Freitag, November 02, 2012
Vorauseilender Gehorsam in Serbien
http://www.dradio.de/kulturnachrichten/201211011800/3
Bin gespannt darauf, ob und wann man dem ägyptischen Präsidenten Mursi (Bildmitte unten) ein ähnliches Verfahren anhängt:
Quelle:
http://www.jewishpress.com/news/morsi-appears-religiously-fervent-in-prayer-to-destroy-jews/2012/10/22/
Sonntag, April 08, 2012
Quizfrage: Welche Nazis dürfen in welchen Leserforen ungeprüft Kommentare zu Grass hinterlassen?
Wie perfide und unaufrichtig das journalistische Ethik-Postulat oben Genannter in die Tat umgesetzt wird, zeigt sich in diesen Tagen besonders deutlich, wenn Grassens antisemitisches Œuvre von eben diesen “Qualitätsmedien“ einem breiten Spektrum vieler linker (und islamischer?) antisemitischer Leser zur Diskussion vorgelegt wird, ohne danach die eigenen Foren ebenso gründlich zu durchforsten, wie man es selbst von den politischen Gegnern als selbstverständlich voraussetzt.
Beitrag 2 von Leser Iffel 1
Henryk M. Broder hat in diesem Interview formuliert, dass Personen aus einem gewissen intellektuellen Milieu oder Feuilleton sich das Verschwinden Israels aus der Geschichte wünschten [Im Video ab 12:00], um endlich einen Schlussstrich ziehen zu können (Man lese dazu auch die teilweise unfassbar schmutzigen Kommentare unterhalb des Videos, die leider auch nicht mehr überraschen).
Er war und bleibt auch ein Objekt der Begierde der „Dummen Kerls“, wie es SPD-Frontmann August Bebel einmal skizziert hatte; schon allein deshalb, weil der intellektuelle Antisemitismus im Gewand des Antizionismus, wie Broder richtigerweise zusammenführt, ohne den Beifall und das Echo des ungebildeten Pöbels (Leserbriefe) nicht auskommt.
Hier greifen die Interdependenz-Mechanismen und Rädchen zwischen intellektuellen Verführern und bereitwillig folgenden „Verführten“, die qua pseudochristlicher, atheistischer, "aufklärerischer“ und islamischer Tradition eigentlich schon seit je her antisemitisch positioniert sind, perfekt ineinander.
Freitag, Dezember 23, 2011
Wie man Islamisten-Kindern Frieden (auch) lehren könnte
*****
Wer den Größten aller Zeiten (Tarrega) hören will, was spanisch- (klassische) Musik betrifft, und wie dazu die Finger tanzen, klickt hier. Von Segovia und Tarrega selbst sieht man leider keine Originalaufnahmen.
Ich hatte mich in den 1980er-Jahren an dem Monsterstück auch versucht, aber letzlich eingesehen, dass mir das nötige "Taktgefühl" fehlte...und auch die erforderliche Geduld.
Vielleicht probiere ich es noch einmal...
Montag, Juli 11, 2011
Psychotest: Was sagen uns Augen und "Predigt"?
Wie würden Sie diesen Blick bewerten, wenn Sie nur ein klein wenig Menschenkenntnis haben?a) fanatisch
b) misstrauisch
c) liebevoll
d) abwehrend
e) aggressiv
f) hasserfüllt
Tipp: eine Antwort ist falsch. Die restlichen Aussagen treffen zu.
Und wie würden Sie die "Predigt" (Video) von Pierre Vogel einschätzen, die sich Madame Noir (oben) einverleibt hat?
Der Vollständigkeit halber: Al-hamdu lillah!
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
a) hasserfülltb) fanatisch
c) aufklärend
d) aggressiv
e) irreführend
f) scheinheilig
g) missionarisch
Tipp: eine Antwort ist falsch. Die restlichen treffen zu.
Kann nicht allzu schwer sein.
Mittwoch, Januar 05, 2011
EKD zur Christenverfolgung: Weghören, Wegsehen, Wegducken
Auf der Webseite Christen und Christinnen bei den Grünen steht folgender Satz:
„Christliche Ethik als Leitlinie alltäglichen, verantwortlichen Handelns gebietet es geradezu, sich an den Maximen grüner Politik zu orientieren“

Lesen Sie das Zitat noch einmal genau durch!
Wer orientiert sich da an wem?
Unglaublich.
Doch nun zum Thema:
Ich traute meinen Ohren kaum, als ich vor zwei Tagen im MDR hörte, dass die Mitteldeutsche Kirche der EKD über ihre politisch äußerst korrekte Bischöfin Ilse Junkermann (Bildmitte bei ihrer Amtseinführung 2009, links Bayerns Landesbischof Johannes Friedrich [„Gewalt bringt keinen Frieden“] **, rechts Ulrich Fischer, Vorsitzender des Präsidiums der Union Evangelischer Kirchen (UEK); Quelle verlautbaren lies, sie wolle zu einer Ethik des Genug finden.
Doch gemach: Mit Ethik des Genug war nicht gemeint, dass es endlich genug sei mit dem Schweigen der Kirche zum Abschlachten ihrer Glaubensgeschwister weltweit durch konsequent agierende Anhänger der „Religion des Friedens“.
Nein, es ging vielmehr darum, dass man in der EKD Mitteldeutschland ein Programm starten will, das durch einen geringeren Energieverbrauch den Ausstoß von einer Million Kilogramm Kohlendioxid einsparen soll.
Hallelujah!
Das Klima will sie also retten, die selbstgerechte EKD.
Wenn man schon keine Erkältung verhindern kann muss man wenigstens eine Pandemie eindämmen. Das ist immer noch wohlfeiler und wesentlich bequemer, als mittels des eigenen feisten Bauches und dessen Resonanzfunktion ein Wort über ermordete Christen weltweit im islamischen Machtbereich seit Jahrzehnten zu verlieren.***
Passte auch gut zu Silvester, denn der schweflig-moralinsaure Sermon des alljährlichen Aufrufes Brot statt Böller war in der Vergangenheit auch ein ganz tolles Unterfangen, das angeblich die Menschen zum Innehalten ermahnen sollte. Schließlich gönnt man sich selbst ja sonst vieles und seinen Angestellten wenig bis nichts, oder irre ich mich da?
"Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan" (Mt 25,40)
Die EKD (nicht die [evangelischen] Christen allgemein!) versagt hier seit Jahrzehnten auf ganzer Linie - mit einer lobenswerten Ausnahme diesmal, auch wenn man wie Präses Schneider anlässlich des mörderischen Anschlags auf Kopten in Ägypten wieder faselt, dass Hunger und Armut Ursache für Christenverfolgungen in islamischen Ländern wären.
Bei der EKD verweist man gerne auf „Stille Diplomatie“, wenn sie auf ihre Feigheit angesprochen wird. Ex-EKD-Chef Huber kennt sich da besonders gut aus. Lesen Sie mal hier nach, wie er seine Mullah-Gastgeber hofierte.
Und Präses Schneider, Nachfolger Margot Käßmanns im „Amt“, hat natürlich wieder eine geniale Antwort, die uns in die Untiefen sozialen Elends der islamischen Hemisphäre führt:
Wie schrecklich entlarvend doch dieser Blick auf unsere westliche "Sklavenhalterkultur" ist!
Nostra Culpa!
Perspektivwechsel:In Frustration und Depression vieler Menschen aufgrund schlechter Lebensverhältnisse sieht der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, einen Nährboden für die zunehmende Verfolgung von Christen.
Die Laxheit und flaggelantische Selbstverliebtheit der EKD hat Tradition - angefangen vom Schweigen und Mitmachen im Dritten Reich, der feigen Hintergehung und des schäbigen Verrats ihrer in kommunistischen Gefängnissen dahinsiechenden und zu Tausenden ermordeten Glaubensgeschwister bis hin zur immer noch ausbleibenden und längst überfälligen Benennung des türkischen Genozids an den Armeniern, die ja "nur" Orthodoxe“ waren, also nicht einmal halb so viel wert wie alle anderen Glaubensschafe in den eigenen Reihen, die man sogar der Euthanasie preisgab.
Was soll man da schon viel an Empathie und entschlossenem Eintreten für Christen weltweit von Vertretern einer offiziellen Evangelischen Kirche erwarten, die jeden Jota ihrer so genannten Verkündigung für eine marktgerechte Sebstinszenierung verwendet?
Hat sie noch immer nicht verstanden, was ihre Gemeinde will - nämlich die klare Verkündung des Evangeliums und keine pädagogisierende Couch-Potato-"Theologie", die nur daran ausgerichtet ist, so viel Feministen wie möglich ins Pfarramt zu bringen und damit der 68-er-Theologie zum Durchbruch zu verhelfen, die sich das "exegetische" Motto Gott ist tot an die Fahnen ihres unsäglich peinlichen "Wir-machen-mit-und-sind-bunt"- Säkularismus an die Fahnen geheftet hat?
Abschließend noch ein Wort zu Bischöfin Junkermann:
Es steht mir hier nicht zu, ihre Person zu bewerten. Ich würde auch nicht zulassen, wenn andere Menschen bei mir ähnlich verfahren würden; und es wäre auch nicht fair.
Aber eine Frage muss erlaubt sein:
Warum spricht Frau Junkermann über ihr Lieblingsthema Klima [kterium] ausgerechnet dann, wenn ihre Mitchristen in Alexandria von Muslimen abgeschlachtet werden?
Vielleicht darum und deshalb?
============
*Ich beschäftige mich hier nach dem Motto „Zuerst vor der eigenen Kirchentüre kehren“ in erster Linie mit Versäumnissen und Lieblosigkeiten meiner eigenen Kirche. Was bei der katholischen Kirche und den Orthodoxen passiert, dürfen/sollen andere Leser und Blogschreiber kommentieren, auch wenn’s mich da ebenfalls gehörig in den Fingern jucken würde.
**An das Bayerische Sonntagsblatt und Bischof Friedrich hatte ich damals einen offenen Brief geschrieben, der leider unbeantwortet blieb.
Ich hatte Friedrich gefragt, ob etwa eine Million GI’s, die in beiden Weltkriegen ihr Leben für die Befreiung Europas gelassen hatten, das ähnlich sehen würden wie er und der Gewalteinsatz dieser Menschen, die als zukünftige Familienväter (im Schnitt 21 Jahre alt und die Zukunft noch vor sich) nicht auch seiner und unserer Zukunft gedient hätten.
***Ich nehme hier ausdrücklich evangelische Freikirchen aus, möchte aber hinzufügen, dass manche Freikirchen aggressive Missionsarbeit in Israel betreiben, was auch nicht in Ordnung ist.
Hier noch eine Google-Suche zur Christenverfolgung
Sonntag, Januar 03, 2010
Kurze Anmerkung zur "Reformierbarkeit" des Islam
Nasrin Amirsedghi hat bei Thomas Eppinger* einen sehr guten Beitrag eingestellt, der sich mit der "Reformierbarkeit" des Islam bzw. der aus ihm abgeleiteten politischen Systeme befasst. (Bildquelle: WDR)Ich möchte mich dennoch ganz kurz mit einer, wie ich denke, entscheidenden Aussage befassen, die Nasrin gleich zu Beginn trifft:
Der Islam und insbesondere die Verfassung der islamischen Republik Iran, die im Kontext des Koran begründet wird, ist mit Demokratie und Menschenrechten nicht vereinbar.
Das stimmt zweifellos, und im vorliegenden Beispiel Iran erst recht, wenn man davon ausgeht, dass der Islam bis in alle Ewigkeit nicht reformierbar wäre, sich konsequenterweise niemals einer säkularen Rechts- und Verfassungswirklichkeit bzw. -hoheit unterordnete.
Kleiner Einschub vorweg: Daniel Pipes hat in seiner Diskussion mit Wafa Sultan aufgezeigt, wie wichtig es ist, diejenigen Muslime zu unterstützen, die innerhalb der islamischen Hemisphäre eine nach vorne gerichtete theologische - und somit politisch-juristische Diskussion anstoßen wollen. Wafa Sultan sieht weniger Möglichkeiten....
Nasrins Formulierung bezieht sich auf den Ist-Zustand
Ich wage die Behauptung, dass die gegenwärtig immer mehr zunehmende Fanatisierung der muslimischen Massen auch eine indirekte Botschaft enthält: Die islamische Theologie befindet sich in ihrer größten Legitimationskrise seit dem 11. Jahrhundert (Von systematisch betriebener Theologie konnte man vorher nicht sprechen). Oder wer hätte z.B noch vor 10 Jahren gedacht, dass konstruktive Islamkritik heute fast schon eine Selbstverständlichkeit ist?
Ich bin davon überzeugt, dass diese Entwicklung Rückwirkungen auf die intellektuelle Elite innerhalb der Umma auslösen wird. Allerdings wird es dazu einen sehr langen Atem brauchen, weil wir im Moment mittendrin stecken in der gefährlichsten Phase einer sich dahin schleppenden Agonie des Politischen Islam, in deren Verlauf den Hardliner-Apologeten (aktuell besonders im Iran) dämmert, dass ihnen die Felle davonschwimmen. Deshalb wüten sie auch bestialisch. Oder man denke an die seit Jahren immer häufiger begangenen Selbstmordanschläge: Wenn die Terroristen in einem Glauben ruhen würden, der ihnen Gelassenheit und Hoffnung vermittelte, also genau das Gegenteil von dem, was bei ihnen brutal zum Vorschein kommt, nämlich Wissen um die scheinbare Unentrinnbarkeit aus einer sklavischen Götzendienermentalität, die sie zu viehischen Schlächtern macht - wie sähe es dann in ihnen aus?
Wir im Westen sollten alles Menschenmögliche dazu beitragen, aufgeklärten Muslimen beizustehen, die in ihren Gesellschaften pluralistische und demokratische Strukturen durchsetzen wollen.
Zwei konkrete Beispiele, die sich aufeinander beziehen:
1) Wenn (mutige) Muslime fordern, dass der Koran exegetisch genauso kritisch behandelt wird wie die Bibel/Thora, also am Ist-Zustand ausgerichtet (Sitz im Leben) und einer ebenso ernsthaften historischen Selbstreflexion unterzogen wird, dann darf man diesen Leuten nicht Knüppel zwischen die Beine werfen, indem man sie mit Fundamentalisten oder scheinheiligen Rattenfängern wie Tarik Ramadan in einen Topf wirft. Damit würde man auch der eigenen Sache einen Bärendienst erweisen. Es wäre mehr als fahrlässig, ja geradezu töricht, denn die oft daran anknüpfende naive Illusion, "den" Islam irgendwie verbieten oder entsorgen zu können, wird sich nicht realisieren lassen**.2) Wie etliche Leser wissen, hat die überwiegende Mehrheit der islamischen Staaten im Jahr 1990 die Kairoer Erklärung zu den islamischen Menschenrechten unterzeichnet, die im Wesentlichen Elemente der Scharia zur Richtschnur ihrer Inhalte herangezogen hatte. Und wie jeder vernünftige und einigermaßen klar denkende Mensch realisiert hat, versperrt diese Inkompatibiltät mit den universelllen Menschenrechten jeglichen demokratischen Fortschritt in besagten islamischen Ländern.
Und hier will ich noch einmal auf Punkt (1) zurückkommen: eine theologische Reformation, also eine konsequente Koran***-, Sunna-, Shia- und Hadithenanalyse wäre die Voraussetzung (!) für Veränderungen innerhalb der islamischen Staaten hin zu wahrhaft pluralistischen Gesellschaften, die ein Nebeneinander verschiedener Religionen, gesellschaftlicher Beteiligung und individueller Lebensentwürfe nicht nur tolerieren (das wäre zu schwach und Dhimmikultur), sondern ausdrücklich fördern und in ihren Verfassungen verankern würde.
Also, auf die Reihenfolge kommt es an: Ein konservativer Muslim wird sich nie von Schritt 2 überzeugen lassen, ohne dass er sein religiöses Fundament vorher einer gründlichen und ehrlichen Analyse unterzogen hat.
Nochmals: Es wird den langen Atem mehrerer Generationen brauchen, und viele von uns werden den Abschluss dieses Äonenwechsels, so nenne ich das einmal etwas pathetisch, nicht mehr erleben. Vielleicht sind wir aber gerade jetzt Zeugen des Heraufziehens dieses Wechsels. Mitten in der Nacht ist schließlich auch näher dran am Sonnenaufgang des folgenden Tages als später Abend. Und Uhren gehen nie rückwärts. Das hat die Dimension Zeit so an sich.
Zur Vertiefung ins Thema sind diese beiden Texte zu empfehlen, die ich im Herbst 2007 hier veröffentlicht hatte:
Wiedergekäute heidnische Mythen
Islamische Apologetik
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*Auch bei Free Iran Now!
**Anders verhält es sich natürlich mit der konsequenen Anwendung der Gesetze bei islamistischen Umtrieben. Dass hier viel zu oft weggesehen wird wissen wir. Aber auch hier registriere ich mittlerweile mehr Wachsamkeit, wenn auch bei weitem nicht ausreichend.
***Ich weiß, beim Koran gestaltet sich dies eigentlich zu einer Sisyphusarbeit, weil schon die Herangehensweise an den arabischen Text einem Sakrileg gleicht, da Allah die direkte Ansprache an Mohammed in arabischer Sprache gerichtet hat, so die Überlieferung. Mittlerweile gibt es jedoch auch von der arabischen Orthodoxie akzeptierte Übersetzungen, beispielsweise die von Adel Theodor Khoury, um nur eine zu nennen.
Mittwoch, Dezember 23, 2009
Schweizer Pfarrer: Mut zur Nein-Toleranz!
Ich muss schon sehr, sehr lange suchen, bis ich bei Theologenkollegen auf Gemeinsamkeiten stoße, was Stellungnahmen zum Islam und zu falsch verstandener Toleranz* betrifft.Ein Ausflug in die Schweiz kann da manchmal ganz hilfreich sein. Man ist bei deutschen Kollegen, was intellektuelle Rückzugsgeschmeidigkeit betrifft, ja leider einiges gewohnt. Schicken sie mir mal einen Link zum Wort vom Sonntag, in dem wirklich kritische Anmerkungen zum Islam gefallen sind....
Mein Freund Paul Uri Russak ist in der Schweiz geboren und lebt jetzt in Zichron Yaakov. Er hat die Morgenandacht eines mutigen Pfarrers aus der Schweiz auch gehört/gesehen und sich seine Gedanken dazu gemacht.
Sehr gute und sorgfältig abgewogene, wie ich meine.
Ich verstehe Schweizerdeutsch zwar relativ gut, wollte aber lieber, dass ein Fachmann sich der Sache annimmt. Hier kann man das Originalvideo sehen, wenn man des Schweizerdeutsch' mächtig ist. Bitte nur den knapp 30-sekündigen Trailer abwarten!
Danke Uri!
Die mutige Erkenntnis von Pfarrer Bader
In der Sendung „Wort zum Sonntag“ des Schweizer Fernsehens SF1 sprach am vergangenen Sonntag Pfarrer Bruno Bader. Sein Thema war Toleranz. Toleranz ist, so sagte er, nicht nur das aus diesem Worte zu verstehende „dulden“. Der Begriff Toleranz muss neu und präzis zu verstehen sein.
Toleranz heisst, so Pfarrer Bader, nicht nur das gönnerhafte und patronisierende „Dulden“, sondern muss besonders Respekt und Achtung beinhalten. Die Wertschätzung einer Person beinhaltet nicht automatische Akzeptanz seiner Ansichten und Aktivitäten, sondern akzeptiert ihn auch mit all seinen „Warzen“ so wie er ist. Toleranz heisst auch Nein sagen zu können.
Toleranz heisst aber auch, sich zu wehren, wenn Menschen klein gemacht und bevormundet werden. Denn, so Pfarrer Bader, wenn eine religiöse oder ideologische Ideologie Freiheit und Gleichberechtigung gewaltsam verändern will - dann muss Nein gesagt werden. Wer autoritär und mit Gewalt seine Interessen durchsetzen will, verdient keine Toleranz. Als Israeli mit demokratischen Schweizer Wurzeln habe ich hier etwas zu kommentieren.
Mit dieser Aussage verdient Pfarrer Bader meine Anerkennung, denn er gibt all jenen Apologeten eine Absage, die aus falsch verstandener Toleranz oder boshafter Absicht Hass, Massenmord und Rassismus „verstehen“ und tolerieren, ja sogar unterstützen.
Wen ich damit meine ist sonnenklar - die Gutmenschen der linken westlichen Szene, denen jedes Mittel recht ist, Tatsachen und Humanismus zu ignorieren und frei von faktischem Wissen ihren Vorurteilen und Vorlieben freien Lauf lassen. Sie wollen nicht merken, dass ihre Einstellung zur leidenden palästinensischen Gesellschaft, ob Berufsflüchtlinge oder in Palästina (Westbank und Gaza) lebend, grundsätzlich rassistisch ist.
Es ist eine falsche, eine gefälschte Toleranz, die von einer paternalistischen Warte aus die armen Palästinenser und Muslime bevormundet, sie als grundsätzlich nie erwachsen werdende, dem westlichen Standard nicht entsprechende Menschen sieht, denen alles gestattet wird, umfassender noch als verwöhnte kleine Kinder. Sei es Terror, Judenhass, religiöse Arroganz und Todeskult, interne Gewalttätigkeit gegen die eigenen Palästinenser der Westbank und Araber anderswo, all das und mehr wird toleriert und verstanden, so wie man kleine Kinder oder geistig Behinderte versteht, die ja für ihre Taten nicht verantwortlich sein können.
Wir müssen Pfarrer Bruno Bader dankbar sein, die Grenzen der Toleranz öffentlich bekannt gegeben zu haben. Bei der Schweizer Abstimmung über das Minarettverbot stimmte ich gegen dieses leider angenommene Gesetz. Ich bin sicher, dass Pfarrer Bader ebenso ein Nein in die Urne legte. In dieser Abstimmung ging es um Toleranz und deren Grenzen, zu denen die Schweizer Bürger Stellung genommen haben und die respektiert werden müssen.
Weniger Respekt erweise ich den weinerlichen Verlierern dieser Abstimmung, obwohl ich auch dazu gehöre (ohne jedoch weinerlich zu sein). Übrigens: Henryk W. Broder schrieb zum Thema Toleranz ein gar nicht schlechtes Buch: „Kritik der reinen Toleranz“. Darin gibt es ein Kapitel (S. 25) mit dem Titel „Toleranz ist eine feine Sache, wenn man sie sich leisten kann“. Die Vertreter unbegrenzter Toleranz für alles außer Israel und die Juden glauben sich das leisten zu können.
Irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft werden sie erkennen müssen, sich geirrt zu haben.
Paul Uri Russak, Zichron Yaakov/Israel
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* Der Toleranzbegriff bayerisch erklärt.
Kleine Bibelkunde zu Weihnachten
Die islamischen Theologen und ihre Anhängerschaft sagen, dass Jesus Christus nicht Gottes Sohn sei, geschweige denn Gott selbst, was bei ihnen natürlich einen Anti-Trinitäts-Reflex auslöst. Zugegebenermaßen auch ziemlich kompliziert, dass selbst viele Christen hier unüberwindbare Hürden erkennen, weil sie ihre Bibel nicht kennen.-------------------
Bitte auf's Bild klicken, um den dazugehörigen wunderschönen Liedtext zu Jesaja zu hören. Fast noch schöner: "Tochter Zion".
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Gerade deshalb konvertieren sie auch zum Islam, weil er "logischer" sei, wie sie sagen, und sie dennoch ein klein wenig transzendentes Feeling bewahren wollen, wobei sie verschweigen, dass "logisch sein" objektiv gesehen in diesem Fall weniger Nachdenken, Reflexionsfähigkeit und Verinnerlichung erfordert. Und eine Bekehrung am Telefon oder in einem islamischen Gemeindezentrum ist auch grandios einfach - nur das islamische Glaubensbekenntnis nachplappern (es wird meistens vorgesprochen, da auf Arabisch) und zack, schon ist man im Club.
Sektenalarm?
Dabei berufen sie sich auf diverse Quellen im "NT", die das angeblich belegen* sollen, behaupten aber gleichzeitig, dass das so genannte "AT" richtungweisend für den Koran gewesen sei, der - verrückt genug - nach Ansicht der Muslime seine Weisheiten vor der Thora gepachtet habe; ein nachträglich durch Juden und Christen verfälschter Ur-Islam sozusagen.
Lassen wir mal Jesaja sprechen, Kapitel 9, Vers 5 (Lutherbibel), der im Koran aus verständlichen Gründen so gut wie ganz ausgeblendet wird. Die Verseinteilung ist je nach Übersetzung abweichend:
„Uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seine Schulter; und man nennt ihn: Wunderbar, Rat, starker Gott, Ewigvater, Friedefürst. Der Mehrung der Herrschaft und des Friedens wird kein Ende sein". Was für ein riesiges Geschenk, dass der Vater im Himmel uns seinen Sohn gegeben hat, um uns den Vater zu offenbaren.Danke Jesaja!
Und das gut 450 Jahre vor Christus. Historisch-kritische Exegese hin oder her: Es steht dort. Und man kann es nicht löschen.
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*Nur zu, ich weiche keiner ehrlich gemeinten Frage aus. Es gibt allerdings Personen, denen ich nicht antworten werde. Und die wissen warum.
Freitag, November 20, 2009
"Ordnung muss schließlich sein!"
Eine somalische Frau wurde zu Tode gesteinigt, nachdem ein Gericht befunden hatte, sie hätte unerlaubten außerehelichen sexuellen Verkehr gehabt.
Die 20-jährige Geschiedene wurde am 17. November hingerichtet, nachdem sie gestanden hatte, Geschlechtsverkehr mit einem ledigen 29-jährigen Mann gehabt zu haben.
Quelle: MEMRI
Freitag, Oktober 05, 2007
Islamische Apologetik
Wer aber könnte mit dem Begriff Islamische Apologetik etwas anfangen - noch dazu, wenn er nur oberflächliche Kenntnisse über den Islam, geschweige den Koran besitzt?
Und wer würde im zweiten Schritt die Feststellung treffen können, dass die christliche Historisch-Kritische Methode (Exegese) das Einfallstor für islamische Apologetik sein könnte? Doch mehr dazu weiter unten....
Die Frage der Apologetik stellt sich unausweichlich immer dann, wenn gemeinsam erfahrene und gelebte (in diesem Fall christliche) Glaubenssätze durch Entstellungen und nachträgliche Verfälschungen, die oft genug aus den eigenen Reihen kommen, in ihrer Substanz gefährdet sind. Dies galt in besonderem Maße für die junge Kirche, die neben der Verfolgung durch Rom auch mit Angriffen von ihren Rändern her (Gnostiker u.a.) konfrontiert war.
Deshalb mussten verbindliche Glaubenssätze formuliert und ein Kodex der Heiligen Schrift erstellt werden. Auf den Konzilien (auch: Synoden) wurden deshalb allgemein verbindliche Bekenntnisse formuliert.
Doch wie kam es zu einer Islamischen Apologetik?
Fest steht zumindest, dass zu Beginn der Begegnung Mohammeds mit Christen und Juden die biblischen Schriften von ihm nicht in Frage gestellt, sondern in manchen Fällen sogar hervorgehoben wurden, so in Sure 3,3-4:
"Er hat auch die Torah und das Evangelium herabgesandt, früher, als Rechtleitung für die Menschen" oder noch überbietend in Sure 5,46: "Und wir ließen nach ihnen her Jesus, den Sohn der Maria folgen, dass er bestätige, was vor ihm da war, nämlich die Torah. Und wir gaben ihm das Evangelium, das Rechtleitung und Licht enthält und das bestätigt, was vor ihm da war, nämlich die Torah, und als Rechtleitung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen".
Diese frühen (noch nicht abrogierten) Koranzitate müssen jedoch in erster Linie im Lichte der Selbsteinschätzung Mohammeds gesehen werden. Er verstand die Beziehung zu Juden und Christen als die zwischen altem und neuem Prophetentum, wobei das neue und endgültige Prophetentum (also seines) die Anerkennung durch Juden und Christen einfordern kann bzw. diese Anerkennung vorausgesetzt wird. Zu diesem Zeitpunkt ging Mohammed (fälschlicherweise) noch davon aus, dass seine Vorstellungen und seine fragmentarischen Kenntnisse über die Bibel miteinander vereinbar wären bzw. mit der Vorstellungswelt der Menschen in seiner Umgebung in Einklang zu bringen wären.
Da aber diese Kompatibilität von Juden und Christen abgelehnt wurde, schlug seine anfängliche Achtung gegenüber den Juden und Christen in Feindschaft um. Ab diesem Zeitraum (etwa 622. n. Chr.) kann man streng genommen von den Anfängen einer islamischen Apologetik sprechen - jedoch der Apologetik eines Missverständnisses, der Ahnungslosigkeit und Eitelkeit. Nun erklärt Mohammed den Islam kurzerhand zur Urreligion (Ur-Islam) und Juden sowie Christen zu Schriftverfälschern eben dieser. Er bricht mit der vorher positiven Haltung zu den biblischen Schriften und schlägt einen scharfen Ton an - auch die Gebetsrichtung wird nun von Jerusalem nach Mekka geändert:
"Weil sie (die Israeliten) aber ihren Bund brachen, haben wir sie verflucht und ihre Herzen verhärtet. Sie entstellten die Worte. Und sie vergaßen einen Teil von dem, womit sie ermahnt worden waren. [...] Und mit denjenigen, die sagen: 'Wir sind Christen', schlossen wir einen Bund. [...] (Sure 5,13-14) oder "Hierauf, nachdem sich das ereignet hatte, verhärteten sich eure Herzen, so daß sie wie Steine wurden, oder sogar noch härter ... (Sure 2,75).
Festzuhalten ist, dass Mohammed (als Analphabet) bzw. seine Adepten keine differenzierte Bibelforschung betrieben, sondern sich in allgemeiner Standardkritik ergingen: Ablehnung der Trinität, Leugnung des Kreuzestodes Jesu etc. Das gipfelte schließlich darin, dass man in der Folgezeit Juden und Christen vorwarf, sie hätten die Bibel systematisch und sukzessive so verfälscht, dass sie sämtliche Hinweise entfernt hätten, die auf Mohammed als letzten Gesandten Gottes hinweisen würden.
Ein klassisches Beispiel dafür, wie man mit einem kleinen Kunstgriff eine Behauptung aus dem 7. Jahrhundert als von Christen verfälschten Text aus dem Anfang des 2. Jahrhunderts (sic!) uminterpretiert, liefert Johannes 15, 26-27:
Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir. Und auch ihr seid meine Zeugen, denn ihr seid von Anfang an bei mir gewesen.
Vom Heiligen Geist ist hier die Rede - von nichts sonst (Pfingstereignis)
Wer ist der Tröster im Koran?
Hören wir, was dort in Sure 61, 6 gesagt wird:
"Und da sagte Jesus, der Sohn der Maria: 'O ihr Kinder Israels, ich bin Allahs Gesandter bei euch, der Bestätiger dessen, was von der Thora vor mir gewesen ist, und Bringer der frohen Botschaft eines Gesandten, der nach mir kommen wird. Sein Name wird Ahmad sein.' Und als er zu ihnen mit den Beweisen kam, sagten sie: "Das ist ein offenkundiger Zauber."
Wer glaubt, das sei alles graue Theorie, kann sich u.a. auch bei der (allgemein als "liberal" verstandenen) Ahmadiyya-Gemeinde kundig machen. Ich habe mit den Vertretern dieser islamischen Sekte auch schon diskutiert. Ergebnis: Zero - bestenfalls Versteifung auf den vorherigen Positionen. Unfassbar, dass diese Gruppierung bei Friedenskundgebungen deutschlandweit immer wieder hofiert wird.Mit dem Aufkommen der "modernen Bibelkritik" im 19. Jahrhundert und der protestantisch initiierten Historisch-Kritischen (Methode) Exegese erwuchs dem Islam (unfreiwillig) ein Bundesgenosse, den er sich in seinen kühnsten Träumen nicht erhofft hatte:
Wenn sich nun Theologen wie David Friedrich Strauß oder Julius Wellhausen (Abb. links) und heute Gerd Lüdemann daran machten - um nur drei Beispiele aus einer großen Anzahl herauszunehmen -, eine über viele Jahrhunderte fast einhellig anerkannte Authentizität des heilsgeschichtlich-theologischen Kerns der Bibel bzw. die neutestamentliche Christologie in Frage zu stellen oder vermeintliche historische Unwahrheiten und Widersprüche zu "beweisen", dann spielten sie den muslimischen Apologeten in die Karten.
Gerd Lüdemann sagt z.B. von sich selbst, dass er (als (Theologe!) in erster Linie an historischen Fakten interessiert sei. Wie aber theologischer Kern und "historische" Fakten ("leeres Grab") in gelebtem Glauben zusammenkommen und erfahrbar werden, das verschweigt er - eine Unsitte, der viele Theologen verfallen sind.
Was folgt daraus?
Sie sind nicht mehr in der Lage, eine vernünftige Predigt zu halten. Ein Bild des Jammers, das die moderne Gott-ist-tot-Theologie hier abliefert. Drewermann, Bultmann, Küng und modernes Chorgestühl lassen herzlich knarzen. Die Beziehung zum Jesus, dem Christos, wird von der transzendentalen und unmittelbar-emotionalen Ebene auf ein pädagogisch-psychotherapeutisches Erlebnisszenario abgeleitet. Post-christliches Couch-Potato sozusagen.
Da in den Werken vieler christlicher Theoretiker die Evangelien relativiert und in einen scheinbaren Widerspruch zueinander gebracht werden, brauchen sich die islamischen Gelehrten nur zu bedienen. Es gibt, so weit ich weiß, keine einzige originär islamische Historisch-Kritische Exegese biblischer Schriften - speziell der Evangelien. Warum auch? Die gibt es doch frei Haus von der (meiner) überwiegend protestantischen Fakultät.
Wie man die Historisch-Kritische Methode am wirksamsten aufgreifen und als Waffe gegen die Kirche einsetzen kann, zeigte neben anderen Muhammad M. Abû Zahra (1898-1974, Abb. rechts), der wie sein Vorgänger Muhammad Rashîd Ridâ (1865-1935) christliche Bibelkritik rezipierte, um die unterschiedlichen Entstehungsgeschichten und Variationen der Evangelien als "Beweis" für die Ungültigkeit der Bibel umzudeuten. 
"Indizien" für eine Verfälschung der Schrift sah er in den Wirren der Christenverfolgungen, dem Einfluss der neuplatonischen Philosophie und dem - wie er meinte - synkretistischen Charakter des Christentums, da es angeblich hellenistische und polytheistische Traditionen mit dem Urchristentum zur Unkenntlichkeit der biblischen Botschaft vermischt habe. Eine entscheidende Rolle kommt nach Ansicht der islamischen Gelehrten schon etwa ab dem 10. Jahrhundert jedoch Paulus zu, der ihrer Ansicht nach "Verfälschungen" in die Bibel getragen habe.
"Der christliche Glaube ist eine Verfälschung der ursprünglichen Lehre"höre ich immer wieder, wenn ich mit Muslimen rede. Sätze wie diese haben ihren Ursprung in der Adaption der Historisch-Kritischen Methode durch die islamischen Theologen und deren entstellende Weiterverbreitung.
Natürlich bestreite ich nicht, dass die christliche Forschung mit der modernen Bibelkritik viele nützliche Werkzeuge für das Verständnis der Schriften bereithält. Ich habe ja auch davon gelernt und profitiert. Und es wäre geradezu töricht, die Forschung auf diesem Gebiet mit einem Handstreich abzutun.
Dass sich aber in der Auseinandersetzung mit den christlichen Theologen heute die islamischen Gelehrten mehr denn je der Historisch-Kritischen Methode als apologetischer Waffe bedienen, ist leider Fakt und bestimmt die Gedankenwelt in der Umma. Das sollte eigentlich alle Christen nachdenklich stimmen.
Es ist für die Imame/Hodschas ein Leichtes - dank gnädiger Mithilfe vieler geschmeidiger christlicher Theologen - einen Gegensatz zwischen der Verkündigung Jesu bei den Synoptikern und der Christologie des Johannes/Paulus zu konstruieren, und dies wiederum erleichtert den "Dialog" zwischen den Vertretern des Islam und der Amtskirchen nicht, um es großzügig zu formulieren.
Eine theologische Diskussion mit islamischen Theologen/Juristen über Trinität, Christologie oder persönliche Gottesbeziehung (!) ist so lange kontraproduktiv, wie die islamische Seite immer auf ihrem sektererischen Standpunkt beharren wird. Und wir wissen: Sektierer dulden keinen Widerpruch- erst recht keine wissenschaftliche Auseinandersetzung.
Conclusio:
Glaubwürdig wird unsere (Welt-) Kirche erst dann wieder, wenn sie predigen, beten und (geistlich) kämpfen lernt und lehrt und das Schwafeln abstellt. Pädagogisierende Predigten und Psychoklempnerei gehören nicht auf die Kanzel.
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Castollux-Lesetipp: Christine Schirrmacher: Warum Muslime die Bibel für verfälscht halten





