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Montag, Mai 27, 2013

Neven Subotics Kniefall: Ein etwas bissiger Nachtrag zum Champions League-Endspiel


Als Borussia Dortmunds Innenverteidiger Neven Subotic sich letzte Saison vor Arjen Robben (FC Bayern) aggressiv aufgebaut hatte, weil der im vorentscheidenden Meisterschaftsspiel gegen den BvB kurz vor Abschluss der regulären Spielzeit seinen Elfmeter  verschossen hatte, hatte ich schon so eine leise Ahnung, dass sich diese dümmliche und primitive Geste irgendwann rächen würde.

Zur Vergrößerung bitte auf die Abbildung klicken. Ich habe das Bild vom Monitor abfotografiert - deshalb die etwas unscharfe Darstellung.


Und so kam es denn auch. Geschichte wiederholt sich zwar nicht kongruent, aber sie lässt in der einen oder anderen Variation gewisse Erinnerungen aufkeimen. So auch bei mir vorgestern.


Diesmal verlief es andersrum - und für Neven Subotic nicht ganz so vorteilhaft. Etwas surreal auch seine Analyse nach dem Endspiel, als er von einem überragenden Spiel seiner Mannschaft gesprochen hatte. Wenn der BvB während der gesamten Spielzeit wirklich so überragend gewesen sein sollte, wie er behauptete (Die ersten 25 Minuten waren auch großartig, konnten physisch aber niemals durchgehalten werden), hätte er vielleicht gewinnen können. Punkt.

Geradezu symbolhaft die Zeitlupenaufnahme, in der man sieht, wie Robben die beiden Innenverteidiger Neven Subotic und Mats Hummels (Letzterer sehr fair in seiner Analyse nach dem Spiel, Subotic nicht) austanzte.

Hier der Link – und achten Sie auf die Slow Motion, in der Subotic entkräftet zu Boden sinkt. Ich will keine Häme betreiben, aber diese Bildeinstellung hat mir sehr viel Genugtuung bereitet: http://livetv.ru/de/showvideo/143455_dortmund_bayern/ 

Wer das ganze Spiel noch einmal sehen will, kann das hier machen (Vermutlich nur meine Bayern-Freunde):

Halbzeit1: http://livetv.ru/de/showvideo/143459_dortmund_bayern/

Halbzeit 2: http://livetv.ru/de/showvideo/143458_dortmund_bayern/ 

So, jetzt werde ich mich auf die Vollendung des Triples am nächsten Samstag freuen.

Im August folgt im europäischen Superpokal die Revanche gegen Chelsea, im Dezember die Weltmeisterschaft für Vereinsmannschaften.

Sonntag, Mai 26, 2013

Borussen-Geschäftsführer Watzke und seine 3.000 Todesopfer

Hans Jochim Watzke, Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund, kann man sicher nicht vorwerfen, dass viele „Fans“ seines Klubs in den letzten Jahren nicht nur schlechte Gewinner waren und seit gestern auch wieder sehr schlechte Verlierer mit fast durchweg schlechten Manieren, wie in vielen Foren jetzt nachzulesen.



Bildquelle: Karriereführer 


Man kann ihm auch nicht direkt vorwerfen, dass seine Borussia ein extremes Problem mit Neonazis in der eigenen Fanszene hat, und auch nicht, dass er sich in Sachen Öffentlichkeitsarbeit in den letzten Tagen vor dem Champions League-Finale gegen den FC Bayern mehr als einmal blamiert hat.

Was ich aber am 24. Mai in der Online-Ausgabe der Rheinischen Post lesen musste, ist mit Dummheit allein nicht mehr zu entschuldigen.

Hans Jochim Watzke in Anspielung auf den Niedergang des BvB und die seit 2005 eingeleitete allmähliche Rettung, die unter anderem auch der Hilfe des FC Bayern zu verdanken ist:

"Wir kommen ja von Ground Zero nach Wembley"

 Mit dieser Aussage hat sich Watzke endgültig disqualifiziert.

Den damals selbst verschuldeten finanziellen Ruin seines Vereines mit der Pulverisierung von fast 3.000 Menschen bei den Anschlägen vom 11. September 2001 zu vergleichen, ist an Geschmacklosigkeit kaum noch zu übertreffen.

Watzke ist Inhaber eines Unternehmens, in dem Arbeitsschutzbekleidung und Feuerwehruniformen hergestellt werden.

Feuerwehruniformen?

Das macht mich noch wütender: Herr Watzke lässt Feuerwehruniformen produzieren und denkt bei seinem schwachsinnigen 9/11-Vergleich nicht eine Sekunde daran, dass damals in New York hunderte Feuerwehrleute umkamen, weil sie ihr Leben für andere Menschen einsetzten. Nicht einmal eine nachträgliche Entschuldigung für seine unglaubliche Entgleisung kam ihm in den Sinn.

Pfui!