Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hat keine "moderate" Vergangenheit aufzuweisen. Sehen Sie sich nur an, wie er und seine Regierung Terroristen glorifizieren. Vor wenigen Wochen erst benannte er ein von seinem Büro finanziertes Computerzentrum nach der "Märtyrerin" Dalal Mughrabi*, die einen der mörderischsten Terroranschläge in der Geschichte Israels ausführte. In dem von ihr entführten Bus wurden 37 Zivilisten ermordet, 12 davon Kinder. (mehr Information im Kommuniqué von HonestReporting).
Dennoch verpassen die Medien dem Holocaustleugner Mahmoud Abbas weiterhin hartnäckig das Prädikat "moderat" und stigmatisieren den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu als "Hardliner".
Bitte auf die Abbildung oder hier klicken. ____________ *Die Süddeutsche bezeichnet den feigen Mordanschlag Mughrabis auf Zivilisten als Angriff auf israelische Soldaten und erweckt so wissentlich(!) den Eindruck, die Terroristin wäre lediglich in einem Kampf zweier bewaffneter Parteien umgekommen. Und das 2008, also 30 Jahre später, wo jeder Volontär die Wahrheit kennen müsste! Schäbiger als die SZ kann man wohl kaum "Journalismus" betreiben. Quelle:HonestReporting
Am 20. Juni fand Neda Agha-Soltans Leben in Teheran ein gewaltsames Ende.
Sie wurde heimtückisch ermordet, weil das Mullah-Regime im Iran etwas dagegen hat, dass die überwiegende Mehrheit seiner Bürger eine verschobene Wahl anfechten und in Freiheit leben wollen.
Wenn Schleimerqualitäten und Ergebenheitsadressen an die Mullah-Diktatur des Iran Hochkonjunktur haben, darf Großbritanniens schmutzigster Antisemit George Galloway nicht fehlen.
Da ihm zum Thema Nahost zum x-ten Mal nichts Vernünftiges einfällt, springt er seinen Kolleginnen Yvonne Ridley und Lauren Booth bei.
Zum Ärgern - und wahrhaft köstlich in Szene gesetzt:
Die Familie, gekleidet in Schwarz, stand schluchzend am Straßenrand. Eine Mutter im mittleren Alter schlug die Hände vors Gesicht und stieß durchdringende Klageschreie aus. Der Vater, ein schmächtiger Mann, der als Pförtner an einer Klinik in der Teheraner Stadtmitte arbeitete, weinte still mit gesenktem Kopf.
Minuten zuvor war ein Krankenwagen mit dem Leichnam ihres einzigen Sohnes, des 19 Jahre alten Kaveh Alipour, aus dem Teheraner Leichenschauhaus eingetroffen.
Inmitten der gewalttätigsten Zusammenstöße am Samstag zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten war Kaveh Alipour in den Kopf geschossen worden, als er an einer Kreuzung in der Teheraner Innenstadt stand. Er kam vom Schauspielunterricht zurück und stand eine Woche vor der Hochzeit, so seine Familie.
Die genauen Umstände seines Todes bleiben im Dunkeln. Er war ohne Begleitung. Nachbarn und Verwandte gehen davon aus, dass er im Kugelhagel eingeschlossen war. Politisch war er nicht aktiv gewesen und hatte auch nicht an den Demonstrationen teilgenommen, die den Iran für eine Woche erschüttert hatten, sagten sie.
"Er war ein sehr höflicher, schüchterner junger Mann", sagte Mohamad, ein Nachbar, der ihn seit seiner Kindheit gekannt hatte.
Als Alipour jene Nacht nicht nach Hause kam begannen seine Eltern, sich Sorgen zu machen. Den ganzen Tag über hatten sie von weit her Schüsse gehört. Sein Vater Yousef rief zuerst seine Verlobte und Freunde an. Niemand hatte von ihm gehört.
Bei Tagesanbruch begann sein Vater, die Polizeistationen abzusuchen, danach Krankenhäuser und zuletzt das Leichenschauhaus.
Als er vom Tod seines Sohnes erfuhr, wurde Herrn Alipour eröffnet, dass die Familie ein Äquivalent von 3.000 Dollar als „Munitionsauslagenerstattung“ entrichten solle - eine Gebühr für die von den Sicherheitskräften verwendeten Patronen; der Leichnam wurde zurückbehalten, so die Verwandten.
Herr Alipour erklärte den Beamten, dass sein gesamter Besitz keine 3.000 Dollar wert sei, und er argumentierte, sie mögen ihm als Veteran des Iran-Irak-Krieges die Gebühr erlassen. Angaben der Verwandten zufolge hatten die Beamten schließlich zugestimmt, aber nur unter der Bedingung, dass die Familie von einer Bestattung in Teheran absähe. Kaveh Alipours Leichnam wurde heimlich nach Rasht gebracht, wo Familienangehörige leben.
Jeder in der Nachbarschaft kennt Familie Alipour. Außer ihrem getöteten Sohn haben sie noch zwei Töchter. Ladenbesitzer und Unternehmen befestigten eine fotokopierte Abbildung Alipour auf ihren Hauswänden und Fenstern. Auf einer Abbildung ist der junge Mann in einem dunklen Anzug mit grauen Streifen zu sehen. Sein schwarzes Haar ist zur Seite gekämmt und er lächelt verhalten.
"Er war so voller Leben. Und er hatte so viele Träume", sagte Arsalan, ein Taxifahrer, der die Familie seit 10 Jahren kennt. "Für was starb er?"
Sagen Sie dem iranischen Volk, dass wir eine Stellungnahme zu den Wahlergebnissen herausgeben werden, sobald wir die hängen gebliebenen Lochkarten ausgezählt haben.
Näher nennt mich einen Palästineserhasser und Stalker, weil ich sein krankes Konstrukt* entziffert hatte. Er weiß wohl nicht, wie man Stalker definiert. Ich gehöre nicht zu denen, die andere Menschen permanent verfolgen.
Ausnahmsweise lasse ich Unsinn einmal so stehen wie er es verdient hat, weil er mit keinem Wort wirklich auf meinen Beitrag geantwortet hat.
Ich hatte das erwartet.
Vor Monaten schrieb er mir einmal, dass ich mich davor hüten solle, ihn einen Antizionisten zu nennen, obwohl er mit Vergnügen veritable Antisemiten wie Avnery, Grosser und Gideon Levy als empfehlenswert auf seiner Webseite für lau anbietet.
Bis heute hat er mir noch nicht erklären können, warum er Antisemitismus mit Werbung für Israel auf seinem Blog vereinbaren kann.
Wer ist hier der Stalker?
--------- *'Die Kommentarfunkion ist noch immer nicht freigeschaltet - anders, als es Dietmar Näher hier frech behauptet.
Eine beherzte und gute Tat, zweifellos; und eigentlich eine Selbstverständlichkeit für empathiefähige Menschen.Doch Herr Näher reicht das nicht. Er will ein Klagelied singen - ähnlich wie unsere Qualitätsjournalisten der Öffentlich-Rechtlichen, denn....
...in den meisten anderen Ländern hätte eine Begebenheit wie die folgende sicherlich keinen Nachrichtenwert. Doch im Westjordanland, wo sich israelische Siedler und Palästinenser spinnefeind gegenüber stehen, ist das anders....
Dass neben Al-Jazeera und der palästinensischen Nachrichtenagentur Maan zumindest auch die Jerusalem Post den Vorfall aufgreift, kann (konnte) man nur in seinem Forum nachlesen, das er zwischenzeitlich für diesen Beitrag deaktiviert hat. Warum wohl? Er wurde nach der Quelle befragt und musste damit wohl oder übel rausrücken.
Zudem verschweigt der barmherziger Samariter eine Kleinigkeit: Jedes Jahr werden in israelischen Krankenhäusern Tausende Palästinenser medizinisch versorgt und geheilt, ohne dass darüber in den westlichen Medien berichtet wird oder Israel das an die große Glocke hängt.
Namen fehlen in den zitieren Berichten - aber das spielt bei unserem Investigativjournalisten Dietmar keine Rolle. Mit einer billigen semantischen Verknüpfung will er auf einen Irrsinn hinweisen:
Ironie der Geschichte: Entlang der Dorfstraße, auf der es zu dem Unfall kam, hat die israelische Armee damit begonnen, die umstrittene Sperranlage zu erweitern, die - so sehen es zumindest die Israelis - die Siedler vor gewaltsamen Übergriffen der Palästinenser schützen soll. Was für ein Irrsinn.
Irrsinn ist also Nähers Ansicht nach, dass Israelis sich vor hilfsbereiten Palästinensern schützen wollen. Er weiß es zwar besser, aber ein wenig Propaganda kann ja nicht schaden.
Vielleicht sollte sich Dietmar beim SWR bewerben - für den Schneideraum.
Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender von Die Linke im Bundestag, sorgte heute für ein denkwürdiges Ereignis: Er lieferte einen der besten und passendsten Versprecher, den ich in letzter Zeit gehört habe. Und tiefenpsychologisch sehr bedeutsam....
Bekannt dafür, dass er sich schnell in Rage redet, wollte er eigentlich sagen:
Angesichts der Tasache, dass sich der Bürger heute nicht mehr traut....
Doch wurde dies d'raus:
Angesichts der Tatsache, dass man dem Bürger heute nicht mehr trauen kann....
Brüllendes Gelächter im Plenum. Und nicht nur dort.
Diesen Gedanken scheint ARD-Hörfunkreporter Ulrich Pick (Abbildung; Quelle: NDR) verinnerlicht zu haben. Wenn er in diesen Tagen telefonisch aus Teheran zugeschaltet wird, sollte man eigentlich froh sein, dass mit ihm ein Mann berichtet, der politisch nicht festgelegt zu sein scheint. Sollte... und scheint....
Problematisch wird's, wenn Pick (wegen der Ausgangssperre für Journalisten) nachts aufs Dach hinausgeht und von dort berichtet. Problematisch deshalb, weil er meint, die Rufe Abertausender Iraner, die sich ebenfalls auf den Dächern rundum versammeln, für uns Zuhörer so interpretieren zu müssen, dass wir sie auch richtig verstehen (sollen)*: Tod der Diktatur (andere Berichte sagen Tod dem Diktator), dann die vielstimmige Herstellung einer Analogie zwischen dem dritten Imam al-husain und Mussawis Vornamen Hossein. Dazu das Allah-u-Akhbar.
Pick geht nun her und beginnt flugs mit der Auslegung: die Nennung der Vornamen des dritten Imam und Mussavis in einem zusammengezogenen Ruf bedeute, dass man Mussawi mit jenem Ali-Sohn aus dem 7. Jahrhundert gleichsetze und in ihm einen Erlöser sehe, was etliche hartgesottene Mussawi-Anhänger sicher auch so sehen. Aber die Mehrheit der jungen Iraner? Das Allah-u-Akhbar, so Pick gleich hinterher, ließe mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit darauf schließen, dass das Volk die islamische Republik in ihrem Ist-Zustand erhalten wolle. Einfacher und holzschnittartiger geht's kaum noch.
Nun weiß ich nicht, wie viele Hochhäuser Ulrich Pick in Teheran von seinem Standort aus überblicken kann, was bei einer Einwohnerzahl von 13 Millionen sehr schwierig sein dürfte; vielleicht kann er auch die Rufe aus dem Dutzend anderer großer iranischer Städte, in denen die Menschen mittlerweile auf die Straße gehen, interpretieren und sogar hören. Überraschen würde es mich nicht, denn unsere Öffentlich-Rechtlichen (Hoch lebe die GEZ!) sind Spezialisten dafür, wie man Korrespondenten in Tel Aviv, Jerusalem, Kairo oder Beirut stationiert, um sie dann - Wunder über Wunder - aus dem Gazastreifen oder dem Sudan live berichten zu lassen.
Ulrich Pick steht also auf einem Hochhaus in Teheran, ist in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt und muss nervigen Moderatoren im Rundfunk hierzulande die Lage erklären. Doch warum diese vorschnelle Interpretation? Wahied Wahdat-Hagh von der European Foundation for Democracyin Brüssel weiß es besser, ohne vor Ort zu sein: Mussawi ist ebenso ein Hardliner wie Ahmadinejad und die restlichen zwei Kandidaten, die zur Wahl angetreten waren. Oder hätte der Wächterrat, der direkt der Wespenkönigin Ali Chamenei untersteht und sie gleichzeitig schützt und füttert, einen Kandidaten durchgelassen, der auch nur andeutungsweise die Systemfrage stellt? Und ein wenig dankbar müssen Chamenei und der Wächterrat ihrem Mussawi schließlich ja sein, zumal er das iranische Nuklearprogramm kräftig angeschoben hat und schon einmal Studenten kräftig verprügeln ließ.
An all das denkt Ulrich Pick nicht, und er vergisst auch, dem geneigten Hörer mitzuteilen, dass der Wächterrat von über 1.400 Bewerbern bis auf die vier durchgeschlüpften Hardliner (ein international gesuchter Bombenleger und Verbrecher ist auch darunter) alle gnadenlos abschmetterte. Warum dazu nicht ein, zwei Sätze?
Was die Pick-Reportagen (die von Peter Mezger sind fast noch schlimmer) besonders ärgerlich macht: Der ARD-Mitarbeiter hätte wenigstens andeuten können, dass in den Straßen Teherans mehr passiert und mehr erhofft wird als das, was man verschlafen im Oval Office oder bei Hempels auf dem Sofa wahrnimmt. Warum verwies er (der Kenner) nicht darauf, dass die Jugend - und das sind nun mal beinahe alle Demonstranten und damit über 60% aller Iraner - keinen Bock auf eine Entscheidung zwischen diesem oder jenem Hardliner hat, sondern das System prinzipiell in Frage stellt? Warum sagt Pick, Mussawi hätte die Demonstranten aufgerufen, ab jetzt zu Hause zu bleiben und liefert nicht die richtige Erklärung hinterher?Mal' sehen, was in den nächsten Tagen von Herrn Pick kommt.
Allah-u-Akhbar-Geschrei muss nicht zwangsläufig die Forderung nach Beibehaltung des islamischen Terrorregimes bedeuten - auch wenn's Ulrich Pick noch immer in den Ohren dröhnt.
Von Tehranlive.org hier noch eine große Bilderserie. Einige Bilder sind sehr schockierend. Gefunden bei DenkBar.
________ *Ulrich Pick erklärte dazu, dass er nun sein Mikrofon in den Nachthimmel halte und man konnte auch die Sprechchöre hören, allerdings ziemlich undeutlich.