Bevor ich zu diesem
ernüchternden Fazit komme, noch ein paar Vorbemerkungen, die meine Zeilen
weiter unten erklären.
Abbildung rechts: Augsburger Lech-Hochablass im Winter 2012
Zur Jahreswende 1973/74,
als Helmut Haller,
inzwischen 33-facher Nationalspieler, erster deutscher Fußballer des Jahres in
Italien und Vize-Weltmeister 1966, der für den FC Augsburg eine ähnliche Aura
ausstrahlte wie Franz Beckenbauer für die Bayern, aus dem sonnigen Süden von
Juventus Turin zum FC Augsburg (FCA) zurückgekehrt war, fieberte ich in den
Stehrängen des altehrwürdigen und maroden Rosenaustadions (Fassungsvermögen damals 35.000 Zuschauer) mit einem Verein, der eine Siegesserie nach der
anderen hinlegte und bei dem ich als 10-jähriger Bub meine ersten fußballerischen Gehversuche
gemacht hatte.
Dort und in den Jahren danach (Drei Vereinswechsel) bis 1982 war ich aktiver Spieler
eines Augsburger Bezirksligavereins (Das entsprach damals der 5. Klasse von der
Bundesliga abwärts und der vierten von der C-Klasse aufwärts).
Zu diesem Zeitpunkt hatte
der FC Augsburg den Wiederaufstieg in die Regionalliga geschafft, dem damaligen
Unterbau der 1. Fußballbundesliga - eine unglaubliche Erfolgsserie. Zum
besseren Verständnis für die DFB-Regel damals:
1) Bundesliga
2) Regionalligen
3) Oberligen; bei uns in
Bayern die Bayernliga
Eine wahre Fußballeuphorie
brach aus. Der FCA wurde als Neuling Meister der Regionalliga Süd, verpasste
aber in der Aufstiegsrunde um einen Punkt hinter Tennis Borussia Berlin den
Aufstieg in die 1. Bundesliga (Für mich damals gleichbedeutend mit einem Weltuntergang). Im Schnitt sahen über 23.000 Zuschauer die FCA-Heimspiele - und mittendrin der
Bernd.
Ich kann mich noch an
legendäre Freistoßtore Hallers in sprichwörtlich letzter Minute erinnern,
ausgeführt mit fast aufreizend lässiger Körpersprache aus dem Stand wie gegen
den 1. FC Nürnberg, an eine grandiose Stimmung im Rosenaustadion ohne Pyrotechnik, und an eine Zeit,
die ein wenig an den Aufstieg des Dorfvereins SV Alsenborn erinnerte, wenn auch in etwas anderen Dimensionen, was die
Erwartungshaltung der beiden Vereine betraf.
In dieser Zeit - und auch
bis in die späten 1980er-Jahre - hatte zwischen der exzellenten
Jugendabteilung des FCA (dem späteren deutschen Jugendmeister) und dem großen
FC Bayern ein sehr intensiver Spielerwechsel stattgefunden, meistens vom FCA in
Richtung Bayern München. Man denke an Namen wie Raimund Aumann, Roland
Grahammer und andere. Zur Erinnerung: Bernd Schuster ging damals nicht zum FC Bayern,
sondern zum FC Köln, danach zu Barcelona, wo er endgültig zum Weltstar
aufstieg.
Zwischen München und Augsburg liegen geografisch
gesehen gut 63 Kilometer
Heute aber scheinen es fast Lichtjahre zu sein, die den FCA-Fan vom FCB-Fan
unterscheiden.
Gestern eröffnete mir die
Tochter meiner Freundin während des DFB-Pokalendspiels etwas, das mich
doch ziemlich schockiert hat: Die FCA-Ultras halten zu Borussia Dortmund. WOW!
Und als das Spiel gestern
gegen 22.00 Uhr beendet war, hörte man keinerlei Hupkonzerte für den FCB, von
Autokorsos ganz zu schweigen. Dass tut echt weh!
FCA-„Fans“, die sich für Proleten in der (Neonazi-) Fan-Gemeinschaft beim BvB stark machen, kann ich nicht mehr ernst
nehmen. Mal sehen, wie sich die Fankultur beim FCA weiterentwickelt. Und: Wieso und für was braucht man Pyrotechnik?
Vorerst ist der FCA für mich gestorben, obwohl ich in Augsburg 58 Jahre meines Lebens verbracht habe.
Sonntag, Juni 02, 2013
Freitag, Mai 31, 2013
Prozess gegen die Mörder von Jonny K.: Vera Lengsfeld mit einem Bericht aus dem Gerichtssaal
Die Journalistin und Autorin Vera Lengsfeld („Ich wollte frei sein....Die Mauer, die Stasi, die Revolution“) mit einem Erlebnisbericht vom Prozessverlauf gegen selbstverständlich völlig ahnungslose und unschuldige türkischstämmige Angeklagte. Eine authentische Bestandsaufnahme der bundesdeutschen Wahrnehmung abseits des NSU-Spektakels, sowohl was die journalistische Ethik mancher “Qualitätsjournalisten“ als auch das Verhalten einiger Prozessbeteiligter betrifft.
Bitte bei „Aktuelles“ zum Beitrag vom 31. Mai scrollen
Gerechtigkeit für Jonny K.
Am Donnerstag, dem 30.Mai war ein weiterer Verhandlungstag
im Prozess gegen die Körperverletzer mit Todesfolge von Jonny K, der im Oktober
vergangenen Jahres in Sichtweite des Berliner Roten Rathauses von vier jungen
Türken zu Tode getreten wurde.
Ich wollte mir selbst ein
Bild machen, also begehrte ich in der Früh Einlass in das Gebäude des Berliner
Landgerichts in der Turmstraße. Ich war schon fast durch die Eingangskontrolle
durch, als mich der Einlasser fragte, ob ich wüsste, wo ich hin müsste.
Als er hörte zu welchem
Prozess ich wollte, wurde ich umgehend zu einem Nebeneingang an der Seite
komplimentiert. Hier warteten schon ein paar junge und wenige ältere türkische
Männer. Es dauerte eine Weile, bis ich endlich ins Gebäude gelassen wurde. Als
Vorletzte. Ich bekam eine Nummer in die Hand gedrückt und stieg eine
Nebentreppe hinauf. Nach dem ersten Stock ging es nicht weiter. Die weiteren Treppenabsätze
waren voll besetzt, überwiegend mit Türken: viele junge Muskelmänner, die
keiner Arbeit nachzugehen scheinen, ein paar ältere, wenige Frauen. Spannung
und unterdrückte Aggression lagen in der Luft. Nicht weit von mir stand eine
hübsche junge Frau mit einem Beutel: I am Jonny. Ich sagte ihr, dass ich auch
gern so einen Beutel hätte, damit es wenigstens zwei wären.
Sie erzählte mir von den
vorangegangenen Verhandlungstagen und dass sie sich mit einer Journalistin von
Spiegel online in die Haare gekriegt hätte. Die Spiegelredakteurin hatte
politisch korrekt Reue bei den Tätern bemerkt und vermeldet, wo es doch nur
eine leere Formel des Bedauerns gewesen war, die jede Glaubwürdigkeit vermissen
ließ. Die Täter hätten bei ihren Aussagen nicht ein einziges mal Jonny beim
Namen genannt, sondern nur von „der Sache“ gesprochen, wegen der sie jetzt
„Schwierigkeiten“ hätten. Sie hätten sich sogar darüber beschwert, dass sie von
Mitgefangenen angesprochen worden seien, ob sie die „vom Alexanderplatz“ wären.
Die Anwälte der Angeklagten hätten Jonny K.s Schwester Tina attackiert, weil
sie den Fall im Internet so publik gemacht hätte. Im Übrigen hätten die
Angeklagten gegrinst. Die wenigen Unterstützer von Tina im Zuschauerraum seien
immer wieder angerempelt und beschimpft worden.
Nachdem sich die Tür zur Zuschauertribüne geöffnet hat, sitzen wir dicht
gedrängt zwischen den Unterstützern der Täter.
Der erste Zeuge wird
gerufen. Ich staune, mit wie vielen Entschuldigungen („bitte betrachten Sie das
nicht als Misstrauen, ich muss das tun“)der Richter den Zeugen darüber belehrt,
dass er vor Gericht die Wahrheit zu sagen hat.
Der Verlauf der Befragung legt dann die Vermutung nahe, dass der Zeuge
keinesfalls die Wahrheit sagt. Ali, 23, der bei der Polizei präzise Angaben
gemacht hat, dass zwei der Täter den Begleiter von Jonny attackiert hätten,
vier von ihnen auf Jonny, als er schon am Boden lag, eingetreten hatten, auch
auf den Kopf , konnte sich vor Gericht an nichts mehr erinnern.
Der Richter hält ihm sogar
vor, dass er zu Protokoll gegeben hatte: „Das waren Ausländer, nur die
Ausländer machen Probleme“. Natürlich kann sich Ali auch daran nicht mehr
erinnern. Immerhin bestätigt er, der Polizei die Wahrheit gesagt zu haben.
Seine Angst ist im ganzen
Saal spürbar. Wer ihn unter Druck setzt und womit, will er nicht sagen.
Leider macht dann der
Schöffe einen Fehler. Er fragt Ali, angesichts des unglaubwürdigen
Erinnerungsverlustes, ob er zu feige sei, auszusagen oder ob er das Gericht
verarschen wolle. Obwohl der Richter umgehend die Wortwahl des Schöffen rügt,
nehmen die Anwälte der Angeklagten die Gelegenheit wahr, einen
Befangenheitsantrag gegen den Laienrichter zu stellen. Die Verhandlung wird
unterbrochen.
Ich nutze die Gelegenheit,
um an die frische Luft zu gehen. Beim Verlassen des Gebäudes muss ich meine
Nummer abgeben und werde belehrt, dass mein Wiedereintritt nicht gewährleistet
sei. Wenn noch andere Zuhörer kämen, müsste ich draußen bleiben.
Im Café gegenüber setzen
sich Journalistinnen neben uns. Eine ist von der Süddeutschen Zeitung. Als ich
von der aggressiven Haltung der im Zuschauerraum anwesenden Türken erzähle, ich
hatte beim Hinausgehen gehört, wie zwei Türkinnen die Unterstützer von Tina
beschimpften, ist sie erstaunt. Sie hatte geglaubt, dass Tina übertreibe, als
sie von ähnlichen Vorfällen berichtete. Als mein Begleiter von einem
Gewaltexzess sprach, wie sie ihn barsch zurecht: der Gerichtsmediziner hätte
ausgesagt, Jonnys Leiche sei bis auf eine Platzwunde an der Augenbraue fast
unversehrt gewesen. Es hätte sich auf keinen Fall um einen Exzess gehandelt.
Was bitte, ist dann die politisch korrekte Bezeichnung dafür, dass vier
Muskelmänner auf einen wesentlich kleineren liegenden Mann mehrfach eintreten,
auch auf den Kopf? Sie wollten nur spielen?
Ich habe dann die Aussage
des Gerichtsmediziners noch mal nachgelesen: äußerlich war tatsächlich nicht so
viel zu sehen, aber im Kopf hatte Jonny vier fürchterliche Wunden, von denen
jede einzelne zum Tod führen konnte.
Als ich das
Gerichtsgebäude wieder betreten wollte, wurde ich an der Tür von zwei
Jungtürken rigide beiseite geschoben, zwei weitere zwängten sich an mir vorbei.
Die Einlasskontrolle bedauerte: sie könnten nicht sehen, was vor der Tür geschehe. Außerdem hätten die jungen Männer gesagt, ich hätte mich vordrängeln wollen. Als ich fragte, ob sie es für wahrscheinlich hielten, dass sich eine Dame meines Alters mit vier jungen Männern anlegt, zuckten sie hilflos mit den Achseln. Ich wüsste doch, wie das sei.
Die Einlasskontrolle bedauerte: sie könnten nicht sehen, was vor der Tür geschehe. Außerdem hätten die jungen Männer gesagt, ich hätte mich vordrängeln wollen. Als ich fragte, ob sie es für wahrscheinlich hielten, dass sich eine Dame meines Alters mit vier jungen Männern anlegt, zuckten sie hilflos mit den Achseln. Ich wüsste doch, wie das sei.
Aha, wenn man also weiß,
was los ist, warum stellt man nicht einen von der Einlasskontrolle vor die Tür,
um zu verhindern, dass die wenigen Sympathisanten von Jonny K. nicht auch noch
weggedrängt werden?
Die Verhandlung ging dann
weiter mit noch einem Zeugen, der sich an nichts mehr erinnern konnte und
endete mit der ungewissen Aussicht, ob sich das Gericht entschließt, dem Antrag
der Verteidigung stattzugeben und den Schöffen für befangen zu erklären. Dann
müsste der Prozess noch mal von vorn beginnen....
Montag, Mai 27, 2013
Neven Subotics Kniefall: Ein etwas bissiger Nachtrag zum Champions League-Endspiel
Als Borussia Dortmunds Innenverteidiger Neven Subotic sich letzte Saison vor Arjen Robben (FC Bayern) aggressiv aufgebaut hatte, weil der im vorentscheidenden Meisterschaftsspiel gegen den BvB kurz vor Abschluss der regulären Spielzeit seinen Elfmeter verschossen hatte, hatte ich schon so eine leise Ahnung, dass sich diese dümmliche und primitive Geste irgendwann rächen würde.
Zur Vergrößerung bitte auf die Abbildung klicken. Ich habe das Bild vom Monitor abfotografiert - deshalb die etwas unscharfe Darstellung.
Und so kam es denn auch. Geschichte wiederholt sich zwar nicht kongruent, aber sie lässt in der einen oder anderen Variation gewisse Erinnerungen aufkeimen. So auch bei mir vorgestern.
Diesmal verlief es andersrum - und für Neven Subotic nicht ganz so vorteilhaft. Etwas surreal auch seine Analyse nach dem Endspiel, als er von einem überragenden Spiel seiner Mannschaft gesprochen hatte. Wenn der BvB während der gesamten Spielzeit wirklich so überragend gewesen sein sollte, wie er behauptete (Die ersten 25 Minuten waren auch großartig, konnten physisch aber niemals durchgehalten werden), hätte er vielleicht gewinnen können. Punkt.
Geradezu symbolhaft die Zeitlupenaufnahme, in der man sieht, wie Robben die beiden Innenverteidiger Neven Subotic und Mats Hummels (Letzterer sehr fair in seiner Analyse nach dem Spiel, Subotic nicht) austanzte.
Hier der Link – und achten Sie auf die Slow Motion, in der Subotic entkräftet zu Boden sinkt. Ich will keine Häme betreiben, aber diese Bildeinstellung hat mir sehr viel Genugtuung bereitet: http://livetv.ru/de/showvideo/143455_dortmund_bayern/
Wer das ganze Spiel noch einmal sehen will, kann das hier machen (Vermutlich nur meine Bayern-Freunde):
Halbzeit1: http://livetv.ru/de/showvideo/143459_dortmund_bayern/
Halbzeit 2: http://livetv.ru/de/showvideo/143458_dortmund_bayern/
So, jetzt werde ich mich auf die Vollendung des Triples am nächsten Samstag freuen.
Im August folgt im europäischen Superpokal die Revanche gegen Chelsea, im Dezember die Weltmeisterschaft für Vereinsmannschaften.
So, jetzt werde ich mich auf die Vollendung des Triples am nächsten Samstag freuen.
Im August folgt im europäischen Superpokal die Revanche gegen Chelsea, im Dezember die Weltmeisterschaft für Vereinsmannschaften.
Tapfere palästinensische Brandbombenwerfer benutzen Journalisten als menschliche Schutzschilde
Aus dem Medien Backspin von HonestReporting:
Unten ein Video, das Palästinenser zeigt, wie sie Brandbomben auf israelische Soldaten werfen und sich dabei hinter Reportern verstecken.
Man kann nicht genau erkennen, wann oder wo das Video gedreht wurde, aber The Commentator hat es gestern auf YouTube eingestellt.
Diese Brandbomben werfenden Palästinenser nutzen eindeutig die Anwesenheit der Reporter aus. Man könnte es auch "Kollateralschäden sind zu erwarten" nennen.
Wir alle wissen, wem man die Schuld zuschreiben wird, wenn ein ausländischer Reporter verletzt wird, der solch einen Zusammenstoß filmt.*
---------
*Abgesehen davon scheinen sich die Reporter nicht so ganz unfreiwillig bei den radikalen Palästinensern aufzuhalten: von ihrer Position aus gesehen sind sie ausschließlich darauf erpicht, die Reaktion der IDF-Soldaten zu dokumentieren. Würden sie von der gegenüberliegenden Seite aus filmen, sähe man noch besser, wie viele Palästinenser an diesen Gewaltakten beteiligt sind.
Die meisten der hier agierenden Reporter sind Palästinenser und dienen als so genannte Stringer (Freie Mitarbeiter) für westliche Medien/Nachrichtenagenturen (castollux).
Unten ein Video, das Palästinenser zeigt, wie sie Brandbomben auf israelische Soldaten werfen und sich dabei hinter Reportern verstecken.
Man kann nicht genau erkennen, wann oder wo das Video gedreht wurde, aber The Commentator hat es gestern auf YouTube eingestellt.
Diese Brandbomben werfenden Palästinenser nutzen eindeutig die Anwesenheit der Reporter aus. Man könnte es auch "Kollateralschäden sind zu erwarten" nennen.
Wir alle wissen, wem man die Schuld zuschreiben wird, wenn ein ausländischer Reporter verletzt wird, der solch einen Zusammenstoß filmt.*
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*Abgesehen davon scheinen sich die Reporter nicht so ganz unfreiwillig bei den radikalen Palästinensern aufzuhalten: von ihrer Position aus gesehen sind sie ausschließlich darauf erpicht, die Reaktion der IDF-Soldaten zu dokumentieren. Würden sie von der gegenüberliegenden Seite aus filmen, sähe man noch besser, wie viele Palästinenser an diesen Gewaltakten beteiligt sind.
Die meisten der hier agierenden Reporter sind Palästinenser und dienen als so genannte Stringer (Freie Mitarbeiter) für westliche Medien/Nachrichtenagenturen (castollux).
Sonntag, Mai 26, 2013
Borussen-Geschäftsführer Watzke und seine 3.000 Todesopfer
Hans Jochim Watzke, Geschäftsführer
des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund, kann man sicher nicht vorwerfen,
dass viele „Fans“ seines Klubs in den letzten Jahren nicht nur schlechte Gewinner
waren und seit gestern auch wieder sehr schlechte Verlierer mit fast durchweg schlechten
Manieren, wie in vielen Foren jetzt nachzulesen.

Bildquelle: Karriereführer
Man kann ihm auch nicht direkt vorwerfen, dass seine Borussia ein extremes Problem mit Neonazis in der eigenen Fanszene hat, und auch nicht, dass er sich in Sachen Öffentlichkeitsarbeit in den letzten Tagen vor dem Champions League-Finale gegen den FC Bayern mehr als einmal blamiert hat.
Was ich aber am 24. Mai in der Online-Ausgabe der Rheinischen Post lesen musste, ist mit Dummheit allein nicht mehr zu entschuldigen.
Hans Jochim Watzke in Anspielung auf den Niedergang des BvB und die seit 2005 eingeleitete allmähliche Rettung, die unter anderem auch der Hilfe des FC Bayern zu verdanken ist:

Bildquelle: Karriereführer
Man kann ihm auch nicht direkt vorwerfen, dass seine Borussia ein extremes Problem mit Neonazis in der eigenen Fanszene hat, und auch nicht, dass er sich in Sachen Öffentlichkeitsarbeit in den letzten Tagen vor dem Champions League-Finale gegen den FC Bayern mehr als einmal blamiert hat.
Was ich aber am 24. Mai in der Online-Ausgabe der Rheinischen Post lesen musste, ist mit Dummheit allein nicht mehr zu entschuldigen.
Hans Jochim Watzke in Anspielung auf den Niedergang des BvB und die seit 2005 eingeleitete allmähliche Rettung, die unter anderem auch der Hilfe des FC Bayern zu verdanken ist:
"Wir kommen ja von Ground Zero nach Wembley"
Mit dieser Aussage hat
sich Watzke endgültig disqualifiziert.
Den damals selbst verschuldeten finanziellen Ruin seines Vereines mit der Pulverisierung von fast 3.000 Menschen bei den Anschlägen vom 11. September 2001 zu vergleichen, ist an Geschmacklosigkeit kaum noch zu übertreffen.
Watzke ist Inhaber eines Unternehmens, in dem Arbeitsschutzbekleidung und Feuerwehruniformen hergestellt werden.
Feuerwehruniformen?
Das macht mich noch wütender: Herr Watzke lässt Feuerwehruniformen produzieren und denkt bei seinem schwachsinnigen 9/11-Vergleich nicht eine Sekunde daran, dass damals in New York hunderte Feuerwehrleute umkamen, weil sie ihr Leben für andere Menschen einsetzten. Nicht einmal eine nachträgliche Entschuldigung für seine unglaubliche Entgleisung kam ihm in den Sinn.
Pfui!
Den damals selbst verschuldeten finanziellen Ruin seines Vereines mit der Pulverisierung von fast 3.000 Menschen bei den Anschlägen vom 11. September 2001 zu vergleichen, ist an Geschmacklosigkeit kaum noch zu übertreffen.
Watzke ist Inhaber eines Unternehmens, in dem Arbeitsschutzbekleidung und Feuerwehruniformen hergestellt werden.
Feuerwehruniformen?
Das macht mich noch wütender: Herr Watzke lässt Feuerwehruniformen produzieren und denkt bei seinem schwachsinnigen 9/11-Vergleich nicht eine Sekunde daran, dass damals in New York hunderte Feuerwehrleute umkamen, weil sie ihr Leben für andere Menschen einsetzten. Nicht einmal eine nachträgliche Entschuldigung für seine unglaubliche Entgleisung kam ihm in den Sinn.
Pfui!
Bayern München denkt im größten Triumph an seinen verletzten Innenverteidiger
Bayern München denkt bei seinem Champions League-Sieg am 25. Mai 2013 in seinem größten Triumph an seinen dauerverletzten Innenverteidiger Holger Badstuber.
Ist das nicht eine großartige Geste?
Ist das nicht eine großartige Geste?
Donnerstag, Mai 23, 2013
Was den blutrünstigen Allah des Koran vom Gott der Bibel unterscheidet
...kann man auch an diesem Lied ablesen:
Philipp Friedrich Hiller
(1699 - 1769)
Er wurde 1699 in Mühlhausen a. d. Enz geboren.
1748 wurde er Pfarrer in
Steinheim bei Heidenheim.
1751 verlor er die Stimme
und konnte daher nur noch - jedoch sehr treu - unter der Kanzel wirken. Bis heute ist er in Württemberg
der beliebteste Liederdichter. Er hatte 1073 Lieder gedichtet. 1769 starb er.
***
Hinweis:
Im Koran wird oft auch von Erbarmen gesprochen:
***
Hinweis:
Im Koran wird oft auch von Erbarmen gesprochen:
Hier handelt es sich jedoch um eine zynische Geste, die demjenigen, der sich
Allah (dem ehemaligen Mondgott) unterwirft, ein Versprechen gibt, das an irdische Vorstellungswelten
geknüpft ist. Das "Erbarmen" ist auch nicht mit einer Ursünde
verknüpft: nach islamischer Vorstellung gibt es keine Ursünde oder Entfremdung
von Gott, die durch den Menschen herbeigeführt worden sein könnte.
Das Erbarmen des Gottes der Bibel jedoch gründet
sich darin, dass er selbst in Jesus Christus Mensch wurde, im Kreuzestod Jesu
Christi in unsere Niederungen hinabsteigt und alles Leid mit uns teilt, auch
wenn wir es in existenziell schwierigen Situationen nicht wahrhaben wollen und uns fragen: "Wo ist Gott?", wenn es doch immer die Menschen selbst sind, die anderen Menschen Leid zufügen und nicht der Gott der Bibel, zu dem wir so intim Abba (Vater) sagen, weil dies ein ganz persönliches Liebesverhälnis zu ihm beschreibt.
Und: Die Paradiesvorstellung im Koran steht diametral
entgegensetzt zur biblischen Heilserwartung: sie ist diesseitig orientiert und
an den menschlichen Bedürfnissen ausgerichtet - verlängert also nur
ganz profane menschliche Sehnsüchte ins Jenseits, ähnlich wie bei Jehovas Zeugen, einer antichristlichen Sekte.
In der Offenbarung jedoch steht, dass Gott einen
neuen Himmel und eine neue Erde erschaffen wird - und ein neues Jerusalem.
Und Gott wird unter den Menschen wohnen.
"Christliche Theologen", die diese Botschaft
verwässern, sollten sich schämen, wenn sie auf der Kanzel relativierende Predigten zu diesem Thema halten, die dem islamischen Herrschaftsanspruch zuarbeiten.
Dienstag, Mai 14, 2013
Dreist – dummdreist – SPIEGEL ONLINE
Ganz schön unverschämt, dem Leser vorzuschreiben, ob er
den Popup- und Werbeblocker Adblock nutzen soll oder nicht. Das muss man sich von Schreibknochenträgern
gefallen lassen, die das ganze Jahr über schäbigsten linken Antisemitismus und
USA-Bashing betreiben, sich schützend vor grüne Pädophile stellen und jeden
zweiten meiner kritischen Leserbriefe nach Art der Reichsschrifttumskammer erst
gar nicht durchlassen, dafür aber den übelsten Dreck von linken Spontis und Autoabfacklern
goutieren.
Macht euch vom Acker und leistet endlich guten Journalismus statt eure Leserschaft dumm anzulabern!
In der Leerstelle nach "der" am Ende des ersten Absatzes ist im Original "Strom" zu lesen, versehen mit einem Hyperlink. In der ersten Zeile des dritten Absatzes steht "Geld bekommen", ebenfalls mit einem Hyperlink versehen.
Macht euch vom Acker und leistet endlich guten Journalismus statt eure Leserschaft dumm anzulabern!
In der Leerstelle nach "der" am Ende des ersten Absatzes ist im Original "Strom" zu lesen, versehen mit einem Hyperlink. In der ersten Zeile des dritten Absatzes steht "Geld bekommen", ebenfalls mit einem Hyperlink versehen.
Samstag, Mai 04, 2013
Antiisraelischer Journalismus: Wieder einmal Headline-Crash bei der ARD
"Israelischer Angriff auf Syrien"
titelt die ARD heute auf Bildschirmseite 108.
Entspricht das der Wahrheit?
Vielleicht ändert die ARD im Laufe des Tages noch die Zuordnung der Seitenzahlen, deshalb mein Screenshot-Nachweis unten, den ich um 16:30 h aufgenommen hatte.
Die Schlagzeile suggeriert, dass IDF-Kampfjets in syrisches Hoheitsgebiet eingedrungen seien.
Wenn man im Text weitergeht, ist zu lesen, dass dies CNN* zufolge nicht der Fall gewesen sei und die IDF sehr wohl einen Grund hatte, einen für die Hisbollah bestimmten Transport (mit Giftgas) abzufangen.
Wie auch immer: es reicht ja schon, wenn man für den deutschen Michel eine antiisraelische Schlagzeile produziert, die ihn in seiner Antipathie gegenüber Israel bestätigt. Der Rest ist für die ARD mehr oder weniger uninteressant.
------
*Update: Es gibt mittlerweile einen Videobeitrag von CNN, der nun doch von einem Angriff israelischer Kampfjets "into Syria" spricht. Merkwürdig an diesem Beitrag ist aber, dass a) die im Bild gezeigte Stadt nicht benannt wird und man b) vom Grenzgebiet zwischen Libanon und Syrien spricht und sich darüber hinaus (auch) auf libanesische Quellen beruft. Welche "Quellen" das gewesen sein dürften, kann man sich an fünf Fingern abzählen, wenn man weiß, dass sich im dortigen Grenzgebiet die Hisbollah herumtreibt.
Und warum hört man dann nichts von der UNIFIL, die in dieser Region ebenfalls postiert ist?
Update, 10. Mai 2013:
Bitte zur geografischen Orientierung noch einmal genau die Landkarte ansehen, die Schnittmengen der geografisch-strategischen Grenzen beurteilen und dann schlussfolgern, weshalb die IDF gerade dort angegegriffen hat, denn die UNIFIL hat sicher keine Ferngläser (Ironie off)
Für linke antisemitische Dreckschleudern und Intelligenzbestien wie den Leserbriefschreiber ***Holm*** ist das natürlich nicht nachvollziehbar: Der führt sowieso schon seit Wochen einen Abnutzungskrieg im Leserforum meiner befreundeten Webseite HEPLEV. Bei mir kommt das Astloch nicht mehr durch.
Ich bewundere HEPLEV sowieso ob seiner Geduld.
titelt die ARD heute auf Bildschirmseite 108.
Entspricht das der Wahrheit?
Vielleicht ändert die ARD im Laufe des Tages noch die Zuordnung der Seitenzahlen, deshalb mein Screenshot-Nachweis unten, den ich um 16:30 h aufgenommen hatte.
Die Schlagzeile suggeriert, dass IDF-Kampfjets in syrisches Hoheitsgebiet eingedrungen seien.
Wenn man im Text weitergeht, ist zu lesen, dass dies CNN* zufolge nicht der Fall gewesen sei und die IDF sehr wohl einen Grund hatte, einen für die Hisbollah bestimmten Transport (mit Giftgas) abzufangen.
Wie auch immer: es reicht ja schon, wenn man für den deutschen Michel eine antiisraelische Schlagzeile produziert, die ihn in seiner Antipathie gegenüber Israel bestätigt. Der Rest ist für die ARD mehr oder weniger uninteressant.
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*Update: Es gibt mittlerweile einen Videobeitrag von CNN, der nun doch von einem Angriff israelischer Kampfjets "into Syria" spricht. Merkwürdig an diesem Beitrag ist aber, dass a) die im Bild gezeigte Stadt nicht benannt wird und man b) vom Grenzgebiet zwischen Libanon und Syrien spricht und sich darüber hinaus (auch) auf libanesische Quellen beruft. Welche "Quellen" das gewesen sein dürften, kann man sich an fünf Fingern abzählen, wenn man weiß, dass sich im dortigen Grenzgebiet die Hisbollah herumtreibt.
Und warum hört man dann nichts von der UNIFIL, die in dieser Region ebenfalls postiert ist?
Update, 10. Mai 2013:
Bitte zur geografischen Orientierung noch einmal genau die Landkarte ansehen, die Schnittmengen der geografisch-strategischen Grenzen beurteilen und dann schlussfolgern, weshalb die IDF gerade dort angegegriffen hat, denn die UNIFIL hat sicher keine Ferngläser (Ironie off)
Für linke antisemitische Dreckschleudern und Intelligenzbestien wie den Leserbriefschreiber ***Holm*** ist das natürlich nicht nachvollziehbar: Der führt sowieso schon seit Wochen einen Abnutzungskrieg im Leserforum meiner befreundeten Webseite HEPLEV. Bei mir kommt das Astloch nicht mehr durch.
Ich bewundere HEPLEV sowieso ob seiner Geduld.
Mittwoch, Mai 01, 2013
Palästinensische Erlebnis-Pädagogik für männliche Jugendliche in Gaza
Die Ausbildung palästinensischer Jugendlicher in
Hamas-Erlebnislagern hat Tradition.
Man gestaltet das heute so:
Man gestaltet das heute so:
Zuerst versammelt man eine große Zahl halbwüchsiger
männlicher Jugendlicher auf einem großen Platz (im Hintergrund ein grauenhaft
aussehender Gefängnistrakt aus dem Warschauer Ghetto) in Gaza-Stadt.
Dann werden männliche Jugendliche, die an extremem Hunger leiden
und sich nur T-Shirts mit westlichen Slogans leisten können, mit
Manöver-Munition in den Einzelkampf gegen einen imaginären israelischen
Wachposten geschickt. Begleitet wird die Aktion von einem Allrad-angetriebenen
Kampfwagen, der gerade noch so aus dem palästinensischen Freiluft-KZ herbeigeschafft werden konnte. Letztlich wird eine Bazooka (?) gegen den Zionisten-Posten
abgefeuert (Ironie off) ...
Bitte hier oder auf die Abbildung klicken. YouTube ist zu feige, das für Blogspot hochzuladen.
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