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Samstag, Juli 07, 2012

Matthias Küntzel nimmt Michael Lüders Iran-Analyse auseinander


Ja, es stimmt:

Mit meinem Kommentar zur neuesten Buchbesprechung von Dr. Matthias Küntzel (Im Bild rechts, Quelle: Mideastforum) des von Michael Lüders’ als „wissenschaftlicher Arbeit“ deklariertem Ammenmärchens zum Konflikt mit dem Iran bin ich vier Tage zu spät dran. Erschienen ist Küntzels Rezension am 3. Juli auf seiner Webseite.

Aber es lohnt sich allemal, Matthias' Zeilen zu lesen, weil sie exzellent durchdacht und sehr gut verständlich sind. Eigentlich sollte man den Permalink (oben) bookmarken.

Dieser Politikwissenschaftler, Publizist und Iran-Kenner zeichnet sich durch Eigenschaften aus, die ihn von etlichen Kollegen unterscheiden: saubere, fast penible Herangehensweise an wissenschaftliche Themata, wohltuende Sachlichkeit, sehr gewissenhafte Recherche, klares Urteilsvermögen und eine verständliche Sprache, fein gewürzt mit gelegentlich eingestreuter Ironie; vor allen Dingen aber durch profunde Kenntnisse, was die (gesellschafts-) politische und religiöse Verfasstheit des Iran betrifft*.

Nun hat er sich [besten Dank dafür] Michael Lüders vorgenommen - einen mehr als umstrittenen Roman- und Sachbuchautor, der in seinem Œuvre grundsätzlich keine Quellen benennt [so Küntzel]. Zum Vergleich: Castollux, der Autor dieses Artikels, zitierte in seiner Magisterarbeit „Die radikale Reformation. Täufer in Augsburg und Münster“ 204 Quellen.
 
Michael Lüders, links im Bild; man beachte sein joviales Grinsen (Quelle: Deutsche Welle)

Für einen allseits gefragten TV- und Tageszeitungen-Interviewpartner wie Lüders in Deutschland (wer und wo sonst?), der mittlerweile, obwohl er sich seine Welt zusammenstrickt wie die Radikalpazifisten ihre regenbogenfarbenen Schals und Pullover, von den Öffentlich-Rechtlichen und Privaten ebenso hofiert wird wie Peter Scholl-Latour, dessen mediale Präsenz in letzter Zeit aber eher gegen Zero tendiert, müsste das mehr als peinlich sein. Ist es aber nicht.

Also: Eine Wachablösung in den Medien, was die Personalfrage betrifft? Und warum wird Lüders immer wieder lau angeboten wie ein Stück Pizza Margherita, obwohl er von sauberer wissenschaftlicher Arbeit nichts versteht oder diese Arbeitsweise schlicht ignoriert? Er tritt ja nicht als Journalist auf, sondern als "Fachmann"! Haben wir zu wenig unabhängige und gute Journalisten, die "beide Seiten" interpretieren können?

Ja, leider!

Eigentlich kann es nicht überraschen, dass Michael Lüders bei nahezu allen Medien so gut “ankommt“: Er formuliert, oder besser gesagt, schwadroniert relativ unterhaltsam (Antisemiten schwadronieren gerne) -; also ganz so, wie man sich einen Guido Knopp vorstellt, der seit Jahren zeitgeschichtliche Dokumentationen für Couch-Potatoes** am Fließband herstellt und damit eher für passive Konsumentenhaltung sorgt denn für aktives Mitdenken, von aktiver gesellschaftspolitischer Beteiligung ganz zu schweigen.

Doch nun genug des Prologs. Hier geht’s zur exzellenten Rezension von Matthias Küntzel.  

Herzlichen Dank an ihn



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*Dazu hätte noch einige andere Autoren nennen können, wie z.B. Dr. Wahied Wahdat-Hagh, Dr. Stephan Grigat, Dr. Gudrun Eussner, die Webseite Free Iran Now u.a. Weitere Autoren sowie viele Blogs und manche Freie Autoren wie Simone Dinah-Hartmann bitte ich um Verständnis, da ich keine ausführliche Liste anfertigen will und hier allein Matthias Küntzels neueste Arbeit hervorgehoben werden soll.

**Das ist selbstverständlich nicht verallgemeinernd gemeint: Viele Menschen kommen aufgrund diverser beruflicher und privater Verpflichtungen einfach nicht dazu, sich besser zu informieren, geschweige denn selbst initiativ zu werden oder zu positionieren.


Samstag, März 13, 2010

Hoteltraditionen?

Wie viele unserer Leser auch, hat Nasrin Amirsedghi, iranische Regimekritikerin, an die Münchener Nobelherberge Bayerischer Hof (Online-Firmenslogan: "Mit dem größten Vergnügen" [Ohne Witz!]) die Anfrage gerichtet, ob es denn angebracht wäre, die Gauner und Vasallen des mörderischen Teheraner Regimes zu bewirtschaften.

Innegrit Volkardt, Geschäftsführende Gesellschafterin des Hotels und gelernte Hotelkauffrau, ließ ihre Antwort etwas hochnäsig-bieder ausfallen, um es diplomatisch zu formulieren. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück. Weiter unten meine ausführliche Entgegnung.


Vorlauf:


Frau Volkardts ziemlich selbstherrliche und von schlechter Kenntnis zeugende Antwort, die in dem unten stehenden Zitat für sich „eingehende Prüfung“ reklamiert, lässt befürchten, dass man nichts dazugelernt hat. Hat sie schon einmal an Baukränen aufgehängte Homosexuelle begutachtet, die Ermordung von Demonstranten der Demokratiebewegung registriert oder ist sie jemals gewaltsam verheiratet worden? Immerhin hat sie geantwortet. Bravo.


Schon ihre Attitüde verheißt jovial-arrogante Geschäftsmäßigkeit (
fett herausgehoben durch mich). Der Rest ist blanker Unsinn. Und was heißt eigentlich “Unseren Informationen zufolge”?

Lesen Sie selbst, was Frau Geschäftsführerin schrieb, bevor Sie meine Antwort registrieren:

Sehr geehrte Damen und Herren,

unser Haus pflegt zu den Konsulaten aller international anerkannten Staaten gute Kontakte und wir verhalten uns stets politisch neutral.

Unseren Informationen zufolge handelt es sich bei der Veranstaltung in unserem Hause am 13. März um ein ”Zusammentreffen der in Deutschland lebenden Iraner“.

Dieser Gästekreis setzt sich lt. Aussagen des Veranstalters zu 95 % aus Ärzten, Ingenieuren und Hochschulabsolventen zusammen, wir sahen daher keinen Grund, diese Veranstaltung abzulehnen. Nach eingehender Überprüfung ist uns zum jetzigen Zeitpunkt ein Rücktritt von dem geschlossenen Vertrag leider rechtlich unmöglich.

Jedoch möchten wir uns für Ihre zahlreichen Anmerkungen bedanken! Bitte lassen Sie sich versichern, dass wir Ihre Ansichten respektieren!

Mit freundlichen Grüßen
Innegrit Volkhardt

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Der Brief wimmelt nur so von Unverschämtheiten:


Freundlich wie ich nun mal bin, habe ich mir einen Antwortbrief aus der Hüfte geschnitzt:


Sehr geehrte Frau Volkhardt,


ich erlaube mir hiermit, die oben von mir
fett kursiv gekennzeichneten Bemerkungen in Ihrem Text ein wenig zu korrigieren, auch wenn Sie das vielleicht jovial-überheblich finden sollten. Die Abertausend Menschen, die im Iran seit Errichtung der islamischen Diktatur 1979 ermordet wurden, würden Ihnen wohl kaum beipflichten, wenn sie noch am Leben wären.

a)
Sie sagen: Der Iran ist international anerkannt (wie Hitler-Deutschland damals)

Er ist aber der aktivste Unterstützer terroristischer Organisationen in Nahost wie Hamas (Gaza) und Hisbollah (Libanon) und weltweit, mordet seine eigene Bevölkerung seit drei Jahrzehnten und baut Atomwaffen, die er gegen Israel und die westliche Welt richten will.


b)
Sie sagen: „Politisch neutral“

Genau diese wachsweiche Haltung ist es, die dem iranischen Terrorrregime die Bombe geradezu anbettelt und ihm hilft, weiter im eigenen Land zu morden, was das Zeug hält. Und eben diese Haltung ist es auch, die es dem Mullah-Regime ermöglicht, seine Vernichtungsdrohungen gegen Israel in die Tat umzusetzen und wirksame Sanktionen gegen das Regime zu lähmen.


c)
Sie sagen: „Unseren Informationen zufolge“

Sorry: Wann schlafen und wann wachen Sie? Und vor allen Dingen: Wie schlafen und wie wachen Sie? Haben Sie Internetanschluss in Ihrer Wohnung?


d)
Sie sagen: ”Zusammentreffen der in Deutschland lebenden Iraner“

Meinen Sie damit vielleicht die Vertreter der kommunistischen Exil-Schickeria um Bahman Nirumand oder dessen Adepten in den Feuilletons und mittleren bis oberen Etagen mancher Parteien, die sich eine Iranische Republik Light sehr wohl vorstellen können - eine Islamische Republik Light, deren humanistischer Fortschritt darin besteht,
dass statt Steinigung Erhängung angesagt ist?

e)
Sie sagen: "Dieser Gästekreis setzt sich lt. Aussagen des Veranstalters zu 95 % aus Ärzten, Ingenieuren und Hochschulabsolventen zusammen"

Das ist nun doch wirklich abstrus und geradezu peinlich: Sind wir auf der Brennsupp’n dahergeschwommen? Soziologen, Publizisten, Theologen, Philologen, Pädagogen, Politikwissenschaftler usw.: und das zu 100%, weil wir uns hundertprozentig für die Freiheit des iranischen Volkes engagieren und uns nebenbei dafür einsetzen, dass Sie Ihre Leberknödel auf einer bestimmten Betriebstemperatur kochen dürfen? Allerdings setzen wir unsere Kapazität nicht dafür ein, ein verbrecherisches Regime zu hofieren, sondern es zu stürzen und der Blüte der jungen iranischen Demokratiebewegung zum Durchbruch zu verhelfen.


f)
Sie sagen: "Nach eingehender Überprüfung..."

Überprüfen sie bitte Ihr Gewissen, bevor Sie solch einen Sermon von sich geben. Dieser selbstgefällige Ton ist unerträglich!


g)
Sie sagen: "Jedoch möchten wir uns für Ihre zahlreichen Anmerkungen bedanken!"

Verehrte Frau Volkhardt: Hier geht es nicht um „Anmerkungen“, sondern um Protest! Legen Sie bitte den Vollwaschgang in Sachen "Nachdenklichkeit" und "Gewissensprüfung" ein!


h)
Sie sagen: "Bitte lassen Sie sich versichern, dass wir Ihre Ansichten respektieren!"

Wenn Sie sich mit unseren „Ansichten“ wirklich ernsthaft auseinandergesetzt hätten, wäre die Bagage des iranischen Terrorrregimes von Ihnen nicht eingeladen worden. Abgesehen davon lassen wir uns von Ihnen nicht gerne versichern: wir sind keine passiv reagierende Laufkundschaft, wie Ihre semantische Konnotation verheißt: Wir stellen Forderungen an Sie!


Sie haben in Ihrer Geschäftstradition über Jahrzehnte hinweg etliche Staatsoberhäupter höchsten Ranges beherbergt. Reputation - und das ist sicher - erlangen Sie mit diesem Deal nicht. Sie können nur verlieren, auch wenn kurzfristig die Kasse klingelt.


Mit freundlichen Grüßen


Bernd Dahlenburg
etc....


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* was mit "
ist uns zum jetzigen Zeitpunkt ein Rücktritt von dem geschlossenen Vertrag leider rechtlich unmöglich" gemeint ist, erschließt sich mir nicht. Vielleicht weiß da der eine oder andere Leser mehr....

P.S.: das Antwortschreiben habe ich heute Morgen an Frau Volkhardt abgeschickt.

Montag, Februar 15, 2010

Gedanken zur fortschreitenden Aggression des iranischen Regimes

1) Dass eine gezielte Aktion zur Ausschaltung des iranischen Nuklearprogramms möglich ist, hat Osirak 1981 bewiesen, auch wenn sie heute wesentlich schwieriger durchführbar wäre als damals, weil der Iran heute andere Möglichkeiten hat als Saddam Hussein und ein wesentlich größerer Aufwand mit möglicherweise unabsehbaren Folgen damit verbunden ist.

2) Ich stimme mit Freunden darin überein, dass Israel nicht zuwarten kann, bis der Iran die Bombe hat und neue Fakten schafft; also sind Israels Interessen von existenzieller Natur. Man braucht nur einen Blick auf die Weltkarte zu werfen - von weiteren Gründen ganz abgesehen, die jeder kennt. Noch dazu hätte Israel es ja nicht auf den Iran abgesehen, sondern auf Anlagen, die man gezielt ausschalten muss.


Die “(radikalen) Pazifisten” hierzulande betreiben ein ganz übles semantisches Spielchen: sie setzen gezielte Gewaltanwendung mit einem umfassenden Krieg gleich, ähnlich wie im Fall „Afghanistan“. Das ist ihre Trumpfkarte, und auf die setzen sie, so lange Emotionen, Bretter vorm Kopf und naive Friedenssehnsucht die Debatte bestimmen.


Ja - es könnte zum Krieg kommen, wenn die Anlagen angegriffen werden, aber Israel kann keinen zweiten Holocaust zulassen. Das ist oberste Staatsraison und sollte mittlerweile eigentlich in jedem Hirn angekommen sein. Seltsam nur, dass Israels Existenzrecht von deutscher Seite zwar offiziell auch als oberste Staatsraison angesehen wird und eine Beteuerung nach der anderen rausgelassen wird, man aber in der praktischen Politik diesen Willen völlig vermissen ließ/lässt. Die Freie Welt allgemein können wir auch gleich vergessen: Obama will jetzt eine Diskussion zur Verschärfung von Sanktionen anregen!
Wieder mal....

3) Was aber auch von manchen übersehen wird bzw. bisher unterlassen wurde oder verschlafen: man hat den Iran gewähren lassen und so die gegenwärtige Situation seit Anfang der 1980er-Jahre mit heraufbeschworen, als die iranische Führung ihr Nuklearprogramm startete. Aber auch diese eigentlich typisch linke Analyse hilft wenig (denken wir an Afghanistan 1979), weil in der Rückschau zwar vieles erklärt, aber leider nichts, aber auch gar nichts rückgängig gemacht werden kann. Zeit lässt sich nicht zurückdrehen, Fakten auch nicht.


4) Wir konstatieren nun die Zwickmühle, dass auf der einen Seite die iranische Demokratiebewegung mit allen Mitteln unterstützt werden muss, gleichzeitig aber Israels Existenz (physisch!) auf dem Spiel steht. Vergessen wir nicht: Rafsanjani hatte schon Anfang dieses Jahrzehnts gesagt, dass der Iran locker 15 Mio. Tote verkraften könne, wenn er seinen Erstschlag über Tel Aviv und Haifa unterbringt. Sehr wichtig in diesem Zusammenhang: Unsere Gegner wollen uns hinsichtlich dieser Frage entzweien, weil sie um die Komplexität des Konfliktes wissen!


5) Es gibt m.E. nur zwei Möglichkeiten, die Bombe zu stoppen: entweder schafft es die Demokratiebewegung mit Hilfe der Unterstützer hier, das Regime rechtzeitig vor Fertigstellung der Bombe (wann wird sie fertig?) zu stürzen und Vertrauen/Entwarnung zu schaffen, oder - und das ist momentan die schmerzhaftere Variante, und mit der müssen wir leider auch leben: das Regime hält sich so lange, bis die Bombe fertig ist und ein gezielter Schlag auf die Anlagen (!) aus den oben genannten Gründen unbedingt erforderlich
ist. Eine (gedachte) dritte Möglichkeit gibt es nicht, weil der Westen dem jetzt regierenden Regime die Bombe nicht abverhandeln kann; das wäre naiv und man sollte diese Variante am besten gleich auf den Müll schmeißen. So denken Die Linke, die Grünen, andere Tagträumer und im besten Fall stillheimliche Unterstützer des Regimes im Westen.

6) Zu Pahlawi, weil er auch von manchen Freunden angegriffen wurde:

BILD
ist sicher nicht die allerbeste Quelle, aber ich habe vorgestern gelesen, dass sie ihn zitiert, und das, was er sagt, lässt überhaupt keinen Zweifel daran aufkommen, dass er nicht felsenfest hinter der Demokratiebewegung stünde. Wer etwas anderes herausliest, muss sich fragen, ob er ihn nicht in eine bestimmte Ecke drängen will, denn deutlicher und ehrlicher kann er sich nicht positionieren.


Ich kann zwei iranische Freundinnen sehr gut verstehen, wenn sie in diesem Zusammenhang die inneren (moralischen) Konflikte
artikulieren, die Pahlawi auszustehen hat, und von unserer deutschen Warte aus lässt sich wunderbar bequem formulieren. Es geht aber um sein Heimatland, das er liebt, und um die Menschen dort. Wer würde an seiner Stelle anders denken? Das ist sehr gut nachvollziehbar. In der gegenwärtigen Lage bleibt aber dennoch nur die Quadratur des Kreises übrig, und Pahlawi weiß das sicher auch. Das ist bedrückend.

7) Eine grundsätzliche, provokante Frage zum Schluss:


Nehmen wir einmal an, die Bombe wird abgewehrt, was wir alle (außer Elsässer und Konsorten) anstreben und hoffen, aber das Regime bleibt (vorerst) dennoch an der Macht: Werden dann noch all’ diejenigen, die sich für die Beseitigung der atomaren Gefahr einsetzten, auch weiterhin an der Seite der iranischen Freiheitsbewegung stehen, oder werden sie sagen „Unsere Arbeit ist gemacht, wir klinken uns nun aus und lassen die Menschen allein?“


Spätestens dann wird man sehen, wo die wahren Freunde und Unterstützer der Demokratiebewegung stehen. Bei FIN mache ich mir da eigentlich keine Sorgen; aber bei manch' anderen könnte ich ins Grübeln kommen.

Sonntag, Februar 07, 2010

Bahman Nirumands Schüler

Dieses Nouripour-Glanzstück beim SPIEGEL war eigentlich zu erwarten:

"Der Westen reagiert kurzsichtig und hysterisch"

Aber immerhin würde er ja einen Schuh nach Mottaki werfen. Wie tapfer, wenn man sich dosierte Hysterie leisten kann!

Wenn's darauf ankommt ist Omid Nouripour doch der Lieblingseleven der antizionistischen grünen Parteizentrale. Und beim Antisemiten Nirumand hat er gut gelernt.

Von Strategie versteht er auch etwas, der gute Mann:
Die Frage darf erlaubt sein, ob es nicht manchmal sinnvoller wäre, so manche bewusste Provokation der iranischen Führung zu ignorieren. Nicht nur wegen der meist unsäglichen Inhalte, sondern auch aus einer rationalen, strategischen Überlegung.
Selbst Joschka Fischer würde ob solch geballter Unvernunft die Stirn in Falten legen.

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Mehr Info zur neuesten Entwicklung um den Nuklearstreit bei Free Iran Now!

Montag, Juni 22, 2009

Iran-Blog

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