Samstag, Mai 04, 2013

Antiisraelischer Journalismus: Wieder einmal Headline-Crash bei der ARD

"Israelischer Angriff auf Syrien"

titelt die ARD heute auf Bildschirmseite 108.

Entspricht das der Wahrheit?

Vielleicht ändert die ARD im Laufe des Tages noch die Zuordnung der Seitenzahlen, deshalb mein Screenshot-Nachweis unten, den ich um 16:30 h aufgenommen hatte.

Die Schlagzeile suggeriert, dass IDF-Kampfjets in syrisches Hoheitsgebiet eingedrungen seien.

Wenn man im Text weitergeht, ist zu lesen, dass dies CNN* zufolge nicht der Fall gewesen sei und die IDF sehr wohl einen Grund hatte, einen für die Hisbollah bestimmten Transport (mit Giftgas) abzufangen.

Wie auch immer: es reicht ja schon, wenn man für den deutschen Michel eine antiisraelische Schlagzeile produziert, die ihn in seiner Antipathie gegenüber Israel bestätigt. Der Rest ist für die ARD mehr oder weniger uninteressant.

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*Update:
Es gibt mittlerweile einen Videobeitrag von CNN, der nun doch von einem Angriff israelischer Kampfjets "into Syria" spricht. Merkwürdig an diesem Beitrag ist aber, dass a) die im Bild gezeigte Stadt nicht benannt wird und man b) vom Grenzgebiet zwischen Libanon und Syrien spricht und sich darüber hinaus (auch) auf libanesische Quellen beruft. Welche "Quellen" das gewesen sein dürften, kann man sich an fünf Fingern abzählen, wenn man weiß, dass sich im dortigen Grenzgebiet die Hisbollah herumtreibt.

Und warum hört man dann nichts von der UNIFIL, die in dieser Region ebenfalls postiert ist?

Update, 10. Mai 2013:

Bitte zur geografischen Orientierung noch einmal genau die Landkarte ansehen, die Schnittmengen der geografisch-strategischen Grenzen beurteilen und dann schlussfolgern, weshalb die IDF gerade dort angegegriffen hat, denn die UNIFIL hat sicher keine Ferngläser (Ironie off)

Für linke antisemitische Dreckschleudern und Intelligenzbestien wie den Leserbriefschreiber ***Holm*** ist das natürlich nicht nachvollziehbar: Der führt sowieso schon seit Wochen einen Abnutzungskrieg im Leserforum meiner befreundeten Webseite HEPLEV. Bei mir kommt das Astloch nicht mehr durch.

Ich bewundere HEPLEV sowieso ob seiner Geduld.

Mittwoch, Mai 01, 2013

Palästinensische Erlebnis-Pädagogik für männliche Jugendliche in Gaza

Die Ausbildung palästinensischer Jugendlicher in Hamas-Erlebnislagern hat Tradition.

Man gestaltet das heute so:


Zuerst versammelt man eine große Zahl halbwüchsiger männlicher Jugendlicher auf einem großen Platz (im Hintergrund ein grauenhaft aussehender Gefängnistrakt aus dem Warschauer Ghetto) in Gaza-Stadt.

Dann werden männliche Jugendliche, die an extremem Hunger leiden und sich nur T-Shirts mit westlichen Slogans leisten können, mit Manöver-Munition in den Einzelkampf gegen einen imaginären israelischen Wachposten geschickt. Begleitet wird die Aktion von einem Allrad-angetriebenen Kampfwagen, der gerade noch so aus dem palästinensischen Freiluft-KZ herbeigeschafft werden konnte. Letztlich wird eine Bazooka (?) gegen den Zionisten-Posten abgefeuert (Ironie off) ...

Bitte hier oder auf die Abbildung klicken. YouTube ist zu feige, das für Blogspot hochzuladen.


Montag, April 29, 2013

Daniel Cohn-Bendit: Nicht nur ein Papierwichser?

Von Castollux aus FAZ.net übernommen (Photo ausgenommen).

Mal sehen, wie viel Standfestigkeit einer der Hauptprotagonisten des linksgrünen Tugendterrors beweist, wenn es um den politisch unkorrekten Einsatz seines eigenen Schniedels geht.  Ein Klick hier oder auf das Foto zeigt ein Video mit einem charmant argumentierenden "Sittenwächter". 

Mein Fazit: Ich plädiere für politisch korrekte und investigative mediale Arbeit. Hier geht es um mehr als Plagiate, Kinderspielzeug oder nicht versteuerte Kapitalertragszinsen, nicht wahr? Und ich bin gespannt auf den weiteren Verlauf der Causa Cohn-Bendit. Und in aller christlicher Demut wünsche ich ihm, dass er genauso behandelt wird wie jeder andere Mensch, um im Bild der linken Empörungsrhetorik zu bleiben.
 

Cohn-Bendits pädophile Äußerungen Danys Phantasien und Träume

Archivmaterial zu Daniel Cohn-Bendit ist gesperrt. Pädophile Äußerungen findet man trotzdem. Von Cohn-Bendit selbst und von anderen, unter seiner Verantwortung.



Daniel Cohn-Bendit ist nicht interessiert, die Geschichte seiner pädophilen Äußerungen transparent zu machen. Sein Büro hat einen Archivbestand dazu mit der Überschrift „Pressekampagnen gegen Daniel Cohn-Bendit“ gesperrt - bis zum Jahr 2031. Im „Grünen Gedächtnis“ der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin befinden sich unter anderen Korrespondenzen zum Buch „Der Große Basar“, in dem Cohn-Bendit schilderte, wie Kleinkinder ihn im Hosenstall streicheln. In dem Archivmaterial seien auch Protest- und Solidaritätsbriefe von Eltern, sagte Archivleiter Christoph Becker-Schaum. Die Briefe reichen zurück bis 1975, sind aber in einem Band bis zum Jahr 2001 deponiert worden. Das bedeutet: Auch die Debatten um Cohn-Bendits Buch „Der Große Basar“ von 1975 sind damit für Forschung und Recherche blockiert - für dann insgesamt 60 Jahre, obwohl sie laut Archivgesetz längst zugänglich sein müssen. „Ich werde jetzt nicht jedes einzelne Blatt herausnehmen“, sagte Becker-Schaum der F.A.S., „die Akte wurde vom Büro Cohn-Bendit als eine Einheit angeliefert, also gilt die Sperrfrist des jüngsten Blatts darin.“

Daniel Cohn-Bendit, dessen pädophile Äußerungen im Zuge der Verleihung des Theodor-Heuss-Preises erneut Thema wurden, hat auf Anfrage der F.A.S. sowohl ein Interview als auch die Freigabe der Akten abgelehnt. Das mache die Böll-Stiftung, er habe keine Ahnung, was da liegt, sagte Cohn-Bendit. Und: „Ich habe nichts gesperrt.“ Archivleiter Becker-Schaum berichtete indes, die Akte sei mit der ausdrücklichen Bitte um einen Sperrvermerk aus dem Büro Cohn-Bendit ins Archiv geschickt worden. Im Grünen Gedächtnis befinden sich 40 Deposita und Parteiakten unter dem Schlagwort „Kindesmissbrauch“, nur zwei davon sind gesperrt, die Akte Cohn-Bendit und die eines Bundestagsabgeordneten.

„Ich bin nicht nur ein Papierwichser“

Unterdessen stellt sich heraus, dass es unter Cohn-Bendits Verantwortung weit mehr pädophile Äußerungen gibt, als bisher angenommen. Im „Pflasterstrand“, einem Stadtmagazin für die Frankfurter Linke der Jahre 1977 bis 1990, finden sich immer wieder abstoßende Texte. „Letztes Jahr hat mich ein 6jähriges Genossenmädchen verführt“, heißt es 1978 in den „Gedanken eines Sauriers“. „Es war eines der schönsten und sprachlosesten Erlebnisse die ich je hatte...und es ist jetzt auch nicht wichtig, ein Traktat über das für und wider von Päderastie zu schreiben.“ Cohn-Bendit zeichnete als presserechtlich Zuständiger für den „Plasterstrand“.

Daniel Cohn-Bendit vor der Verleihung des Theodor-Heuss-Preises

Zwei Jahre später wird in dem Heft über die „Abschussquoten von Kindern“ räsoniert: „Für alle Altersstufen von Mai bis Juni (Regenerationszeit), für ein- bis dreijährige gilt die Schonzeit während der ganzen ersten Jahreshälfte...Das zulässige Höchstabschussalter wurde im Vergleich zu den Vorjahren (vor dem Jahr des Kindes) um zwei Jahre auf vierzehn Jahre gesenkt.“ Man kann das als eine Anspielung auf die damaligen Diskussionen über die Zulässigkeit von - wie pädophile Aktivisten es damals nannten - „Sex mit Kindern“ lesen. Cohn-Bendit hatte sich dazu im französischen Fernsehen geäußert. „Die Sexualität eines Kindes ist etwas Fantastisches. Man muss aufrichtig sein, seriös, mit den ganz Kleinen ist es etwas anderes“, sagte Cohn-Bendit, „aber wenn ein kleines fünfjähriges Mädchen beginnt, sie auszuziehen: Es ist großartig, weil es ein Spiel ist. Ein wahnsinnig erotisches Spiel.“

Cohn-Bendit selbst begründete 1978 als Verantwortlicher des Herausgeberkollektivs, warum der „Pflasterstrand“ immer wieder solche Texte druckte. „Ich bin nicht nur ein Papierwichser, sondern ein überzeugter Wichser mit vielen Phantasien und Träumen, die weder alle häßlich noch schön sind...Nur das Ausloten von dem, was wir in uns haben, was in unseren Beziehungen schwelgt, ist schwer. Die Nummern des PS waren dazu ein Ansatz, den man sicher infrage stellen kann. Aber nur unter der Maxime ,im Zweifel für die Veröffentlichung‘, denn was im Dunklen kocht, ist schrecklicher als das, was im hellen nackt steht. Wenn Jürgen Bartsch im PS seine Story angebracht hätte und sich öffentlich zum Kindsmord bekannt hätte, wäre ich für Veröffentlichung.“

Im Kontext der Zeit

Cohn-Bendits umstrittenes Kapitel in „Der große Basar“ erschien als Vorabdruck. Der hieß „Damals im Kinderladen“ und wurde in einer einschlägigen Postille veröffentlicht, dem von Klaus Rainer Röhl gegründeten Monatsmagazin „das da“, einer Art linkem Sexheftchen mit eindeutig pädophilen Anspielungen. Die Beschreibungen erfüllen genau wie die in der französischen Talkshow im Jahr 1982 geschilderten sexuellen Handlungen den Tatbestand des Paragrafen 176 - sexueller Missbrauch von Kindern.

Derlei Textpassagen passten in den Kontext der Zeit. Bis Mitte der achtziger Jahre gab es eine linke und homosexuelle Szene, die sich als Emanzipationsbewegung verstand und immer wieder auch gleichberechtigten Sex mit Kindern propagierte. Teile der Grünen versuchten bis weit in die achtziger Jahre, den Missbrauchs-Paragraf 176 abzuschaffen oder wenigstens einzuschränken. Die sogenannten Stadtindianer, die Pädosexualität offen propagierten, waren auf vielen Grünen-Parteitagen präsent. Aber es gab auch innerhalb der Partei Gruppen, die auf Legalisierung sexueller Kontakte zu Kindern drängten.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule und Päderasten (SchwuP) etwa protestierte scharf, als die Grüne Fraktion im Bundestag 1985 eine Anfrage zur sexuellen Gewalt gegen Kinder einbringen wollte. „Die große Anfrage enthält als zentralen Begriff den des sexuellen ,Mißbrauchs‘“, schrieben die grünen Schwulen und Päderasten. Der Begriff „Mißbrauch“ - der bei den SchwuP-Aktivisten stets in Anführungszeichen steht - behaupte aber, „daß alle sexuellen Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern Gewaltbeziehungen und deshalb die Bestrafung mit den Paragrafen 174 und 176 aufrechtzuerhalten sei.“ Die Päderasten bei den Grünen bestanden darauf, dass es einvernehmlichen Sex mit Kindern gebe. Daher sei der gesamte 13. Abschnitt des Strafgesetzbuches zu streichen, „da Sexualität als solche nicht strafbar sein sollte“.

Einige Grüne wollen aufarbeiten

Als damals ein grüner Ratsherr in Nordrhein-Westfalen wegen Vergewaltigung der zwei Jahre alten Tochter seiner Freundin zu acht Jahren Haft verurteilt worden war, meldete sich empört eine „Fachgruppe Knast und Justiz“ zu Wort. Die Grünen dürften ihn weder ausschließen, noch ihn „schutzlos der Strafjustiz“ überlassen. „Der Verurteilte wird in die Männerwelt des Gefängnisses verbannt, in der bedingt durch den Mangel an Zärtlichkeit, Zuwendung, den Mangel an Möglichkeiten, wirklich menschliche Beziehungen herzustellen und aufgestaute (auch sexuelle) Spannungen eine Atmosphäre sexueller Rohheit herrscht, in der Frauen allzu oft zu Wichsvorlagen reduziert werden“, heißt es in dem Papier von 1985, das heute im „Grünen Gedächtnis“ liegt. Der nordrhein-westfälische Stadtrat hatte das Baby anal vergewaltigt und dabei schwer verletzt. Das Bundesprogramm gab der grünen Partei indes den Auftrag, intensiv über einvernehmliche und nicht einvernehmliche Beziehungen zu diskutieren.

Vielleicht ist heute die Zeit reif, dass die Grünen das pädophile Kapitel ihrer Geschichte insgesamt diskutieren? „Wir Grüne haben diese Zeit nie konsequent aufgearbeitet“, sagte der hessische Landtagsabgeordnete Marcus Bocklet dieser Tage der „tageszeitung“. Er bekräftigte nun gegenüber der F.A.S., dass er dies auf Ebene der Bundespartei vorantreiben wolle. Auch der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich in der F.A.Z. dafür ausgesprochen, die pädophile grüne Vergangenheit zu untersuchen. Er vermutete allerdings, es gebe dazu im Landesverband Baden-Württemberg zu wenig Material. Auch die Südwestgrünen rangen auf Parteitagen mit sich und einer AG „Kinder und Jugendliche“, die 1985 beantragt hatte, „einvernehmliche sexuelle Beziehungen zwischen Erwachsenen und jungen Menschen straffrei“ zu stellen. Der Landesvorstand trat dem damals entgegen, eine Entkriminalisierung sei „im Moment unvertretbar“.

Freitag, April 12, 2013

HonestReporting: Video-Nachtrag zur dreisten Unterstützung für palästinensische Steinewerfer durch Haaretz-Journalistin Amira Hass


HonestReporting-Reporterin Marina mit einem Video-Statement zu dieser Formulierung von Amira Hass:

Steinewerfen ist ein Geburtsrecht und Pflicht von jedem, der unter Fremdherrschaft lebt. Steinewerfen ist als Metapher des Widerstands zu verstehen.

Der Kommentar von HR-Reporterin Marina ist in Englisch verfasst, aber auch für alle Leser gut zu verstehen, die des Englischen nicht besonders mächtig sind. Man kann ja auch immer wieder zurückspulen. Bitte hier oder auf die Abbildung klicken, um das Video aufzurufen.

Quelle: HonestReporting




Mittwoch, April 10, 2013

Politisch korrekt eingekauft

Versehentlich!
 

Zu allem Überfluss schwebt über dem Schriftzug "Choco Softies" auch noch eine Friedenstaube.

 Das nächste Mal also wieder Mohrenköpfe und Negerküsse.


Samstag, April 06, 2013

Korea-Krise: Die Flachpfeife qualmt nicht



Wo bleibt das Gedicht zur Koreakrise?

Günter Grass schweigt – noch


Es ist genau ein Jahr her, dass Günter Grass sein Israelgedicht in der "Süddeutschen Zeitung" veröffentlichte. Damals hatte er, gelinde gesagt, viel Echo, und das könnte er wieder haben, wenn, ja wenn er sich eines anderen Problems annähme - findet zumindest Gerald Beyrodt.
Er mahnt nicht. Er ruft nicht. Er leitartikelt nicht. Günter Grass schweigt, obwohl Nordkorea mit der Atombombe droht. Wenn er uns nur aufrütteln würde, wie er es vor genau einem Jahr tat, als es um Israel und den Iran ging. Denn ein Problem wird erst dann ein Problem, wenn Günter Grass es benennt. Vor einem Jahr hob er an:

"Warum schweige ich, verschweige zu lange, was offensichtlich ist und in Planspielen geübt wurde, an deren Ende wir allenfalls Fußnoten sind"."

Gute Frage: Warum schweigt Grass, wo wir seiner Hilfe doch so dingend bedürfen wie vor einem Jahr?

Vorher wusste kein Mensch, welche politische Kraft Lyrik hat. Dann hat uns der weise Greis die Augen geöffnet - mit "letzter Tinte", wie er damals notierte. Ist die Tinte inzwischen ganz versiegt? Hat ihn jetzt wirklich Schreibhemmung gepackt? Das kann vorkommen, wäre aber nicht schlimm, denn die ersten Zeilen für ein Korea-Gedicht sind schon mal da: "Warum schweige ich, verschweige zu lange, was offensichtlich ist und in Planspielen …" etcetera pp. Das kann man doch alles nehmen. Auch die Überschrift "Was gesagt werden muss" ist prima und der Rest sowieso.

Ganz nebenbei könnte Grass einen Vorwurf aus der Welt räumen, der ihn seither gefuchst hat: Er könnte zeigen, dass Formulierungen wie "Überlebende", oder "als Wiedergutmachung getarnte U-Boote" mit Korea genauso viel zu tun haben wie mit Israel, dass also sein Mahnen und Rufen in Sachen Nahost nichts, aber auch gar nichts mit deutscher Geschichte zu tun habe. Endlich würde klar: Das war doch alles Blödsinn mit dem Antisemitismus-Vorwurf damals - oder würde ihm jetzt jemand etwa Antikoreanismus vorwerfen wollen?

Irgendwann würde auch Jakob Augstein zur Blechtrommel greifen, würde mutig Nord- oder Südkorea als Lager bezeichnen. Kurz darauf wäre der Weltfrieden gesichert.

Vermutlich hat Grass längst erkannt, wie gut er sein Gedicht vom letzten Jahr wiederverwenden kann. Trotzdem schweigt er bislang. Eine lyrische Klippe muss er nämlich noch nehmen. Soll er das Wort "Israel" durch Nordkorea oder Südkorea ersetzen? Oder doch lieber durch Amerika? Wir werden bald von ihm hören.


Donnerstag, März 07, 2013

Auf dem Weg in die Diktatur der sozialistisch uniformierten Gender-Forschung?


Wieder einmal aus aktuellem Anlass:

“Sind Männer und Frauen gleich?“

Dieser Frage ging der norwegische Komiker und Soziologe Harald Eia, Vater von vier Töchtern, schon vor Jahren auf einer Entdeckungsreise ins Labyrinth der politisch korrekten Gender-Forschung nach. Dabei entdeckte er speziell bei manchen seiner Landsleute, dass diese wirklich einen an der Waffel haben und Wissenschaft (Biologie) als Teufelszeug der Bourgeoisie und des westlichen Wertesystems begreifen (Besonders auffällig wird das dann, wenn die "Reformer" ins Stammeln geraten, weil sie sich ob ihrer unwissenschaftlichen Methotik und marxistisch intendierten Sprachregelung ertappt fühlen).

Würde man seine Ergebnisse etwas drastischer interpretieren, käme man nicht umhin, einigen seiner wissenschaftlich ausgebildeten Gesprächspartner astreinen und extrem linken Gesinnungsfaschismus zu attestieren.

Doch urteilen Sie selbst.

Falls Sie dieses Video (In Deutsch untertitelt) noch nicht gesehen haben sollten, werden Sie aus dem Staunen nicht mehr herauskommen ob mancher geäußerter Blödheit und Infamie der so genannten “Reformer“.

Und dass ausgerechnet in Norwegen, einem Land, das ganz nebenbei wegen seiner durch und durch antisemitisch verseuchten Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit  [Beitrag eingestellt 2011 auf Konkret von Stefan Frank (Castollux); dazu auch lesenswert dieser Beitrag] auch bei deutschen Israel-Therapeuten äußerst beliebt ist, diese Thesen auf offene Ohren stoßen, darf eigentlich auch nicht verwundern.

Irgendwie passt dann doch alles zu allem und der kleinkariert-linksfaschistische norwegische Deckel auf's
kleinkariert-linksfaschistische norwegische Töpfchen.

Großes Kompliment nachträglich an
den engagierten und mutigen Harald Eia dafür, dass er sich die Mühe gemacht hatte, zwischen den jeweiligen Pro- und Contra-Vertretern journalistisch redlich zu vermitteln, so weit man von „vermitteln“ bei diesem staatlich subventioniertem Schwachsinn und der schlechteren Ausgangslage für ihn überhaupt sprechen konnte.

Achten Sie besonders auf die Aussagen, die ROT unterlegt sind - das betrifft die Highlights beider Positionen.

Bitte hier oder auf die Abbildung klicken. YouTube traut sich - ja genau, aus Gendertechnischen Erwägungen heraus - nicht, dieses Video in Blogs einzubetten.

Mittwoch, Februar 20, 2013

Sittig(ch)e Liebe

Für meine Anita und alle Liebenden

Der Sittich links im Bild bin natürlich ich. So viel Macho-Sexismus muss erlaubt sein.



Freitag, Februar 08, 2013

Video-Interview mit Birgit Kelle: Weibliche Emanzipation funktioniert auch ohne Künast & Co



















Während der letzten Wochen und Monate ist die Feminismus-Kritikerin Birgit Kelle in den Medien oft als fehlgeleitete Verteidigerin des angeblich grassierenden Macht-Sexismus’ der Männer präsentiert worden - so, als präsentiere sie eine vernachlässigbare Exotin weiblicher Herdprämien-Idylle.

Dass diese so genannte Herdprämien-Idylle (Für mich übrigens auch eine Beleidigung meiner Freundin Anita) überhaupt nicht zutrifft, zeigt sie in diesem sehr erfrischenden Video, das vom christlichen Medienmagazin PRO aufgezeichnet wurde.

Montag, Februar 04, 2013

Was geschah auf der norwegischen Insel Utøya vor Breiviks Massenmord?

Damit keine Irritationen entstehen: Im unten zitierten Interview Manfred Gerstenfelds mit Ivar Fjeld geht es in keiner Weise darum, Breiviks abscheuliches Handeln zu rechtfertigen bzw. nach einer wie auch immer gearteten Entschuldigung oder Erklärung für Breiviks Handeln zu suchen.

Wir erinnern uns:

Unmittelbar nach Breiviks Verbrechen wurden seitens der linken Medien seine vermeintlichen Mentoren in der konservativen Ecke verortet - auch heute noch. So schnell vergessen Elefanten nicht. Damals gab es kaum Einwände gegen eine Medien-Hatz auf (rechts-) konservative und liberale Journalisten.

Nun hat sich der Rauch verzogen, aber die Gerüchte um linksextremistische Umtriebe auf der Insel Utøya  scheinen sich zu konkretisieren.

Noch einmal: Es geht hier lediglich um Hintergrundinformation, nicht um konstruierte Kausalzusammenhänge. Aber es gehört auch zur journalistischen Sorgfaltspflicht, über die Vorgänge auf Utøya vor dem Attentat zu berichten. Unten der Originaltext ohne Änderungen.



Manfred Gerstenfeld interviewt Ivar Fjeld (direkt vom Autor)
Übersetzung: Heplev

Am 22. Juli 2011 tötete der norwegische Faschist und Terrorist Anders Behring Breivik 69 junge Menschen in einem Lager der AUF-Jugendorganisation der Arbeitspartei – der führenden Regierungspartei – auf der Insel Utøya. Dieses Lager diente als Veranstaltungsort, um den Gemütern der Kinder ab 14 Jahren die Parteiideologie einzuimpfen. Später wurde international bekannt, dass hierzu auch die Förderung einer antiisraelischen Geisteshaltung gehörte.

Ivar Fjeld (rechts)

Ivar Fjeld ist ein nichtjüdischer norwegischer Journalist. Er war früher lokaler Leiter der AUF und Medienberater des Politikers Olaf Akselsen von der Arbeitspartei, als der 2001 Öl- und Energieminister war. Sein Buch Die Rote und Grüne Terrorinsel wurde Anfang 2013 vorgestellt. Darin wird die Geschichte dessen diskutiert, was auf der Insel Utøya geschah.

Ich wurde in einer traditionellen, säkularen norwegischen Familie aufgezogen. Bis 2004, als ich unsere christliche Herkunft entdeckte, war ich ein Bewunderer von Yassir Arafat. Wir waren allerdings immer moderat und glaubten nie, dass Gewalt als politisches Mittel genutzt werden sollte. An einem gewissen Punkt im Jahr 2006 brach die AUF mit ihren moderaten Traditionen und vollzog eine scharfe Wende nach links.

Der AUF gehört die Insel Utøya samt ihren Einrichtungen. Als lokaler AUF-Leiter nahm ich 1986 und 1987 an diesem Lager teil. Selbst damals gab es palästinensische Teilnehmer. Sie nahmen Drogen und teilten diese mit den norwegischen Jugendlichen. Wir beschwerten uns darüber beim damaligen Jugendsekretär der Arbeitspartei, Stale Dokken, doch er und seine Kollegen zogen es vor das zu vertuschen.

Damals leitete der heutige norwegische Premierminister Jens Stoltenberg die AUF. Er muss sich bewusst gewesen sein, dass die palästinensischen „Gäste“ auf der Insel Pot rauchten und den 14- und 15-jährigen Mitgliedern der Arbeiterjugend Drogen anboten. In meinem Buch von 2006, Vom Atheismus zum christlichen Glauben, erwähnte ich diesen Drogenskandal. Ich gab Stoltenberg ein Exemplar meines Buches. Er schickte mir eine handgeschriebene Dankeskarte. Ich bin mir nicht sicher, ob er das Buch jemals las oder nicht.

2007 begann die AUF die Anlagen auf Utøya vermieten. Als ideologische Bewegung hätten sie sich sehr genau aussuchen sollen, wem sie die Insel zur Verfügung stellte. Eine der Organisationen, an den sie vermietet wurde, war allerdings die Jugendbewegung der kleinen norwegischen, kommunistischen Roten Partei (Rodt). Zu ihren Mitgliedern gehören Leninisten, Marxisten und Maoisten.

Die Rote Jugendbewegung lud Jugendliche der Palästinensischen Volksbefreiungsfront (PFLP) zur Teilnahme an ihrem Lager ein. Die PFLP wird von den USA, der Europäischen Union, Kanada und Großbritannien als Terrororganisation geführt. Während des Lagers wurde Geld für die PFLP gesammelt. Ich habe Dokumente und Bilder, die das beweisen.

Die AUF ist bereits 2006 ein formelles Bildungsprogramm mit der Fatah-Jugend eingegangen. Sie nannten dieses palästinensische Gremium ihre „Schwester-Organisation“. Mitglieder der Fatah-Jugend waren regelmäßige Gäste in Lagern auf Utøya.

Im Utøya-Lager von 2010 gründete die AUF „den Staat Palästina“. Sie zäunten ein Gebiet ab und bauten eine Trennmauer. Sie gaben einigen Jugendlichen den Auftrag Grenzwachen zu sein. Der Generalsekretär der Arbeitspartei, Raymond Johansen, besuchte Utøya. Er wollte „Palästina“ besuchen. Die Wachen forderten ihn auf seinen „Personalausweis“ vorzuzeigen. Innerhalb von „Palästina“ gab es ein Banner mit der Aufschrift: „Zeigt Verachtung für die Taten von Israel und Free Gaza.“

Im Utøya-Lager von 2011 wurde Israel ebenfalls dämonisiert und zwar von AUF-Leitern und antiisraelischen Referenten auf Besuch. Es gab ein riesiges Banner, das zum Boykott Israels aufforderte. Es gab viele Länder, zu deren Boykott sie mit viel mehr Berechtigung hätten aufrufen können, aber wie gewöhnlich nahmen sie Israel. Als der damalige Außenminister Jonas Gahr Støre Utøya besuchte, sprach er sich gegen den Boykott aus, doch er wurde vor dem Boykott-Banner fotografiert. Støre sagte, Israels Zaun müsse abgebaut werden, wohl wissend, dass dies zu vermehrten Terroranschlägen führen würde.

Es hat unbestätigte Berichte gegeben, dass die Jugendlichen auf Utøya gelehrt wurden, wie palästinensischen Freiheitskämpfern beigebracht wird mit israelischen Soldaten umzugehen.

Es hat in Norwegen viele Gerüchte gegeben, was wirklich auf Utøya stattfand. Ich habe ausführlich geforscht, um die Aktivitäten der Gruppen zu dokumentierten, die auf die Insel eingeladen wurden. Ich wollte, dass die Menschen die Fakten kennen. Es scheint so, dass die Linie dazwischen, den Israelis „Verachtung entgegenzubringen“ und der Anwendung von Gewalt gegen unschuldige Zivilisten innerhalb Israels verwischt wird. Sommerlager auf Utøya haben die in Norwegen bereits weit verbreiteten antiisraelischen Gefühle weiter geschürt.

Mitglieder der regierenden Links-Mitte-Koalition in Norwegen haben Terroristen auf norwegischem Boden empfangen. Diese Leute nutzen Gewalt als politisches Mittel und töten im Rahmen ihrer Aktivitäten unschuldige Zivilisten. Das hat hauptsächlich im Nahen Osten und besonders in Israel stattgefunden, wo israelische Zivilisten das Ziel waren. Es gibt Beweise dafür, dass das Büro des Premierministers sich der Willkommenshaltung gegenüber den Terroristen durchaus bewusst ist und diese unterstützt.

Ich kann nur hoffen, dass mein Buch dazu führen wird, dass Norwegen seine Grenzen für Terroristen aller Couleur schließt. Dann werden auch Gruppen, die Terror einsetzen, aus politischen Workshops und ideologischen Sommerlagern wie denjenigen, die wir in Utøya gesehen haben, ausgeschlossen. Es ist ein trauriges Zeugnis für Norwegen, dass man bis zu den fürchterlichen Morden Breiviks warten musste, um etwas über die antiisraelischen Aktivitäten zu erfahren, die ein fast unbekannter Teil der Geschichte Utøyas sind.

Dr. Manfred Gerstenfeld ist Mitglied des Aufsichtsrats des Jerusalem Center of Public Affairs, dessen Vorsitzender er 12 Jahre lang war.