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Samstag, September 08, 2012

Euro-Krise: Der Draghi-Drache wird abstürzen

Gestern titelte der SPIEGEL:
Trotz heftiger Kritik aus den eigenen Reihen stellt sich Angela Merkel hinter die Europäische Zentralbank. Die will künftig unbegrenzt Staatsanleihen von Krisenländern kaufen - eine Kehrtwende in der Euro-Rettungspolitik. Auch Finanzminister Schäuble verteidigt den neuen Kurs.

Ich bin (Details über mich in meinem Profil bei Castollux) sicher kein Kenner der Materie, was wirtschaftswissenschaftliche Spezifika betrifft, aber als interessierter Laie habe ich natürlich auch eine klare Meinung zum oben angeführten Thema.

Die Aussage Merkels wird dazu führen, dass zukünftig die Geber von den Schuldnern erpresst werden können, indem Letztere über die Europäische Zentralbank (EZB) die Notenpresse anwerfen lassen, also schlicht eine Inflation herbeiführen: eine dreiste Pervertierung der Maastrichter Kriterien und eine bizarre Entstellung des ursprünglich politisch (!) beabsichtigten Europa-Modells schlechthin.

Das Argument vieler linker Gleichmachungstheoretiker, Deutschland würde sich in diesem Fall unsoldirarisch verhalten, spricht allen Fakten Hohn: Deutschland ist schon jetzt am Rettungsschirm, der zurzeit etwa 700 Milliarden Euro umfasst, mit einem Anteil von etwa 170 Milliarden beteiligt. Und jede weitere Aufstockung, von der man mit ziemlicher Sicherheit ausgehen muss, würde das deutsche Stabilitätskriterium reißen, was nichts anderes bedeutet, als dass man mittelfristig selbst unter den Rettungsschirm flüchten müsste.

Die infantile Solidaritätseinforderung der Schuldnerländer, der massive Bürgschaftsaktionismus der EZB sei einer haushaltspolitischen Konsolidierung der Mitgliedsländer und derem wirtschaftlichen Aufbau geschuldet, hängt mir mittlerweile zum Halse heraus. Griechenland wäre bisher schon (!) bei den neuen vollmundig verkündeten Kriterien von Mario Draghi (Abbildung oben), was zukünftige Anleihenkriterien beträfe - grandios durchgerauscht.

Italien hängt wahrscheinlich innerhalb des nächsten Haushaltsjahres mit einer Billion drin, Spanien mit etwa der Hälfte dieses Umfanges, ohne dass strukturelle Veränderungen im Ansatz erkennbar wären. Warum schickt die Bundesregierung jetzt Spezialisten nach Spanien, um das dortige Ausbildungssystem reformieren sollen, also Schule und Berufsausbildung parallel zu organisieren? Die deutschen Fachleute haben sich vorher nicht aufgedrängt. Panik pur.

Dass es auch positiv geht, was die Reformierung der Staatshaushalte betrifft, hatten Portugal und Irland gezeigt: sie hatten die Staatsquote massiv gesenkt, ohne dass dort bürgerkriegsähnliche Zustände eingetreten wären. Über Portugal und Irland redet heute kein Börsenmakler mehr; und diese beiden Länder sind nicht mehr Gegenstand von Beurteilungen der Rating-Agenturen. Gab es eine Verelendungsdebatte in Portugal oder Irland? Nein!

Sind also Rating-Agenturen Brandbeschleuniger einer Entwicklung, wie hyperventillierend-revolutionäre Linke behaupten, oder sind sie knallharte Analysten? Ich sage, dass Letzteres zutrifft, auch wenn ich mir im Traum auch eine Welt vorstellen könnte, in der mir die Trauben in den Mund hängen.

Draghis Vorschlag bedeutet eine Einladung für hemmungslose Schuldenpolitik und völlig falsch verstandene "Solidarität". Vernünftige Haushaltspolitik, geschweige denn Einhaltung von Mastrichter Stabilitätskriterien kann man so nicht erreichen.

Prinzipiell ist Solidarität okay - aber sie muss auch mit EINGEHALTENEN VERPFLICHTUNGEN des Schuldners korrespondieren.

Man stelle sich einmal Folgendes vor: Ein Schuldner, der Insolvenz angemeldet hat, würde mit Hilfe einer politisch genehmen Bank weiterhin neue Schulden aufnehmen, ohne dass seine Verpflichtung zur Rückzahlung der Altschulden in den nächsten 20 oder 50 Jahren davon tangiert wäre.

Wirtschaftlich vernünftig? Nein!

Ethisch vertretbar?

Noch viel weniger, weil neue Schulden neue Abhängigkeiten erzeugen und weitere Schuldgefühle oder Schuldzuweisungen auslösen. Das ist immer so, wenn sich Schuldner und Gläubiger treffen und über Verbindlichkeiten streiten.

Einem Schuldner (auch privat übrigens!) erweist man überhaupt keinen Gefallen, wenn man ihm neue Kredit-Korridore eröffnet. Genau DIES wäre zutiefst asozial - und nicht die Verweigerung eines Kredits aus dem hoffentlich vorhandenen Verantwortungsgefühl des Beraters heraus, der zugegebenerweise natürlich auch Verkäufer ist. Da bleibt ehrlicherweise nur die Insolvenz als ultimative Lösung.

Zuletzt:

Europa könnte in eine veritable Inflation schlittern, wenn die Versprechen Draghis eingelöst werden sollten. Und was an dieser Konstellation besonders absurd ist:

Merkel, SPD und Grüne (auch Grüne und Piraten) säßen dann in einem Boot, was letztlich bedeuten würde, dass die Kanzlerin ihr politisches Grab schaufelte, weil CSU und FDP in diesem Punkt hoffentlich hart blieben, was mittelfristig das Ende der Koalition bedeutete - leider.

Doch nach Katharsis folgt bekanntlich ja Erneuerung und Wiederbeginn, aber nur, wenn Hirn (Verstand) und Herz (Seele) miteinander in Einklang sind.

Wie aber sollen Hirn und Herz miteinander hamonieren, wenn die EZB niemandem mehr verantwortlich sein wird, also weder nationalen Parlamenten noch den Bürgern der Mitgliedsländer?

Eingreifen ist dann nicht mehr möglich. Und genau das erzürnt die Bürger, weil sie sich zu Recht über den Tisch gezogen fühlen werden.

Wenn man in Europa so weitermacht, wird die ganz große gesellschaftspolitische Krise mit revolutionären Folgen unabwendbar sein. Aber vielleicht ist es ja gerade das, was die radikalen Sozen wollen.

Montag, Januar 02, 2012

Druckerprobleme? Glückskatze anrufen!

Die wird's schon richten.

Glückskatzen (so nennt man sie wegen der weiß-rötlich-schwarz gescheckten Farbe ihres Fells) können alle Geräusche des Computers bzw. des daran angeschlossenen Druckers exakt analysieren und in praktische Handlungen umsetzen. Das beweist uns dieses Exemplar höchstpersönlich und sehr überzeugend.

Bitte hier oder auf die Abbildung unten klicken und Lautsprecher einschalten.


Übrigens: Gutes Neues Jahr nachträglich allen Freunden und Lesern!

Kleine Randbemerkung: Meine erste Katze hatte ich 1976: Sie hieß Rapunzel, weil langhaarig. Logisch. Danach bekam Cassius seinen Namen ab, weil er mich heimtückisch an den Zehen zwickte, während ich an der Abiturarbeit fummeln musste und gerade in der römischen Geschichte verweilte; danach Castor und Castollux.

Im kommenden Frühjahr geht's weiter. Dann nehme ich aus dem Tierheim die nächsten Kandidaten auf und suche mir die Namen für sie aus. Dafür brauche ich selbstverständlich etwas Zeit, und ich benenne sie erst, wenn ich ihnen auf die Schliche gekommen bin, weil sie sich durch ihre Verhaltensweise zu erkennen geben. Katzen bekommen bei mir immer erst einen Namen, wenn ich sie eingehend beobachtet habe.

Abgesehen davon hat Anita da auch ein Wörtchen mitzureden. Sie hat jedenfalls diese javanesisch-grünen Augen, die irgendwie etwas mit Katzen zu tun haben. Zumindest verdächtige ich sie der Konspiration mit Samtpfoten! :-)

Mit Sicherheit wird aus Sicherheitsgründen dieser Katzenfachmann vom Planeten Melmac dann nicht zugegen sein - auch wenn er noch so liebenswert ist und beteuert, dass er unschuldig ist. Er ist ein potentieller Katzenfresser. Punkt!

***
Hattip: (via meinen Bruder Markus)

Dienstag, Mai 17, 2011

Whhooo - knapp am Toastbrot-Inferno vorbei!

Live-Blogging:

Ich sitze noch - 30 Minuten verspätet - an meinem PC: Und ich rieche irgendetwas Komisches - so, als wäre meine Herdplatte angebrannt.

Dabei wusste ich doch, dass ich momentan auf Enthaltsam bin, was alles Fette betrifft (bin aber kein Öko-Fetischist - Gott bewahre!)

Ich lief das Treppenhaus rauf und runter, und alles stank fürchterlich nach Toastbrot oder undefinierbarem Gas und Ähnlichem.

Weil ich nicht aus noch ein wusste habe ich die Feuerwehr angerufen und alle Nachbarn aufgeweckt, die zur Verfügung standen, da in meinem Haus inmmerhin 24 Parteien wohnen (ein großes Haus in der schönst gelegenen Stadtmitte).

Mittlerweile habe ich mich beruhigt (und die Tippfehler beseitigt). Feuerwehr und Polizei haben mich in meiner Absicht bestätigt.

Und stellt euch das vor:

Ein Nachbar im Erdgeschoss ließ seinen Toaster eingeschaltet und schlief (vermutlich) ein. So schnell kanns gehen.

Ich habe noch nie live gesehen, wie die Jungs von der Feuerwehr in voller Ausrüstung anrücken: war spannned. Natürlich waren meine Gedanken auch beim Nachbarn - was sonst.

Der Castollux kann auch ein Lebensretter sein (übrigens nicht das erste Mal). Ich hätte nie gedacht, das ich einmal etwas Vernünftiges tun könnte außer "überflüssiges Zeug" zu schreiben.

Bis bald
Castollux

Donnerstag, Februar 10, 2011

Wiki-Assange und das eingeforderte Recht auf ideologisch gefärbte Transparenz

Kein Mensch hat etwas dagegen, wenn WikiLeaks in Person des eitlen Gecks Julien Assange schreckliche Vorfälle aufdeckt, wie z.B. den Beschuss von Kameraleuten in Bagdad (wurde ja auch von der US-Justiz aufgenommen, was übrigens auch wieder für eine funktionierende Demokratie spricht). Aber darüber sprechen USA-Hasser nicht gerne….

Und kein Unterstützer der USA bzw. freien Berichterstattung hat etwas dagegen, wenn Apache-Kameraaufnahmen als Beweismittel herangezogen werden, weil die Bordschützen die Kamera-Stative für Waffen hielten. (So schrecklich das klingt: es war Krieg, kein Sandkastenspiel, in dem man erst abwartet, ob der Gegner eine Schaufel mit Sand wirft).


Kein ehrlich empfindender Demokrat und emphatisch reagierender Mensch - sowieso kein Israeli - kann sich wohl fühlen bei solchen Bildern. Ich selbstverständlich auch nicht.


Und dennoch: US-Amerikaner oder westliche Bürger in Europa, die das Einmaleins der Mitmenschlichkeit beherrschen, werden nicht nachvollziehen können, dass WikiLeaks in einseitig weltanschaulicher Weise Dokumente für einen Cyber-Weltanschauungskrieg verwendet, wie ihn DER SPIEGEL, das sozialistische Kampfblatt The Guardian (mit seiner widerlich-antisemitischen Rubrik Comment is Free (CiF) und die antizionistische NY Times seit Dezember 2010 weltweit verbreiten.


Gibt es Menschenrechtsverletzungen nur in der westlichen Hemisphäre?

Kein Wunder - schließlich bezogen die von mir genannten Tageszeitungen ihre Quellen direkt von Assange. Und Assanges Quelle ist alles andere als konservativ.


Für mich ist Assange ein menschlicher Versager, was sich in seiner erbärmlichen Hospitalismus-Show und breitgetretenen, selbst entworfenen sozialistischen Pia Desideria des vollkommenen Kommunismus manifestiert.

Warum wohl hatte der Öffentlich-Rechtliche Sender ARD so berichtet? Bestimmt nicht, weil er so dezidiert konservativ ausgerichtet wäre….


Vor ein paar Stunden habe ich mir die Dokumentation angesehen, die großsprecherisch ankündigte, dass man auch Assanges Glaubwürdigkeit inhaltlich hinterfragen würde.


Nichts davon ist wahr.


Und kaum ein kritisches Wort wurde verloren über Assanges ultralinke und den Westen hassende weltanschauliche Position und seine daraus resultierenden Beweggründe. Stattdessen hat man ein WikiLeak-internes Geplänkel zwischen Assange und Wikileaks-Sprecher Daniel Domscheit-Berg in den Vordergrund der Dokumentation gestellt, in der es um persönliche Eitelkeiten geht - so, als handle es sich hier nicht um inhaltliche und persönlich-weltanschauliche Auseinandersetzungen, sondern um Formalitäten und innerbetriebliche Dissonanzen.


Die ARD liefert hier wieder ein Meisterbeispiel für biased coverage, wie es stümperhaft und schlechter kaum inszeniert werden könnte und nur von ahnungslosen westlichen und deutschen Sehern/Lesern
für wahr genommen werden kann.

Zwischenzeitlich hat mir tw_24 mitgeteilt, dass die Doku in der ARD-Mediathek zu fnden ist. Besten Dank!

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Hattip:
tw_24

Mittwoch, Dezember 16, 2009

Sola Scriptura oder dämliche Denunziation?

Der schlecht verkappte Antisemit und "Kunstkenner" Othmar Kaufmann (alias Mercator) aus Protzdam brüstet sich wieder einmal mit grandios inszeniertem Halbwissen und will seinen 3 Lesern (sind es eigentlich mehr?) hier weismachen, dass Übertragung ins Deutsche und Übersetzung aus dem Englischen ein und dasselbe sind, wenn er sich auf meinen letzten Eintrag bei Castollux beruft.

Deshalb auch sein heuchlerisch gehauchtes Credo sola scriptura, in dem er sich fälschlicherweise auf Martin Luther und dessen berühmte Aussprache bezieht. Er hat zwar keinen blassen Schimmer von Luther, meint aber, mit seiner dahingeworfenen Volldeppenmeldung Staub aufwirbeln zu können, weil ihm die Beachtung in der Blogosphäre fehlt, die er doch so dringend benötigt.

Wie kann man nur so einen Schwachsinn verzapfen! Wenn man von der Reformationsrhetorik, geschweige denn von der Reformation keine Ahnung hat, sollte man besser sein dummes Maul halten.

Memo für Mercator:

Übertragung
ins Deutsche lässt gewissen Spielraum für eigene Formulierungen, ohne den Kern der eigentlichen Intention zu verlassen. Übersetzung aus dem Englischen erfordert Schrift-zu-Schrift-Übersetzung. Letzteres habe ich aber nicht gemacht, sehr verehrter Schleimer Mercator! Deshalb am Schluss meines Artikels auch die Quellenangabe. Wenn es eins zu eins gewesen wäre, hätte ich das ganz oben angegeben! So viel Sorgfalt lege ich immer noch an den Tag.

Abgesehen davon, dass Mercator (Othmar Kaufmann) vergebliche Anstrengungen unternimmt, sich bei meinen Freunden und mir auf heimtückischste Weise einzuschleimen, um dann, ähnlich wie sein Kumpan Arendt, jede gut gemeinte Antwort ins Netz zu stellen und sie dann pervers zu entstellen,
zeigt dies wieder einmal, dass er seiner Ausbildung als Diplompsychologe nicht im Entferntesten gerecht wird.

Nicht jeder Pe**er hat die Disziplin verdient, die er studiert.

Mir tut es leid um alle, die Mercators Hilfe in Anspruch genommen hatten. Waren vielleicht Abraham Melzer und Konsorten dabei?

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P.S.: Ich werde einen Teufel tun, diesem Schleimer Mercator auf seinem Blog einen Kommentar einzustellen. Muss man ihn aufwerten?

Es reicht schon, wenn ich auf meinem eigenen Blog Stellung beziehe, was schon genug Zeitverschwendung ist.


Montag, Oktober 01, 2007

Warum Castollux?

Da ich bei der Erstellung meines Blogs im Oktober 2006 nicht lange über einen möglichst originellen Namen nachdenken wollte (dabei kommt meistens sowieso nichts Gescheites heraus), entschied ich mich dafür, die Namen meiner beiden Katerbrüder zu einem zusammenzuführen:

Castor & Pollux = Castollux.



Bild: Im Hintergrund auf dem Bildschirm meines Monitors Polly und Boris, die Katzen meines Bruders Hans und seiner Frau in Holland. KLICK auf den Hyperlink - ein wunderschönes Bild!

Im Vordergrund Pollux, mein über alles geliebter Schreibtischtäter, im September 2006.


Er wurde 18 Jahre alt. Am 9. Juli 2007 trennten wir uns vorläufig in dieser Welt. Schon 2005 musste ich ihn beinahe "aufgeben", weil er eine ganz schlimme Verletzung am rechten Hinterlauf erlitten hatte [alles war kaputt], und ich stand vor der Wahl zwischen Amputation, Einschläferung oder "alles versuchen". Letzeres hat wunderbarerweise Erfolg gehabt, weil letztlich die gegenseitige Liebe zur Genesung reichte und selbst die Sehne am rechten Hinterkörper punktgenau zusammenwuchs, was eigentlich eine Sensation war.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie Pollux eines Tages zum Sprung ansetzte....

Vorher kraxelte er immer ein wenig am Bett und der Couch herum und machte unglaublich kämperische Klimmzüge;  - es wurde sukzessive besser. Diese Gefühle kann ich ich nicht beschreiben; auf jeden Fall sind damals jede Menge Freudentränen geflossen, als es "schwupp" machte und er wieder meine Tastatur in Beschlag nahm.

Ich hatte ihn während meines Urlaubs in andere Hände gegeben (Katzen-"Spezialisten" mit eigenen Katzen!). Würde ich nie mehr machen. Die Katze muss während der eigenen Abwesenheit im Urlaub immer zuhause versorgt werden!

Sein Bruder Castor wurde 13 Jahre alt...; er sah genauso aus, hatte auch weiße Pfoten und ein größeres weißes Lätzchen, war aber ein wenig voluminöser und auf eine bewundernswerte Art eitel. 

Das muss ich unbedingt loswerden:

Ich habe grundsätzlich etwas gegen besserwisserische und übereifrige so genannte Katzenfachleute und "Tierschützer". Die haben Castor im Jahr 2002 zusätzlich geschwächt, als er ein Krebsgeschwür hatte, weil se ihn auf Diät setzten (Ich befand mich damals auch im Urlaub). Und Pollux erreichte nur deshalb ein so biblisches Alter, weil ich ihn den Fängen dieser grünmenschlichen Besserwisser entreißen konnte (den Namen nenne ich wegen damals eventuell anstehender juristischer Schwierigkeiten besser nicht).

Liebe Tier- und Katzenfreunde: Traut Leuten oder Pet-Organisationen nicht, die euch sagen, sie wüssten, was gut für eure Tiere ist!

Nur ihr selbst wisst das.

Oder Alfi ;-)