Und hier gehts zum lesenswerten Blog von Stephanie Gutmann.
… sie ist es, weil sie einfach nur doof ist. So z.B., wenn sie immer nur das Offensichtliche anspricht, wenn sie niemals auf der Höhe ist oder wenn sie einen Ton anschlägt, der sich so anhört wie „Wir sind Vorschullehrer und ihr seid eine Klasse zappeliger Vierjähriger, die wir erziehen müssen.“ Diese ganze Konversation über Rockschöße muss die meisten Wähler unter 40 verwirren, die keine visuelle Vorstellung davon haben, wie so etwas wirklich aussieht, falls sie nicht ein Riesenvermögen verdient haben oder für einen Abschlussball herausgeputzt sind. Der Begriff geht zurück auf Abraham Lincoln….Danach verschwendete der Autor etwa 400 Wörter an seine Leser „unter 40“, um die äußeren Merkmale eines Rockschoßes zu beschreiben (So, als könne man es sich aus der Kombination von “coat” und „tail“ nicht zusammenreimen), gefolgt von einer Abhandlung darüber, was es bedeute, den Begriff „Coattails“ als politische Metapher zu verwenden (als ob seine Leser wirklich denken würden, er würde über Leute schreiben, die tatsächlich auf Obamas Anzugjacke sitzen).
Der unberechenbare, manchmal etwas clowneske, aber oft brillant schreibende Autor George Gilder hat ein neues Buch mit dem Titel The Israel Test herausgebracht. Gilder ist weithin bekannt wegen seines sehr große Resonanz erzeugenden Buches Wealth and Poverty (1981) - ein Leitfaden für beispielhafte Schaffung von Wohlstand und Unternehmertum, von dem manche sagen, dass es als Blaupause für Ronald Reagans Rettung der Wirtschaft nach der durch Jimmy Carter verursachten Malaise gedient haben könnte.Weil sie davon ausgehen, dass Wohlstand von oben nach unten durch die Regierung verteilt und nicht durch Erfindungsreichtum und praktisches Wissen generiert wird, sehen Israels Kritiker [in akademischen Kreisen, und Organisationen wie EU und UNO] die Welt als Summe begrenzter Ressourcen. In der Annahme, dass sich Israel, wie die Vereinigten Staaten, zu vieler Weltressourcen bemächtigt hat, plädieren sie für riesige internationale Ausgleichs- und Umverteilungsprogramme. Ihrer Ansicht nach begründet sich Israels Wohlstand nicht auf….Kreativität und Genialität, sondern auf Schnorrer-Hilfe durch die USA, Landraub und Einverleibung anderer Ressourcen der Araber…; Dieses Denken in Nullsummenkategorien hat sich rund um den Globus festgesetzt. Vielleicht sogar bei dem einen oder anderen Leser dieser Zeilen….Wenn Gilder sich mit neuen Ideen befasst, wirkt er manchmal schroff und neigt zur Übertreibung, aber ich denke, dass er einen sehr wichtigen Aspekt angesprochen hat. Für mich ist es die grundlegende Feststellung, dass diese Haltung Israel gegenüber häufig nicht wirklich mit dem Land selbst zu tun hat, diesem kleinen Streitobjekt felsigen Landes, zusammengedrückt zwischen Jordan und Mittelmeer.
Man glaubt, dass freier internationaler Handel ein zweischneidiges Schwert wäre, das viele Opfer hervorbringe. Man möchte viel von Israels Wohlstand an seine Nachbarn abgeben. Man glaubt, dass Israels Nachbarn - und die Welt - mehr von einer Umverteilung profitieren würden als von Israels fortschreitender wirtschaftlicher Stabilität und seiner Freiheit. Man glaubt, dass Israel eher zu groß als zu klein sei. Man glaubt (kaum zu fassen!), dass Armut nicht durch Neid und Raubwirtschaft, sondern durch Unternehmergeist und Eigentum verursacht wird - und dass diese Armut der größte Nebeneffekt von Wohlstand sei.