Die Realität sieht anders aus.
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Dank an Elder of Ziyon!

Liebe Leser, wie Sie wissen, bezeichnet Felicia Langer Israel als Apartheidstaat und zieht dabei das Südafrika vor der Machtübernahme des ANC zum Vergleich heran. Warum Sie ihren Preis bekam und von wem wissen wir mittlerweile auch. Unruhen und Massenstreiks erschüttern Israel:Und nun zum Staat, um dessen Apartheidprobleme es wirklich geht.
Die arabische Bevölkerung fordert von Präsident Peres endlich einen ernsthaften Kampf gegen die Armut. Doch die Regierung - bald 180 Tage im Amt - ist immer noch in Feierlaune. Und hat sich protzige neue Dienstwagen bestellt und ein Riesenkabinett aufgeblasen.
Die Angst vor ähnlich fremdenfeindlichen Unruhen wie seit 1948 wächst. In Haifa wurden in der vergangenen Woche bereits die Geschäfte drusischer und arabischer Händler verwüstet und geplündert. In Jerusalem gingen die Shops christlicher Devotionalienhändler in Flammen auf. Bürgermeister Nir Barkat versetzte die Sicherheitskräfte der Stadt in "höchste Alarmbereitschaft", um das Wiederaufflammen von Pogromen wie vor einem Jahr zu verhindern. [...]
Netanyahus Likud-Blog ist aufgeschreckt. Ex-Gorilla Lieberman, in Netanyahus Kabinett zuständig fürs Grobe und die Koordinierung der Innenpolitik, sagte öffentlich: "Irgendetwas haben wir falsch gemacht. Wir müssen aufwachen und umsteuern." Sein Kabinettskollege Moshe Ya'lon sieht das allerdings viel gelassener: "Es ist undenkbar, dass die Menschen gegen Bibis Regierung revoltieren, die sie erst vor gerade mal 6 Monaten ins Amt gewählt haben." Schuld an dem Desaster sei Netanyahus Vorgänger-Regierung unter dem geschassten Premier Ehud Olmert.
Unruhen und Massenstreiks erschüttern Südafrika:So viel zur Apartheidinterpretation einer BVK-1-Trägerin. Was sagt das aber darüber hinaus über diejenigen aus, die sie für das Kreuz vorgeschlagen haben und es ihr anhefteten? Und was sagt das über diejenigen aus, die ihr applaudieren?
Die schwarze Bevölkerung fordert von Präsident Jacob Zuma endlich einen ernsthaften Kampf gegen die Armut. Doch die Regierung - bald 100 Tage im Amt - ist immer noch in Feierlaune. Und hat sich protzige neue Dienstwagen bestellt.
Die Angst vor ähnlich fremdenfeindlichen Unruhen wie im vergangenen Jahr wächst. In Balfour wurden in der vergangenen Woche bereits die Geschäfte äthiopischer und pakistanischer Händler verwüstet und geplündert. In Kapstadts Township Gugulethu gingen die Shops somalischer Asylanten in Flammen auf. Bürgermeister Dan Plato versetzte die Sicherheitskräfte der Stadt in "höchste Alarmbereitschaft", um das Wiederaufflammen von Pogromen wie vor einem Jahr zu verhindern.
Zumas ANC-Partei ist aufgeschreckt. Ex-Finanzminister Trevor Manual, in Zumas Regierung für die Koordinierung der gesamten Regierungspolitik verantwortlicher Minister, sagte öffentlich: "Irgendetwas haben wir falsch gemacht. Wir müssen aufwachen und umsteuern." Sein Kabinettskollege Tony Sexwale sieht das allerdings viel gelassener: "Es ist undenkbar, dass die Menschen gegen Zumas Regierung revoltieren, die sie erst vor gerade mal drei Monaten ins Amt gewählt haben." Schuld an dem Desaster sei Zumas Vorgänger-Regierung unter dem geschassten Präsidenten Thabo Mbeki.
Die 2001 von der UN im südafrikanischen Durban abgehaltene Konferenz gegen Rassismus bleibt als antiisraelisches und antisemitisches Hassfestival in Erinnerung. Wie NGO Monitor darlegt, wurde die erste Durban-Konferenz selbst (!) zum Instrument für Rassismus, im Besonderen gegen Israel gerichtet. Durban hatte einen enormen Anteil an der zunehmenden Dämonisierung und Delegitimierung Israels. Mit der Durban-Folgekonferenz, die April 2009 in Genf stattfinden wird, ist es zwingend notwendig, dass man eine Wiederholung von Durban I nicht zulässt. Während die Massenmedien die Vorbereitungen für diese Konferenz weitestgehend ignoriert haben, wird es umso mehr darauf ankommen, dass die Öffentlichkeit vor der drohenden Gefahr von Durban II gewarnt wird. Anfang dieses Monats erstellte ein UN-Komitee, gespickt mit Diktaturen wie Libyen, Iran, Kuba etc., ein „Vorläufige Entwurfsdokument“ für die im Frühjahr 2009 angesetzte „Durban-Folgekonferenz“ - ein internationales Schwätzchen, dazu gedacht, jenes „Handlungsprogramm“ auf den Weg zu bringen, das aus der verheerenden Weltkonferenz gegen Rassismus im Jahr 2001 im südafrikanischen Durban hervorging.
Da Durban I ein Inbegriff für Antisemitismus und antiwestlichen Extremismus geworden ist, scheint die bevorstehende Durban II-Schwatzrunde zur Farce zu verkommen (Kanada und Israel haben bereits angekündigt, dass sie nicht teilnehmen werden). Und so scheinen sich verhältnismäßig wenige Experten durch die UN-typische, aufgeblasene dokumentarische Vorbereitung durchgearbeitet zu haben.
Angesichts der flauen Nachrichtenlage an diesem Tag entschloss ich mich, mir alles genauer anzusehen.
Vier Stunden später kann ich die Übung nicht weiterempfehlen. Das 5-teilige „Vorläufige Entwurfsdokument“ enthält 88 Seiten und 646 Klauseln. Die meisten davon bestehen aus Wiederholungen von Vorlagen derselben kleinen Handvoll von Themen (gut in diesem UN-Watch-Bericht aufgelistet) : (1) Rassismus gibt es überall, (2) Die Ursache dieser Probleme ist beim Westen zu suchen - wegen seines „genozidalen“ Erbes der Sklaverei und Kolonialisierung, (3) „Islamophobie“ und Diskriminierung von „Menschen afrikanischer Herkunft“ sind besonders weit verbreitet und schädlich, und (4) Israel ist ein Pesthauch für die Nationen (Die Paragraphen 114-117 in Abschnitt 1 sind zum Beispiel ausschließlich der Beschimpfung des jüdischen Staats gewidmet. Im ganzen Dokument wird kein anderes Land so herausgehoben erwähnt). In vielen Fällen werden komplette Paragraphen mehrere Male wiederholt, wie zum Beispiel ein sehr langer Roman von Jimmy Carter zu Israel, das eine „Neue Form der Apartheid“ fördert.