Reihe Big Lies dokumentierte (alternativ auf die Abbildung klicken), haben die Palästinenser schon mehrmals mit ihren PR-Aktionen gepunktet - im Fall „Mohammed al-Dura“, beim „Massaker von Jenin“, beim Vorfall am Strand von Gaza, den manipulierten Fotos aus dem Libanonkrieg 2006 und anderen Pallywood-Produktionen. Während israelische Truppen in Gaza Bodenoperationen durchführen und die Hamas mehr und mehr in die Ecke gedrängt wird warnt Professor Richard Landes vor dem, was hinter der Ecke lauern könnte:
Ob durch unabsichtlichen israelischen Treffer oder Hamas-Inszenierung, Sie können von einem spektakulären Blutbad unter der Zivilbevölkerung in den kommenden Tagen ausgehen; gefolgt von einer Orgie Pallywood-Fotogafien, die in ihrer Wirkung durch die willfährigen westlichen Medien zusätzlich verstärkt werden und noch größere Raserei in den Straßen der moslemischen und westlichen Welt bewirken. Das ist Bestandteil des Hamas-Drehbuches…und dies wird erst aufhören, wenn die Medien zur Vernunft kommen. Dies steckt dahinter, dazu die Obszönität, mit der vermutlich vorgegangen werden wird.
Das Muster war schon längst bekannt und entfaltete seine explosive Wirkung zuletzt im Libanonkrieg 2006, den Israel gewann und dessen siegreichen Abschluss die Hisbollah für sich reklamierte, indem sie behauptete, dass unter den libanesischen Zivilisten ein Blutbad angerichtet worden wäre. Dass sie für diese Opfer verantwortlich war ging im allgemeinen Mediengetöse unter.
Also beachten Sie Folgendes, wenn Sie bei bewaffneten Konflikten die Medien für sich gewinnen wollen:
Stellen Sie sicher, dass Sie schockierend hohe Verluste in der Zivilbevölkerung haben, was alle politischen Entscheidungsträger auf Ihre Seite zieht - vorweg die [anderen] arabischen Länder und Gruppierungen, die konsequent und im Geheimen an Israels Niederlage oder Auslöschung arbeiten. Und wer, der die Bilder von toten Kindern auf dem Bildschirm sieht und den Aufruhr in den arabischen Straßen, würde sich letztendlich nicht auf Ihre Seite schlagen - das „Opfer“?

Sie haben die europäischen Staatschefs und Diplomaten auf Ihrer Seite, die vorher in naivem Wunschdenken meinten, sich Unparteilichkeit leisten zu können - in der Hoffnung, Israel möge die Schlange [den Terror] bald enthaupten. Sie haben schließlich die Journalisten und Nachrichtenmoderatoren auf Ihrer Seite, die es nicht erwarten können, sich auf Israel wegen dessen „Unverhältnismäßiger Reaktion“ zu stürzen.


Aber was, wenn nicht die Israelis den Fehler begehen und eine größere Anzahl Menschen mit einem Schlag töten, wie am Strand von Gaza oder in Kfar Qana?…. Würde die Hamas wirklich ein Blutbad unter ihren eigenen Leuten aushecken?
Zum vollständigen Artikel von Richard Landes bitte hier klicken.

Die Hamas feuert weiterhin ihre Raketen auf israelische Dörfer und Städte ab, versteckt sich hinter Zivilisten und benutzt sie als menschliche Schutzschilde. Sie nimmt also keinerlei Rücksicht auf die eigenen Leute in Gaza. Verluste in der palästinensischen Zivilbevölkerung sind deshalb unvermeidlich, auch wenn die
IDF mit allen Mitteln versucht, dieses Szenario zu vermeiden. In der Vergangenheit sind die Medien immer wieder auf Pallywood-Produktionen hereingefallen. Diesmal erwarten wir eine weitere Verleumdungskampagne.

Watchdogs wie
HonestReporting setzen darauf, über die Medien aufzuklären. Die palästinensische Berichterstattung bringt stets neue große Märchen und hält es später – wie die meisten Massenmedien - nicht für nötig, sich zu entschuldigen, wenn ihre Lügen aufgedeckt werden. Dabei sind die Medien doch vorgewarnt, weil sie sich in der Vergangenheit oft genug und zu gerne reinlegen ließen oder selbst unwürdige Verleumdungsspielchen initiierten.

Zur Doppelmoral


In all den oben genannten Fällen scheiterten die Mainstream-Medien daran, die palästinensischen Behauptungen zu verifizieren. Stattdessen legten sie größten Wert auf palästinensische „Augenzeugen“ oder so genannte Menschenrechtsorganisationen und „unabhängige Institute“, die in Wirklichkeit einseitig den palästinensischen Standpunkt vertreten. Mehr dazu hier und hier. Zu oft sind die Medien froh, die palästinensische Version der Geschichte zu bekommen - in den allermeisten Fällen natürlich, ohne nachzufragen. Und noch heute sehen wir nicht, dass viele palästinensische Geschichten als das bezeichnet werden, was sie Wirklichkeit sind, nämlich billige Propaganda.

Der gegenwärtige Konflikt findet auch über den Äther seine Entsprechung, ebenso wie in den Printmedien und im Internet. Israelische Sprecher haben völlig legitim die Initiative ergriffen, während der Bodenoperation aus Gaza zu berichten. Die Effektivität hat im Vergleich zu vorangegangenen Operationen zugenommen, und sie hat ihrerseits zu eigenen Berichten bei anderen Medienunternehmen geführt.
Aber warum bezeichnet Paul Reynolds (BBC) israelische Verlautbarungen als "Propaganda"? Und warum ist er bei IDF-Videos kritisch, wenn sie in starkem Kontrast zu palästinensischen Quellen stehen? Reynolds selbst äußert sich aber so:
Die israelische Propaganda verfolgt zwei Hauptziele.

Das erste soll die Luftangriffe rechtfertigen. Das zweite soll zeigen, dass es im Gazastreifen keine humanitäre Krise gibt.


Beide Ziele sollen Israel international in eine starke Position bringen und seiner Diplomatie ermöglichen, als Schutzschirm zu fungieren, während es gleichzeitig Forderungen nach einem Waffenstillstand ablehnt.


Israel verfolgte das erste Ziel in der Weise, dass es sehr aktiv die Story verbreitete, die Hamas trage die Schuld an den Kampfhandlungen. Der Anblick von Hamas-Raketen, die in Israel einschlugen, war in diesem Zusammenhang sehr hilfreich.


Es hat auch Lastwagen mit Nahrungsmitteln passieren lassen und betont, dass es die Menschen nicht verhungern lässt, auch wenn sie stark eingeschränkt sind.


Israel scheint zu glauben, dass sich sein Vorhaben lohnt.


Majorin Avital Leibovich, der regelmäßig in den internationalen Medien erschienen ist, sagte: "Einige Medien sind vorteilhaft für Israel.“

Warum ist das „Propaganda“, und warum sollte Israel sich dafür rechtfertigen müssen, dass es seine Bürger gegen Hamas-Raketen schützt? Abschließend wichtige Quellen, die Ihnen bei der Auseinandersetzung mit der antiisraelischen Berichterstattung helfen.

Zum ersten Beitrag von Alan Dershowitz gibt es eine Übersetzung.


Israels Vorgehen ist vollkommen verhältnismäßig. Alan Dershowitz, Wall Street Journal
Israel's Gaza Defense, Wall Street Journal
Hamas's Military Force in the Gaza Strip, The Intelligence and Terrorism Information Center
The Six Months of the Lull Arrangement, The Intelligence and Terrorism Information Center
The Gaza rules, Victor Davis Hanson, San Francisco Chronicle
Video: Scenes during and after a Hamas missile strike on an Israeli town
Video: Finding hope beyond the Gaza conflict, Inmitten der Gewalttätigkeit und der Konfrontation in Südisrael und Gaza arbeiten israelische und palästinensische Ärzte zusammen, um das Leben eines palästinensischen Babys zu retten.
Flickr photos. Israelische Städte und Ortschaften unter Beschuss.

Quelle: HonestReporting
Hattip: Heplev

Samstag, Januar 03, 2009

Dart-Hero van Barneveld

Für alle, die gerne Dart spielen oder sich dafür interessieren: Steeldart natürlich - nicht läppischen Automatendart, wo einem das Zählen erspart bleibt.

Van Barnefeld, Weltmeister des Jahres 2007 (Abbildung rechts) hat vor einer Viertelstunde im Spiel gegen seinen niederländischen Landsmann Klaasen bei der Weltmeisterschaft einen sagenhaften historischen Rekord aufgestellt: Er spielte vor laufender Kamera(!) ein 9-Dart-Game, das höchste und schnellste, das überhaupt bei einem Match ab 501 abwärts möglich ist*:

180 (3 mal Triple 20)
+ 180
(3 mal Triple 20)
+ 141 (Triple 20, Triple 19 und Doppel 12).

Peng!

Unfassbar!

Im übernächsten Leg dann ein Finish mit 161 Punkten: Triple 20, Triple 17, Bulls Eye (Das Rote in der Mitte des Boards zählt 50 Punkte).

Um das mit anderen Rekorden zu vergleichen, wenn das überaupt möglich ist: Das entspricht in etwa einem Hole-In-One beim Golf auf einem Kilometer Länge. Oder beim Fußball einem Schuss aus mindestens 80 Metern genau ins Kreuzeck. Oder einer fliegenden Tontaube 10 Mal das linke Ohr abschießen. Ja, ich übertreibe jetzt ein wenig...; aber ich habe selbst jahrelang Turniere gespielt und weiß, wovon ich rede.

Das Video wird in den nächsten Tagen sicher weltweit auf Youtube zu sehen sein. Natürlich auch auf seiner Webseite.

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*Die Dart-Legende Eric Bristow hatte das vor laufender Kamera zwar auch schon geschafft - aber nicht bei einem Championship-Turnier dieses Formats.

Freitag, Januar 02, 2009

Cain Külbel und seine Blutspender-Rasselbande

Kennen Sie den schon?

Nach welchem Bad fühlt sich der Vampir wie neugeboren? Nach einem Blutbad.

Was bei Cain Külbels Philippika gegen Angela Merkel nur noch fehlt: Ein Vorwort von Roman Polanski. Aber der wusste schon, warum er auf Külbels Blog keine einleitenden Sätze schrieb, denn die dort versammelte Gesellschaft wäre selbst ihm, der immerhin Graf Dracula trotzte, zu unheimlich.

Karate-Külbel, der sich der Bekanntschaft eines in Dortmund tätigen Sachverständigen für Rechtschreibung rühmen darf, spendet Blut und lässt spenden - natürlich nicht zu knapp.

Ansonsten freut sich die Welt, dass Cain Külbel kreativ zugange ist. Mensch, was haben wir auf diesen Moment gewartet!

Update: Diese Aufnahme, auf der Auschwitz (Natürlich wieder falsch geschrieben) mit Gaza gleichgesetzt wird, wurde auf einer Demonstration gegen Israel in Dortmund gemacht. Ob unser oben angesprochener Rechtschreibsachverständiger auch dabei war? Schließlich kann er ja zu Fuß dort hin. Und zuzutrauen ist es ihm allemal.

"Amateur-Raketen"

HonestReporting

In einem Gastkommentar für die Washington Post (Dienstagausgabe) schrieb der palästinensische Kommentator Daoud Kuttab:
Im Bemühen, amateurhaft gefertigte Raketen davon abzuhalten, dass sie die Bewohner im Süden seines Landes belästigten, scheint Israel der noch jungen islamischen Bewegung in Palästina neuen Auftrieb zu geben.
Weit davon entfernt, ein "Amateur" zu sein, hat die Hamas ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt, bis zu 40 Kilometer tief in israelisches Territorium hineinzufeuern und damit mehr als 800.000 Israelis im Streubereich ihrer Raketen anzuvisieren - darunter die Städte Beersheba, Ashdod and Ashkelon (Abb.: Abschuss chinesischer Katjuschas). Was die "Belästigung" der Bewohner betrifft: Die Hamas-Raketen machen das Leben für israelische Kommunen seit 8 Jahren unerträglich. Und sie töten. (Hier die Videoaufnahme nach einem Raketenangriff auf Ashkelon, der ein Todesopfer forderte)

In einem besonders kruden Gastbeitrag für die Independent behauptet Mark Steel:
Die Diskrepanz zwischen der Power eines israelischen F-16-Bombers und eines Apache-Helikopters einerseits und dem palästinensischen katapultartigen Etwas andererseits ist so lachhaft, dass der Versuch, die Situation als eine zwischen ebenbürtigen Seiten darzustellen, die Vorstellungskraft eines Schreibers von Kindergeschichten erfordert.
Wie die Jerusalem Post ausführt, stammen die Katjuscha-Raketen des Typs Grad, die am Mittwoch auf Beersheba abgefeuert worden waren, aus chinesischer Produktion und wurden in den Gazastreifen geschmuggelt, als die Hamas im Januar 2008 Breschen in den Grenzwall zum Sinai gesprengt hatte.

Die chinesischen Raketen haben eine Reichweite von 40 Kilometern. Sie ähneln den 122-Millimeter-Katjushas aus sowjetischer Produktion, die von der Hisbollah während des zweiten Libanonkrieges besonders häufig eingesetzt worden waren, sind technisch aber wesentlich ausgereifter als die Kajuschas iranischer Bauart, die sich auch im Arsenal der Hamas befinden.

Die vier Raketen, die diese Woche Beersheba trafen, enthielten Metallkugeln, die einen Steukreis von bis zu 100 Meter haben. Raketen dieses Bautyps sind auch auf Ashkelon und Ashdod abgefeuert worden.

"Amateur-Raketen"?

Quelle: HonestReporting