Freitag, November 27, 2009

Schiphol - Istanbul ohne Rückflugticket

Seit 1982 reise ich regelmäßig in die Niederlande (Verwandtschaft), und seit etwa 30 Jahren höre ich regelmäßig aus Deutschland und jetzt von diversen rechtsradikalen Blogs, dass die Türken Holland „überschwemmen“ würden.

Dieses Geschwätz nervt mich immer mehr, weil ich in den Brennpunkten der NL nur Marokkaner
sehe. Die beherrschen mittlerweise auch das Stadtbild bestimmter Viertel Utrechts, Amsterdams, Den Haags und Rotterdams.

Ist ein großes Problem, stimmt.

Merkwürdigerweise sprechen niederländische Sender oder Webseiten aber das „Türken-Problem“ nie an. Ich habe mich weiß Gott in jedem Winkel dieses bezaubernden Landes herumgetrieben. Und ich weiß, wovon ich rede - als Fahrrradfreak. Da kennt man das Land besser als viele andere, weil man auch entlegenste Winkel aufsucht.


Doch nun zu den Fakten, auch wenn’s manchem Rechten nicht gefällt:


Ich sehe mir tagtäglich das niederländische Nachrichtenprogramm
NOS Journaal an, und da fiel mir vorgestern Folgendes auf: Die (best ausgebildeten) Niederländer türkischer Abstammung wandern nach Istanbul ab!

Warum?

Doch ich kann eines gleich vorweg sagen: Diese jungen, fortschrittlichen und höchst attraktiven Frauen haben die Schnauze voll, wenn man sie in einem Atemzug mit islamistischen Idioten nennt. Dabei stehen sie für eine offene, pluralistische Gesellschaft und werden dennoch ins Abseits gedrängt.

Bitte auf die Abbildung und dann auf das Vollbild-Symbol klicken:


Genau diese jungen und attraktiven Frauen braucht die Türkei aber auch, um wahre Reformen anzustoßen. Diesen Menschen jeden Tag Osama bin Laden um die Ohren zu hauen bringt ihnen überhaupt nichts. Das treibt sie weg.

Und hier bewahrheitet sich auch, was H.M. Broder schon einmal sagte: Die Reform im islamischen Herrschaftsbereich kann nur aus ihm selbst kommen, also eine Immigration in die Emigration.


In diesem Fall aus seiner dritten Generation.
Unterstützen wir diese fortschrittlichen Menschen, statt dummes Zeug zu reden und ihren Lebensweg zu blockieren!

Über die Marokkaner in den Niederlanden und deren oft radikal-islamischen Weg kann man auch reden, auch über die Türken, die nicht in der NL-oder EU-Gesellschaft angekommen sind. Das weiß ich auch. So blöd bin ich nicht.

Aber das ist ein eigenes Thema.


Mir geht es aber in diesem Beitrag um Türken, die die Niederlande verlassen.
Und das sollte zu denken geben. Zukunftskapital, das wir auch in Deutschland nutzen sollten, wenn wir unseren Werten treu bleiben wollen!

Mittwoch, November 25, 2009

Nasrin Amirsedghi zum iranischen Regime und dessen linken Apologeten

Nasrin Amirsedghi floh aus politischen Gründen aus dem Iran. In einer kompakten Zusammenschau erläutert sie, wie die Verklärung der (importierten) Revolution von 1979 durch große Teile der Linken in der Freien Welt und hierzulande zur seit mittlerweile drei Jahrzehnten andauernden Verharmlosung eines rabiaten Gottesstaates führte, eines Volksgefängnisses im 21. Jahrhundert.

"Die Achse von Geistlichkeit und Linken konnte nur entstehen durch die Definition gemeinsamer Feinde - Kapitalisten, Juden und Zionisten."


Da stehen wir heute also nun....


Essay

Aus Hass auf gemeinsame Feinde


Ist sich die westliche Linke eigentlich ihrer Mitverantwortung am klerikalfaschistischen Regime im Iran bewusst?


Von Nasrin Amirsedghi

Der Deutschland-Besuch des Schahs und die Erschießung Benno Ohnesorgs am 2. Juni 1967 werden heute als Auftakt für die Studentenproteste gesehen. Es ist tatsächlich ein Wendepunkt in der Geschichte, mit abstumpfender Wirkung und später verheerenden Folgen für den Iran. Der Protest richtete sich in erster Linie gegen einen "Diktator" namens Schah Mohammad Reza Pahlawi. Seither ist er in Deutschland "persona non grata", ein Symbol des Grauens, ein Monstrum.

Dieser historische Wendepunkt im Jahr 1967 wäre ohne eine enge Kollaboration der internationalen Studentengruppen, insbesondere dem Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS), mit der am besten organisierten iranischen Oppositionsgruppe, der CISNU (Conferation of Iranian Student National Union), nie zustande gekommen. Sie alle identifizierten sich mit damals aktuellen Revolutionen in Algerien, Vietnam, China, Kuba et cetera… Eine Faszination, die die Masse der Intellektuellen in aller Welt in ihren Bann zog. Eine hochpolitische, emotionalisierte Zeitspanne, verbunden mit Paradoxien, Verschwörungen und Hass auf den Kapitalismus.

Die CISNU wurde zur wichtigsten radikalen Opposition gegen das Schah-Regime. Sie schaffte es, ab dem Gründungsjahr 1960 bis zur iranischen Revolution 1979, alle Pazifisten, Demokraten und Kommunisten der Welt zu mobilisieren und mit ihrem Kampf zu solidarisieren. Trotz aller Unterschiede in den Kampfmethoden der zur CISNU gehörenden Gruppen gegen den Schah (Vereinigung der kämpfenden Geistlichkeit, Nationale Front, Tudeh-Partei, zersplitterte radikal-marxistische Organisationen und die militanten Volksmodjahedin) waren sich alle in einem Punkt einig: im Glauben, dass es, solange der Schah als westlicher Verbündeter an der Macht ist, keine Freiheit gibt.


Was nicht vorlag, war ein klares politisches Programm für die Zukunft des Iran. Das Fehlen einer politischen Alternative und einer demokratischen charismatischen Persönlichkeit zur richtigen Zeit und am richtigen Ort brachte diese Gruppen mit Hilfe der westlichen Sympathisanten dazu, Chomeini als Führer der Revolution zu protegieren und die orientierungslose Masse hinter sich zu bringen. Die Achse von Geistlichkeit und Linken konnte nur entstehen durch die Definition gemeinsamer Feinde - Kapitalisten, Juden und Zionisten. Dies alles trug dazu bei, den Schah zu Gunsten des Gründers des modernen Terrorismus auszutauschen. So flog Ajatollah Chomeini, der "heilige Mann", die "Gandhi-Figur", "fast so schnell wie der Schall zurück ins Mittelalter". Er und seine Gefolgschaft öffneten die Tore zu einer Horrorzeit nicht nur für das iranische Volk, sondern für die ganze Welt - vom Nahen Osten über Europa bis Amerika.



Wo ist denn die Freiheit geblieben?


Die Bilanz von Chomeinis heiligem Flug ist heute die Existenz des weltweiten Islamismus und Terrorismus, die drohende Atommacht des Iran und die Destabilisierung des Nahen Ostens. Für den Iran selbst ist es noch schlimmer: Er wurde zu einem Gottesstaat, einem Volksgefängnis im 21. Jahrhundert. Seitdem garantiert die Verfassung den Machthabern ihre unwiderrufliche Herrschaft. Sie wird mit religiösen Gesetzen (der Scharia), der absoluten Herrschaft der Obersten Rechtsgelehrten (Welaiat-e Faghih) und dem Koran begründet.


Das bedeutet dreißig Jahre ununterbrochene Demütigung, Unterdrückung, Repression, Folter, Steinigung, Peitschenhiebe, Massenhinrichtungen, Erhängen von Homosexuellen und "unkeuschen" Mädchen, Amputation von Gliedmaßen, Ausstechen der Augen, Geschlechter-Apartheid, Zwangsverschleierung, Viel- und Zeitehe, Armut, Prostitution, Kinderarbeit, kulturelle Dekadenz, den Wirtschaftsruin und vieles mehr. Ironischerweise wurden während dieser dreißig Jahre auch viele aus der Gefolgschaft der ersten Stunde hingerichtet, sitzen in den Gefängnissen oder sind ins Exil geflüchtet.

Seit 1979 nennen die Mullahs ihr System "Islamische Republik Iran". Es ist ein irreführendes Begriffsgebilde, das weder mit dem "Iran" noch mit einer "Republik" und keineswegs mit dem "Islam" gleichzusetzen ist. Es ist ein Gottesstaat unter der Wahnideologie des Chomeinismus mit faschistischen Zügen. Deshalb sind alle Wahlen fundamental undemokratisch. Alle vorsortierten Präsidentschaftskandidaten haben im wesentlichen etwa die gleichen Programme. Es ist das Programm der absoluten Herrschaft der Obersten Rechtsgelehrten (Welaiat-e Faghih). Sie sind Zöglinge von Chomeini, haben die Diktatur der islamischen Herrschaft von der ersten Stunde an mit aufgebaut und sind ihr treu geblieben, sonst wären sie nicht vom Wächterrat bestätigt worden. Sie alle haben Blut an den Händen.


Diese barbarischen Schandtaten werden seit 1979 von westlichen Appeasementpolitikern wohl bewusst und gewollt übersehen. Eine Schweige-Epidemie aus Angst vor Konsequenzen, vor der eigenen historischen Verantwortung, oder aus Profilopportunismus! Viele Anführer der damaligen Proteste sind nun entweder politische Würdenträger, die staatsmännisch mit den größten Verbrechern der iranischen Geschichte kooperieren und Realpolitik betreiben, oder "Iranexperten", die in der bundesrepublikanischen Medienlandschaft die Gruselbilder aus dem Iran retuschieren….



Wer war doch der Bösewicht?


Die fehlende demokratische Basis des Schah-Systems zwang die Opposition in den Untergrund, was dazu führte, dass keine offene und vernünftige politische Debatte und Auseinandersetzung in der Gesellschaft möglich war. Das Regime baute seinen Nachrichtendienst SAVAK aus, der seine Aufgabe nicht im Schutz und in der Bewahrung der demokratischen Grundprinzipien sah, sondern ein Kontrollapparat war, der in die Offensive ging und all seine verirrten Kinder als Feinde ansah. Ein Grund, warum das Volk für uneingeschränkte persönliche Freiheit, Meinungsfreiheit und Freiheit der Presse aufstand und auf den Straßen protestierte. Wenn man aber die heutige politische Lage mit der vor der islamischen Revolution vergleicht, stellt man substanzielle Unterschiede fest.


Die Macht des Schahs bestand nicht darin, den Nahen Osten zu destabilisieren. Er war keiner, der den Staat Israel ständig bedrohte und den Holocaust leugnete. Im Gegenteil: Er war der erste in der Region, der den Staat Israel offiziell anerkannte. Er war keiner, der weltweit Terroristen und islamische Fanatiker unterstützte. Er war keiner, der westliche Staaten hassen konnte, sondern gute Beziehungen mit ihnen pflegte. Er mobilisierte keine Massendemonstrationen, um "Tod dem Staat Israel", "Tod den USA" oder "Tod dem Rest der Welt" zu rufen oder westliche Flaggen zu verbrennen. Er war keiner, der als "muslimischer Führer" Fatwa und Todesurteile gegen Kritiker seines Glaubens aussprach. Er bedrohte keine westlichen Schriftsteller, Künstler oder Journalisten. Er verordnete keinen Bombenanschlag im Namen des Islam.


Vor der islamischen Revolution litten die Menschen nicht unter einer derart perversen Barbarei wie heute. Frauen genossen, zumindest laut Gesetz, individuelle Rechte und waren dem Tugendterror der Scharia nicht ausgesetzt. Andersgläubige wie Juden, Bahais, Zoroastrier oder Sunniten standen nicht unter staatlicher Repression. So verdorben wie unter dem Mullah-Regime war der Iran nicht. Und jetzt versinkt das Land in den Abgrund, und die westlichen Politiker werben dennoch für, einen "Dialog der Kulturen" auf "Augenhöhe" mit den Fanatikern in Teheran.


Wäre es nicht doch besser gewesen, man hätte den berühmten "Wandel durch Annäherung" mit dem Schah versucht statt mit Chomeini und seinen Schlachtenbummlern? Hätte man sich damals darum bemüht, wären wir dann da, wo wir uns heute befinden? In einem brutalen System, in dem eine Zeitbombe tickt? Wenn wir nicht allmählich wach werden, zieht es uns alle in die Senkgrube der Geschichte.


Die USA, die Europäer, die 68er-Generation von CISNU und SDS sowie ihre vergreisten Überreste von den Linken bis zu den Grünen haben öfter unüberwindbare Fehler begangen: Der allerschlimmste war im Jahr 1979. Den nächsten fatalen Fehler machen sie seit den Wahlen im Juni dieses Jahres, indem sie beharrlich an Scheinreformern festhalten, aber diesmal das Bild mit eintöniger grüner Farbe kolorieren.


Wann lernen sie aus der Geschichte? Wenn sie ihrer eigenen, hart erkämpften Errungenschaften von Freiheit, Demokratie und Säkularismus überdrüssig sind, sollen sie mindestens aufhören - im Interesse der Zukunft Irans - mit Misstätern in Teheran zu kooperieren. Ihre oft gut gemeinten Wohltaten haben bis zum heutigen Datum mehr Unheil angerichtet, als sie wahrnehmen wollen.

Nasrin Amirsedghi

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Erstabdruck bei Perlentaucher

Dienstag, November 24, 2009

The Gray Lady und ihr Problem mit der Qualität

Warum die NY Times eine lausige Tageszeitung ist
Stephanie Gutmann


… sie ist es, weil sie einfach nur doof ist. So z.B., wenn sie immer nur das Offensichtliche anspricht, wenn sie niemals auf der Höhe ist oder wenn sie einen Ton anschlägt, der sich so anhört wie „Wir sind Vorschullehrer und ihr seid eine Klasse zappeliger Vierjähriger, die wir erziehen müssen.“

Nehmen Sie beispielsweise die Schlagzeile auf der Titelseite (Ausgabe 22. November): „Experten sagen, dass der Iran die Todesstrafe anwendet, um die Opposition einzuschüchtern“ (In der Online-Ausgabe ist der Titel kürzer gefasst). Also wirklich! Das hätte ich nie gedacht.


Gestern, als ich nicht viel zu tun hatte und noch eine Tasse Kaffee vor mir stehen, blätterte ich lustlos durch das New York Times Magazine und blieb bei einem Beitrag mit dem Titel „Obama-Markenzeichen wirksam einsetzen“ hängen. Cool. Ich steh’ schon immer auf so Zeugs über Markenartikel.


Aber bevor man etwas Interessantes zum Thema liest, muss man durch die Unterüberschrift, wo es heißt: „Der Präsident mag möglicherweise keine „Coattailshaben (dt. etwa: Rockschöße, auch Frack; siehe Erläuterung hier und unten [Castollux]*) . Aber wenn es darum geht, den Kongress auf seine Seite zu ziehen, hat er mehr zu bieten.“

Ja toll! Ich bin fasziniert. Was könnte das sein? Aber bevor der Verfasser uns das erklären wollte, musste er eine große Times-typische Erörterung darüber anstoßen, ob es denn zuträfe, dass der Präsident keine Rockschöße trage (vielleicht ja doch; der Beweis kann so oder so angetreten werden). Nachdem er sich dort durchgewurstelt hatte und - so hoffte ich - fortfuhr, nahm er einen unerwarteten Umweg. Er definierte das Wort
„Coattail“:
Diese ganze Konversation über Rockschöße muss die meisten Wähler unter 40 verwirren, die keine visuelle Vorstellung davon haben, wie so etwas wirklich aussieht, falls sie nicht ein Riesenvermögen verdient haben oder für einen Abschlussball herausgeputzt sind. Der Begriff geht zurück auf Abraham Lincoln….
Danach verschwendete der Autor etwa 400 Wörter an seine Leser „unter 40“, um die äußeren Merkmale eines Rockschoßes zu beschreiben (So, als könne man es sich aus der Kombination von “coat” und „tail“ nicht zusammenreimen), gefolgt von einer Abhandlung darüber, was es bedeute, den Begriff „Coattails“ als politische Metapher zu verwenden (als ob seine Leser wirklich denken würden, er würde über Leute schreiben, die tatsächlich auf Obamas Anzugjacke sitzen).

Das Problem mit der Times und den meisten amerikanischen Tageszeitungen ist (Wall Street Journal und New York Post stellen eine große Ausnahme dar), dass sie herablassend und geschwätzig sind. Herausgeber müssen sich für eine Lesergruppe entscheiden und dann eine Verpflichtung eingehen, die dies in Stil und Inhalt reflektiert. Die Times besitzt dafür nicht die Kraft, also verzettelt sie sich andauernd und vergewissert sich immer wieder ihrer selbst - wie ein verunsicherter Pfadfinderführer, der Angst hat, dass er jemanden aus seiner Gruppe auf dem Anstieg zum Berg verloren hat.


So hatte ich also nie herausgefunden, wie Obamas Markenzeichen wirksam eingesetzt worden wäre, wenn er keine Rockschöße hätte. Die Tasse Kaffee war leer und ich hatte genug.


Quelle: Stephanie Gutmann

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*Kleine Anmerkung zu
Coattails:

Damit ist (in diesem Fall in den USA) gemeint, dass der Präsident der siegreichen Partei „quasi auf seinen Rockschößen“ weitere Stimmen für seine Partei erringen kann und so weiteren Leuten aus den eigenen Reihen den Einzug in den Kongress ermöglicht.


Coattail kann aber auch mit Korsett, Frack oder Mieder übersetzt werden. Deshalb auch der krampfhafte Versuch des NY Times-Autors, eine unmissverständliche Beschreibung hinzubekommen.

Montag, November 23, 2009

Malerische Staffeleien (1)

Mein Bruder Hans hat seit einigen Jahren die Malerei für sich entdeckt, und ich denke, so untalentiert ist er nicht.

Ich möchte euch in ein paar Folgen einige seiner Bilder vorstellen (Zum Vergrößern bitte anklicken). Interessenten wenden sich bitte an mich. Ich werde die Anfragen weiterleiten.

Insgesamt handelt es sich um 30 Bilder, die nächsten 20 auf die kommenden Tage verteilt (Folge 2 und 3).


All, 30 x40 cm


Ohne Titel, abstrakt, 60 x 80 cm


Blumen, abstrakt, 60 x 80 cm (nach Teubler)


Fantasie, abstrakt, 60 x 80 cm


Tiere, abstrakt, 40 x 50 cm, mit Rahmen


Kleines Tor, antik, ca. 30 x 40 cm


Margeriten vor Bergkulisse, 60 x 80 cm


Blaue Blumen, Tryptichon, 30 x 70 cm


Bergpanorama, 55 x 65 cm


Berglandschaft, 28 x 40 cm

Freitag, November 20, 2009

"Ordnung muss schließlich sein!"

Somalische Frau nach Urteilssprechung des Al-Shabab-Gerichtshofes gesteinigt

Eine somalische Frau wurde zu Tode gesteinigt, nachdem ein Gericht befunden hatte, sie hätte unerlaubten außerehelichen sexuellen Verkehr gehabt.

Die 20-jährige Geschiedene wurde am 17. November hingerichtet, nachdem sie gestanden hatte, Geschlechtsverkehr mit einem ledigen 29-jährigen Mann gehabt zu haben.

Quelle: MEMRI

Dienstag, November 17, 2009

FÖHN oder Fön?

Als ich am späten letzten Samstagnachmittag südlich von Augsburg bei Königsbrunn mit dem Fahrrrad (was sonst?) unterwegs war, konnte ich wieder einmal das herrliche Alpenpanorama fotografieren. Ich habe es vom Scheitel des Staudammes 23/Lech aus aufgenommen.

Das funktioniert natürlich nur bei Föhn, dem Fallwind, der in Bayern häufiger auftritt.

Peter, ein Web-Freund aus Hamburg, sprach von Fön. Na ja, ich verzeih's ihm.

Das Zugspitzmassiv ist links zu sehen.

Zur Info: Augsburg ist etwa 125 Kilometer von der Zugspitze entfernt. Nur damit man sich mal' einen Begriff davon macht, wie nah' bei Föhn die Alpen heranrücken.

Ist das nicht großartig?

Die schwarzen Zacken im Vordergrund sind Wälder jenseits des Staudammes - also nur etwa zwei Kilometer entfernt.

Daran sieht man auch sehr schön, wie die Kamera arbeitet, wenn sie auf "Automatic" eingestellt ist und der Weißabgleich auch....

Wenn ich es anders (manuell) eingestellt hätte, wäre das Bild vielleicht vermurkst worden. Aber das kann ich nicht beurteilen.


Freitag, November 13, 2009

Bite me Steve!*

Wenn jemals ein Award für den dreckigsten Antisemiten und USA-Basher unter Europas Karikaturisten zu vergeben wäre, dürfte die Wahl nicht schwer fallen:

Steve Bell vom
Guardian, wo auch die antisemitische Rubrik "Comment is free" erscheint.

Schon in der Vergangenheit hat er mit der einen oder anderen Schundzeichnung Kasse gemacht.

Diesmal mit einem Vergleich Berliner Mauer - israelischer Sicherheitszaun:

Sehen wir uns einmal an, wie er seinen Dreck illustriert:

Er schmiert in seiner zynischen Beschriftung „Freiheit“ neben „Twice as high“ und „Four times as long“ ganz selbstverständlich, die Berliner Mauer
hätte unterhalb der geografischen Berliner Stadtgrenze aufgehört. Er intendiert, dass der israelische Sicherheitszaun ein Äquivalent zur Berliner Mauer darstelle, unterschlägt damit aber gleichzeitig, dass Ersterer erstens eine Abwehrkonstruktion gegen Terroristen ist, die unbedingt nach Israel „einreisen“ wollen, und zweitens, dass die deutsche Mauer nicht nur auf den Berliner Sektor beschränkt war.

Die "Berliner Mauer" war ein Todesstreifen, der sich über 1.378 Kilometer erstreckte und den Deutschen in Ostdeutschland den Weg in die Freiheit verwehrte - gespickt mit Selbstschussanlagen, Mordkommandos und Hundestaffleln. Hunderte mussten ihren Fluchtversuch in den Westen mit dem Tod bezahlen, und Hunderte Grenzbeamte sind bis heute für lau davongekommen.

Befehlsnotstand? Logisch, das kennen wir.


Zum Glück gibt es penible Historiker wie Hubertus Knabe.

Israels Sicherheitszaun misst gerade einmal zwei Drittel der von Bell (gesamt) erlogenen Länge, hat keine Selbstschussanlagen und etliche Durchlässe und wird international über Medien und NGP's kontrolliert; und nur 5% davon sind Schutzmauer, weil es die topografischen Verhältnisse erforderlich machen.
Israels Sicherheitszaun ist nicht gegen, sondern für seine Bürger errichtet worden, denn Israels Bürger haben kein Interesse an einer Ausreise in die PA.

Es reicht langsam, Mister Bell!


Mittwoch, November 11, 2009

Wir vergessen dich nicht, Robert Enke!

Der deutsche Fußball-Nationatorhüter Robert Enke ist auf tragische Weise ums Leben gekommen.

Dieser Schmerz ist kaum zu beschreiben, besonders wenn man bedenkt, dass dieser introvertierte und äußerst feinsinnige, politisch und gesellschaftlich engagierte äußerst faire Mann vor drei Jahren auch seine kleine Tochter verloren hatte.
Ich habe diese Nachricht über Lizas Welt erhalten. Deshalb übernehme ich alles 1:1, weil mir noch immer die Worte fehlen.

Robert Riese ist tot

Lizas Welt

Traurig und sprachlos, deshalb ohne Worte.

Hier noch ein Video, das mir Liza geschickt hat:

Bitte auf die Abbildung unten klicken.


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In eigener Sache:

Eine dringende Bitte an alle, die in Enkes Tod eine "sportliche Enttäuschung" hineininterpretieren wollen:

Schämt euch!

Montag, November 09, 2009

Buchbesprechung: Tilman Tarach: Der ewige Sündenbock*

Eigentlich wäre man beinahe geneigt zu sagen, Tilman Tarach, promovierter Jurist aus Freiburg im Breisgau, habe mit seinem Buch “Der ewige Sündenbock. Heiliger Krieg, die »Protokolle der Weisen von Zion« und die Verlogenheit der sogenannten Linken im Nahostkonflikt“ Neuland betreten, denn nur wenige Autoren haben sich bisher der schwierigen Aufgabe gestellt, [...] eines der besten deutschsprachigen Bücher zum Thema Judentum, Antisemitismus, Israel und arabisch-israelischer Konflikt zu schreiben, wie Aviv Shir-On, stellvertretender Generaldirektor für Medien und Öffentlichkeitsarbeit im israelischen Außenministerium, treffend festgestellt hat.

Sich mit einer derartigen Herausforderung zu befassen erfordert mehr als die Inangriffnahme und Überwindung des berühmt-berüchtigten ersten leeren Blattes. Was bei der Lektüre des Buches schon nach wenigen Seiten auffällt ist die immense Sorgfalt und Präzision, mit der Tilman Tarach zu Werke geht, dazu seine instinktsichere Verknüpfung und situative Zusammenführung der historischen Dimension des Antisemitismus speziell in Nahost mit der persönlichen Verstricktheit der Protagonisten.


Exemplarisch sichtbar und konkretisiert wird dies u.a. in der Schilderung der Person des Großmuftis von Jerusalem, Amin el-Hussein, und dessen enger Verbindung zur NS-Führung, seiner Spiegelung des originär islamischen Judenhasses in der nationalsozialistischen Entsprechung und ihrer beider Übereinstimmung im eliminatorischen Antisemitismus. Und hier kommt ein Alleinstellungsmerkmal Tarachs zur Geltung, das nur wenige seiner Kollegen bieten können, nämlich seine überaus kundige und vor allen Dingen gewissenhafte Quellenarbeit.


Sehr überzeugend auch, wie der Autor am Beispiel der Dämonisierung Israels durch die UNO, vieler ihrer Mitgliedstaaten und Unterorganisationen sowie des dubiosen UN-Menschenrechtsrates und des speziell für die Palästinenser installierten UNRWA (**) im Detail aufzeigt, was schon der SPIEGEL-Autor und Publizist Henryk M. Broder in zwingender Klarheit ausgesprochen hatte - nämlich die Projektion des verfolgten einzelnen Juden der NS-Zeit auf die Delegitimierung des jüdischen Staates Israel als Jude unter den Nationen und der Antizionismus als „legitime“ Entsprechung des Antisemitismus heute - und nur deshalb weniger verdächtig und salonfähig, weil er meist im Gewande des linken Kulturrelativismus und dialektischen Marxismus daherkommt.


Ein Gegenstand spielt dabei eine zentrale Rolle, der im Zeitalter alltäglicher Medienpräsenz zunehmend an Bedeutung gewinnt: die Vermengung von linker Sozialromantik mit ihrem neuen Gegenstand der Begierde, nachdem das Lumpenproletariat in der westlichen Welt nicht mehr existiert - nämlich der „entrechteten“ und „verfolgten“ arabischen Nation und ihrer fanatischen Apologeten. Wie kann man linken Antisemitismus besser kaschieren als mit dem hybriden Anspruch auf den Alleinvertretungsanspruch auf das Soziale und Gerechte, wenn man es am Beispiel der angeblich von Israel unterdrückten Palästinenser demonstriert?


An dieser Stelle zeigt sich übrigens, dass eine mir bekannte Rezensentin wohl einer Fehleinschätzung aufsitzt, wenn sie Tarachs sachlich völlig zutreffenden Hinweis darauf, dass die USA dem jungen jüdischen Staat keine Unterstützung zukommen ließ und z.B. bei der förmlichen Anerkennung Israels der Sowjetunion den Vortritt ließ, ja selbst 1948 Israel in seinem ersten großen Überlebenskampf anfangs in keiner Weise beistand, indirekt als sozialistische Romantisierung der Gründungsphase Israels interpretiert. Tilman Tarach hat dieser Unschärfe entgegengewirkt, indem er klar darauf hinwies, dass die Sowjetunion allein aus praktischem Selbstzweck handelte. Auch hat er die systemimmanenten Ursachen bei den Linken richtig benannt (siehe mein Hinweis im Absatz oben).


Oft verkannt oder unter den Teppich gekehrt wird oft auch die Tatsache, dass literarische Scheußlichkeiten wie Die Protokolle der Weisen von Zion quer durch alle politischen Reihen und Bevölkerungsschichten einen ungebremsten Zuspruch erfahren. Der Autor geht dieser Frage intensiv nach, und spätestens hier muss sich dem (lernbereiten) Leser erschließen, warum Ultralinke, Nazis und radikale Muslime trotz vordergründiger Unterschiede eine unverrückbare Konstante in der gemeinsamen Schnittmenge „Judenhass“ finden.


Von dieser Überlegung ausgehend führt Tarachs Analyse zur Berichterstattung der Medien im aktuellen „Palästina“-Konflikt und einer geradezu ins Groteske verdrehten Journalistenethik, die im Übereifer eines sozialistischen Helfersyndroms Ursache und Wirkung schamlos verdreht und Israel, den einzigen demokratischen Staat in Nahost, nahezu täglich zum Täter abstempelt.


Tilman Tarachs Buch deckt schonungslos Fakten auf (auch was "fromme" christliche Verfehlungen betrifft), und seine Sprache mag bei dem einen oder anderen um etwas mehr emotionale Zurückhaltung bemühten Zeitgenossen vielleicht ein wenig Stirnrunzeln auslösen. Aber das ist bei diesem Buch allenfalls sekundär und meines Erachtens sogar geboten. Der Autor ist ehrlich, überzeugend und geradlinig. Wer Probleme mit der semantischen Etikette hat, sollte sich mit der Süddeutsche Zeitung begnügen. Das Problem dabei ist nur, dass er dort oder bei anderen „Qualitätsblättern“ selten reinen Wein zum islamischen oder linken Antisemitismus eingeschenkt bekommt.

“Israelfreunden“, die Kritik an israelischen Regierungsentscheidungen mit versteckter Leugnung der Existenzberechtigung des jüdischen Staates verwechseln, ist bei der Lektüre zu wünschen, dass sie neue Einsichten gewinnen und vorherige Fehlschlüsse korrigieren. Für aufrichtige Sucher wird Tilman Tarachs Buch selbstredend ein Gewinn sein.


Bernd Dahlenburg

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*Tilman Tarach, Der ewige Sündenbock: Heiliger Krieg, die "Protokolle der Weisen von Zion" und die Verlogenheit der sogenannten Linken im Nahostkonflikt

Broschiert: 300 Seiten
Verlag: Edition Telok
Auflage: 2. Aufl. (März 2009)

ISBN-10: 300026583X

ISBN-13: 978-3000265839


(**) Ausführliche Exzerpte nachzulesen bei Lizas Welt hier und hier.

Sonntag, November 08, 2009

Leon de Winter zum Terroranschlag in Fort Hood

Um die Wahrheit zum Fort-Hood-Massaker herumeiern

Leon de Winter


(Übersetzung: Castollux)


Es gibt nur eine Umschreibung, die adäquat das Blutbad in Fort Hood benennt: Es war ein Terroranschlag. Die Medien wollen diesen Terminus vermeiden, aber je mehr man über den Killer weiß, desto deutlicher wird sichtbar, dass dieser vorsätzliche und tödliche Anschlag auf unbewaffnete Soldaten und Zivilisten durch seinen Glauben an die muslimische Weltherrschaft motiviert war. In den politisch korrekten USA wird dieses Massaker zu verstärkten Anstrengungen führen, Erklärungen zu finden, die in diese fortschreitende Weltsicht passen. Es kann einfach nicht wahr sein, dass ein ernstzunehmender Erwachsener wie der Täter tötet, nur weil er es für gerechtfertigt hält, Ungläubige zu ermorden.

Innerhalb weniger Stunden waren tolerante Kommentatoren zur Stelle, um alle möglichen Entschuldigungen für seinen Anschlag zu finden. Der Mörder sei Opfer verbaler Beleidigung oder eines Militärs, das ihn, den Soldat, in einen Krieg schicken wolle. Oder er war ein Opfer mangelnder Sensibilität von Frauen, die ihm das auch zeigten (er konnte keine Frau finden, die seine religiösen Vorstellungen mit ihm teilte), oder von was auch immer, das ihn im Innersten in Selbstzweifel stürzen konnte - an seinen unerschütterlichen Glauben an Allah und seinen letzten Propheten. Aber ein Amokschütze, der “Allahu Akbar” brüllt, während er Unbewaffnete abknallt, ist genau das, was er behauptet zu sein - ein mordender Krieger für seinen Gott.


In einem schockierenden Interview auf Fox News startete ein Familienmitglied Nidal Malik Hasans die Reinwaschung des Mörders (Beim Link bitte ein wenig nach unten scrollen). Der Familie dürfte jedoch die Radikalisierung des Killers nicht entgangen sein. Er machte kein Hehl aus seinen Glaubensvorstellungen und seinen Bestrebungen, Kollegen und Patienten auf seine Opposition gegen Amerikas Kriege einzustimmen. Offensichtlich gingen sie davon aus, dass es für einen frommen Muslim nicht ungewöhnlich wäre, so radikal zu agieren wie er sich äußerte.


Aber ist das nicht absurd? Eine Riesenbevölkerung von mehr als einer Milliarde Moslems nimmt die täglichen Gräuel der Selbstmordanschläge einfach so hin, ohne ihre Abscheu zu zeigen. Niemals Massendemonstrationen, keine Demonstration gegen die Kreaturen, die Frauen und Kinder auf Marktplätzen in Pakistan, Afghanistan und im Irak töten und das auch im Westen tun würden, wenn sie eine Möglichkeit dazu sähen.


Die islamische Welt akzeptiert diese Scheußlichkeiten, so lange Ungläubige oder Juden nicht aktiv beteiligt sind. Wie viele Koranexemplare sind bei den Aberhunderten Angriffen von Muslimen auf ihre Glaubensgenossen und deren Moscheen vernichtet worden? Doch das Gerücht über die Schändung eines einzigen Koranexemplars durch einen Ungläubigen kann zu gewalttätigen Ausschreitungen führen.


Muslimische Apologeten sind sehr kreativ, wenn es gilt, externe Entschuldigungen für zahllos stattfindendes Unrecht in der islamischen Welt zu finden. Oftmals ist es das kleine Israel, das als Sündenbock für die islamische Raserei gegen Fortschritt, Demokratie und Gleichberechtigung herhalten muss. Oder es sind die USA in ihren letzten Kriegen gegen hausgemachte islamische Tyrannenstaaten, die als Erklärungsmodell für den Mord an muslimischen Frauen und Kindern durch andere Muslime dienen. Dabei gehören all diese Ausflüchte in die Kategorie blanken Unsinns.


In unserer Gesellschaft des Kulturrelativismus, in der wir Respekt für alle Kulturen und Zivilisationen zeigen, ist es unmöglich, eine Wahrheit anzusprechen, die direkt unter der Oberfläche all dieser sinnlosen Analysen zum Fort-Hood-Attentäter zu finden ist. Genauso wie die Taliban verachten nicht wenige Moslems den Fortschritt. Sie verachten das moderne Großstadtleben, seine Töne und Farben, seine attraktiven Frauen und seine Musik, seine Weltläufigkeit und Literatur. Sie verachten all dies, weil sie glauben, dass sie nicht in die Ewigkeit eingehen, wenn sie nicht alles versucht haben, all dies gewaltsam zu vernichten – und mit „dies“ sind wir gemeint, unsere Lebensweise und unser Streben nach Glück.


Was über ihn jetzt bekannt wurde, zeigt deutlich, dass Major Nidal Malik Hasan sich in einen amerikanischen Taliban verwandelt hatte. Er wurde ein extrem Strenggläubiger, ein Extremist. Er stellt keine seltene Ausnahme der Regel dar und es gibt Zehntausende muslimischer Terroristen, die Frauen und Kinder ermorden wollen. Die Non-Kombattanten sind aus Sicht des Extremisten keine unschuldigen Menschen; vielmehr sind sie Ungläubige, die die Herrschaft des islamischen Gottes nicht anerkennen wollen.


Was in Fort Hood geschah, war ein Terroranschlag, ausgeführt von einem US-amerikanischen muslimischen Terroristen, nichts anderes.


Leon de Winter schreibt als Kolumnist für das niederländische Elsevier Magazin. Er ist auch Bestsellerautor und Adjunct Fellow am Hudson Institut. Zurzeit lebt er in Los Angeles.

Quelle: Pajamas Media
Crossposting mit Achgut

weiterer Link zum Thema: http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/northamerica/usa/6521758/Fort-Hood-shooting-Texas-army-killer-linked-to-September-11-terrorists.html